2012 flossen über 170 Millionen an die Parteien

10. April 2012, 12:04
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    foto: apa/standard

Drei Viertel des Geldes gingen an Landesparteien - Spitzenreiter sind Wien, Oberösterreich und Kärnten

Wien - Die staatliche Parteienförderung wird - nach einem kräftigen Rückgang im Vorjahr - heuer wieder leicht steigen. Das geht aus einer Aufstellung des Politikwissenschaftlers Hubert Sickinger hervor, die der APA vorliegt. Demnach fließen heuer 170,6 Mio. Euro aus der Staatskasse an die politischen Parteien und ihre Parlamentsfraktionen. Davon allerdings nur ein geringer Teil auf Bundesebene, drei Viertel der Gelder gehen an die Landesparteien bzw. deren Landtagsklubs.

Die Regierung verhandelt am Dienstagabend im Rahmen der Ministerrats-Koordination über die Reform der Parteienfinanzierung. Kernpunkt dabei ist die Offenlegung der momentan völlig intransparenten Parteispenden. Wieviel Geld Parteien etwa aus der privaten und staatsnahen Wirtschaft erhalten, ist völlig unklar und - im Fall der Telekom - derzeit Gegenstand des Korruptions-Untersuchungsausschusses.

Parteien gut aufgestellt

Halbwegs transparent geregelt ist lediglich die öffentliche Parteienfinanzierung. Allerdings werden auch diese Zahlen nicht zentral gesammelt und veröffentlicht. Der Politikwissenschafter Hubert Sickinger stellt die Zahlen daher regelmäßig auf Basis der Budget-Unterlagen der Länder, des Bundes sowie eigener Berechnungen zusammen. Ergebnis: Auch ohne private Zuwendungen sind die Parteien finanziell gut aufgestellt. Heuer fließen auf Bundes- und Landesebene 170,6 Mio. Euro an Förderungen. Dazu kommen noch Zahlungen aus den Gemeindebudgets.

Die öffentliche Parteienfinanzierung ist damit gegenüber dem Vorjahr (168,4 Mio. Euro) wieder leicht angestiegen. Von 2010 auf 2011 hatten zwei Bundesländer ihre Ausschüttungen an die Parteien kräftig reduziert: die Steiermark um 4,8 Mio. Euro und Kärnten um 1,2 Mio. Euro. In beiden Bundesländern ist die Förderung aber auch so noch großzügig (siehe unten). Auch auf Bundesebene gab es rund 380.000 Euro weniger. Nun steigen die Ausgaben in Summe auf allen Ebenen wieder leicht an.

Bundesparteien erhalten nur ein Viertel

Die Verteilung der Geldmittel lässt auch Rückschlüsse auf die Machtverteilung im Parteienstaat zu. Die Bundesparteien erhalten mit rund 46 Mio. Euro nämlich nur etwas mehr als ein Viertel der staatlichen Fördermittel, drei Viertel entfallen auf die Parteien in den neun Bundesländern (124,6 Mio. Euro). Während die Bundesparteien damit in Summe nur 7,3 Euro für jeden Wahlberechtigten erhalten sind es bei den Landesparteien 19,7 Euro.

Auf den größten Geldtöpfen sitzen die Parteien in Wien, das heuer in Summe fast 29 Euro pro Wahlberechtigtem an die Parteien ausschüttet. Dahinter folgen Oberösterreich und Kärnten mit 21 Euro, die Steiermark mit 18,2 und Salzburg mit 16,7 Euro. In Tirol und dem Burgenland erhalten die Parteien 14,8 Euro für jeden Stimmbürger, in Niederösterreich sind es 14,6 und in Vorarlberg 13,4 Euro.

Zu beachten ist allerdings: In allen Bundesländern außer Wien kommen noch weitere Förderungen auf Gemeindeebene hinzu. Diese sind in dieser Aufstellung nicht erfasst. Sickinger schätzt sie auf insgesamt 30 Mio. Euro.

"Nicht totgehungert"

Ängste, dass den Parteien mit der geplanten Offenlegung von Spenden wesentliche Einnahmen wegbrechen könnten, sind für Sickinger unbegründet. Für ihn stellt schon allein der Umfang der öffentlichen Parteienfinanzierung "dass die Parteien nicht totgehungert würden, wenn sie auf manche Großspenden verzichten müssten". Außerdem wäre es bei manchen Zuwendungen durchaus "wünschenswert, dass sie nicht geleistet werden", so Sickinger.  (APA)

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An Parteien? Nix an missbrauchsOPfer? Die kommische Klasnic Kommision ist reine Willkür.

wann wir diese Zwangsbeglückung der österr. Bevölkerung endlich zurückgenommen;

diese Parteivereine sollen sich ihr Gelod gefälligst bei den Mitgliedern, die ja auch die PROFITEURE sind, holen !!!

schluß mit der parteinförderung!

wir bräuchten kein "nachbar in not" würden diese gelder den bedürftigen zugute kommen.
so kriegen das parteien, die in filz und korruption verwickelt sind -also kriminelle akte setzen.
darum bei den nächsten wahlen, WEISS WÄHLEN, denn diese KUPONSCHNEIDER bekommen pro WÄHLERSTIMME die "förderung"!
wir sollten diesen korrupten parteien MISTHAUFEN aushungern!

Parteinförderung

wurde einstmals erhöht um die Parteinkorruption hintanzuhalten?!
Aber z.B. unsichtbare Finanzierungen in den Parteiläden Gewerkschaft, Gemeindebau, Banken ... wird gar nicht mehr gesprochen.

170 Millionen und trotzdem unbeliebt und unfähig zu regieren.

Der einfache Mensch würdfe sagen, ind en Sand gesetzt.

interessant, dass die beiden "grossparteien" die ohnehin keine mehr sind trotz ihrer schrumpfungen noch immer unverändert obszöne beträge kassieren.

was fuer ein Sparpotenzial!!!!

170Mio kann man hier jaehrlich einsparen ..... wer eine Partei will, soll sie selbst finanzieren und nicht aus unserem Steuergeld!

Passend dazu aus "Die Zeit":

Korruption in Österreich:
http://www.zeit.de/2012/11/A... Korruption

Gleiches Thema, anderer Titel.
Parteienförderungen in Österreich:
http://www.zeit.de/2009/35/A... rteiengeld

ich werde Pirat

das ist mein business-model

Volkssport Korruption

Bei all diesen vielen Zuwendungen fragt man sich, warum die Parteien und ihre "Volksvertreter" noch Geld aus dubiosen Quellen, siehe Hocheggers Kassen und Konsorten, benötigen. Oder ist es nur Sport so viel Geld aus illegalen Kassen zusammen zu raffen, solange man halt noch am Drücker ist.

Und wieviel...

fließt von den Regierungen quer in den Parteien?
Jedes Regierungsmitglied ist hauptsächlich damit beschäftigt, Wahlwerbung zu betreiben.

Und mit diesen Geldern erhalten wir als Gegenleistung eine Republick des Stillstandes - Strukturreformen? Zukunftspolitik? etc.
Wann begreifen unsere Politiker eigentlich was Sache ist?

SPÖ: "Herr Saubermann" soll es wieder einmal richten

Sozialminister Rudolf Hundstorfer soll der SPÖ die Glaubwürdigkeit zurückerobern. Diesmal als Kämpfer für mehr Transparenz:

http://bit.ly/HwykvR

Vielleicht kann die Redaktion

noch eine Grafik re Österreich im internationalen Vergleich hinzufügen.

Neben der landesüblichen Extremkorrupteit, stellt sich dann noch heraus, daß die Extremkorrupten, Österreich zur zweitteuersten Demokratie der Welt machten, Parteienförderungen durch Zwangsabgaben von Steuerzahlern betreffend.

ja, das wäre ein Hit,

damit man endlich Vergleiche ziehen kann.

Gemeinsames Zeichen für echte Bürgermitbestimmung setzen und Freunde und Bekannte informieren

Wenn die Berufspolitik den Status quo verteidigt statt aktiv im Interesse Österreichs zu gestalten, dann ist das Volk gefordert neue Wege zu gehen um Blockaden und Stillstand zu überwinden, um die Sümpfe der Korruption trockenzulegen, um überfällige Reformen (z. B. Rechnungshofvorschläge) zu erzwingen.

Setzen wir ein überparteiliches, starkes Zeichen für Bürgermitbestimmung damit z.B. nicht nur die Politik dem Volk sondern auch das Volk der Politik ein Sparprogramm z. B. bei der Parteienförderung auferlegen kann.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen... ehler.html

http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinu... ungen.html

ist die Telekom da mit eingerechnet?

Nö, für Korruption und Bestechung gibt es keine offiziellen Zahlen, ebensowenig für die persönliche Einkommensoptimierung unserer Volkstreter. Ich weiß allerdings nicht ob es hier vielleicht offizielle Schätzungen gibt. ;-))

Ach und ich dachte wir haben Krise und müssen extrem sparen. Naja, das betrifft doch nicht die Parteienförderung! Wer so super super super gute Politik macht, der muss ja belohnt werden :D Muss dann auch offen gelegt werden, wer sich die Kohle in den Sack steckt?

was so wenig da ist es ja kein Wunder das die Parteien korrupt sind und sich anfüttern lassen. Sonst wär ja der normale Betrieb gar nicht aufrecht zu erhalten!

bitte sagt mir dass sich da jemand mit dem komma vertan hat !

das sind ja mehr als 2 Mrd. ATS ! das kann nicht sein (sorry hab keinen wirklichen bezug zu den teuronen).

und nun sparen wir an bildung, forschung und gesundheit ein. hier laueft was offensichtlich falsch das kann einfach nicht sein.

ich weiss nicht wie viel das in österreichischen Zloty sind, aber es handelt sich um 7,5 Mrd. DDR-Mark!

Sie sollen das Geld ruhig haben, ...

aber die Einnahmen und Ausgaben sowie die gesamte Finanzstruktur der Parteien ist jährlich in der Wiener Zeitung sowie auf der Homepage zu publizieren.

TOTAL UEBERFOERDERT, DAS SIND UNSERE PARTEIEN,

weil wir ihnen freiwillig so viel bezahlen, glauben sie, dass sie sich auch sonst alles nehmen koennen, was sich ihnen anbietet. Ich frag den Pendler, wielange diese Grosszuegigkeit des Steuerzahlers noch anhaelt: http://www.youtube.com/user/00derpendler

viel zu viel geld für korrupte Leute

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