Albtraum und Wirklichkeit

Ansichtssache | 10. April 2012, 16:51

Am 15. April 1912 sank die Titanic nach einer Kollision mit einem Eisberg im Nordatlantik. Ausstellungen und eine "Nostalgiefahrt" erinnern daran

foto: kirsty wigglesworth/ap

Das SeaCity Museum in Southampton wird am 10. April rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum der Jungfernfahrt der Titanic eröffnet. Hier erfahren Besucher Details über das Schiff und die tragischen Umstände des Unglücks, das etwa 1.500 Menschen das Leben kostete.

foto: kirsty wigglesworth/ap

Zu sehen gibt es unter anderem Fundstücke aus der Titanic wie diese Taschenuhr, die eine halbe Stunde vor dem Untergang des Schiffs stehen geblieben ist. Sie wurde beim Leichnam von Steward Sidney Sedunary gefunden und ist nun Teil der Ausstellung.

foto: peter morrison/kirsty wigglesworth/ap

Ein weiteres Museum zum Thema befindet sich in Belfast: das Titanic House Visitor Centre im Titanic's Dock & Pump-House. Auch hier wird die Geschichte des Kreuzfahrtschiffs wieder lebendig (Foto rechts), hier wurde die Titanic gebaut. In Southampton (Foto links) startete die Titanic zu ihrer Jungfernfahrt.

foto: peter morrison/ap

Im Titanic House Visitor Centre gibt es ebenfalls eine umfangreiche Ausstellung zu dem Schiff und seiner Geschichte.

foto: peter morrison/ap

Projektionen zeigen Aufnahmen vom Bau des Schiffs. Nur fünf Tage nachdem die Titanic den Hafen in Southampton verlassen hatte, sank sie im Nordatlantik nach einer Kollision mit einem Eisberg.

foto: peter morrison/ap

Diese Projektion, ebenfalls im Titanic Belfast Visitor's Centre, zeigt das Innere der Titanic.

foto: lefteris pitarakis/ap

Am 8. April startete die MS Balmoral Titanic von Southampton aus in Erinnerung an die Titanic.

foto: lefteris pitarakis/ap

Die MS Balmoral Titanic fährt von Southampton aus noch einmal die Route, die die Titanic vor 100 Jahren nahm.

foto: lefteris pitarakis/ap

Teil der Fahrt ist der Besuch jener Stelle, an der die Titanic vor 100 Jahren unterging.

foto: alastair grant/ap

Während die Passagiere sich für den Check-in anstellen, wird "Viceroy Tea" gespielt. Die Fahrt mit der MS Balmoral Titanic dauert zwölf Nächte, an Bord befinden sich 1.309 Passagiere. Die Organisatoren der Fahrt versuchen, die Stimmung an Bord jener auf dem verunglückten Luxusschiff nachzuempfinden, angefangen vom Essen bis zur Musik.

foto: lefteris pitarakis/ap

Das Anlegen der Schwimmwesten ist nur eine Übung, der Untergang wird als Einziges nicht simuliert. Menschen aus 28 Ländern haben die Fahrt gebucht, darunter auch zahlreiche Nachkommen jener Passagiere, die vor 100 Jahren ums Leben kamen. (ham, derStandard.at, 10.4.2012)

Untergang!

Der Untergang wird als Einziges nicht simuliert - schade!

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