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vergrößern 1280x800Mit dem aktuellen Update im Dev Channel erhält Chrome OS ein klassischeres Desktop-Interface.
vergrößern 1280x800Die neue Anwendungsübersicht von Chrome OS.
vergrößern 697x481Der Benachrichtigungsbereich erinnert etwas an aktuelle Android-Tablets.
vergrößern 1280x800Passend zum neuen Ansatz liefert Google eine Reihe von Bildschirmhintergründen.
Mit einem aktuellen Update für den Chrome OS Developer Channel beschreitet Google - wie vorab bereits berichtet - neue Wege für sein Browser-Betriebssystem. Und das bedeutet vor allem: Google rückt zumindest ein stückweit von der alleinigen Fixierung auf das Browser-Fenster ab.
Aufbau
So gibt es nun auch bei Chrome OS so etwa wie einen Desktop samt Panel, das hier allerdings "Shelf" genannt wird. Dort finden sich dann die beliebtesten (Web-)Apps sowie ein Knopf, der zur einer Anwendungsübersicht führt. Diese entspricht weitgehend dem, was bisher in der Anwendungsliste in einem neuen Browser-Tab präsentiert wird, dort werden nun stattdessen nur mehr die am meisten genutzten Seiten präsentiert (wie es ja schon bei früheren Chrome-Versionen einmal der Fall war, Anm.).
Benachrichtigungen
Zudem gibt es im Shelf einen Benachrichtigungsbereich, wo unter anderem Uhrzeit und Akkustand dargestellt werden. Zudem sind hier die zentralen Systemeinstellungen erreichbar, die konkrete grafische Umsetzung erinnert etwas an aktuelle Android-Tablets.
Auswahl
Browser-Fenster können auf Wunsch weiterhin in einem maximierten Modus betrieben werden, womit sie praktisch den gesamten Bildschirm einnehmen, das "Shelf" wird dabei zunächst verdeckt und erst - semitransparent - eingeblendet, wenn der Mauszeiger an den unteren Bildschirm bewegt wird. Alternativ zur Vollbildansicht beherrscht der Fenstermanager von Chrome OS ("Aura") Window Tiling wie es etwa von Windows 7 bekannt ist, dies allerdings mit einem besonderen Kniff: Solcherart angeordnete Fenster können gemeinsam vergrößert und verkleinert werden.
Web Apps only
Auch wenn es nun eine Art Desktop gibt bleibt Google seiner Chrome-OS-Philosophie in Fragen Anwendungen wenig überraschend bei seinem bisherigen Ansatz, heißt: Die Installation von "lokalen" Programmen ist bei Chrome OS weiterhin nicht möglich, neue "Web Apps" gibt es über den Chrome Web Store - oder einfach per Bookmark.
Verfügbarkeit
Chrome OS 19.0.1048.17 steht über den Developer Channel für bestehende Chromebooks zur Verfügung, eine Ausnahme bildet das Urmodell C-48, hier ist das Update derzeit noch nicht verfügbar. Neben dem neuen Interface bringt das Update eine verbesserte Multimonitorunterstützung, überarbeitete Einstellungen, ein neues Recovery Tool sowie aktualisierte Audio- und Video-Player.
Chromebook-Update
Dem gewohnten Rhythmus folgend sollten all diese Neuerungen in einigen Wochen auch im stabilen Update-Channel für Chromebooks landen - was ganz gut zur Vorstellungen einer neuen Chromebook-Generation passen würde, die aktuellen "Leaks" entsprechend schon recht bald folgen dürfte. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 10.04.12)
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@Apo: Die neuen Chromebook-Generationen wurden bereits auf der CES vorgestellt. U.a. auch eine sog. Chromebox, im Formfaktor eines MacMini. Am Desktop machen mehrere Fenster durchaus Sinn, an einem 24" Display: http://www.engadget.com/photos/sa... rome-mini/
Sehr interessant! Optisch ist Aura sicher in sämtlichen Belangen ein Fortschritt, besonders der Medienplayer und die Dateiablage haben einer Auffrischung bedürft. Aufgefallen ist mir noch dass sich das Aussehen des Browserwindows etwas verändert hat, die Tabs sind nun weniger abgerundet und der "Neuer Tab"-Button ist etwas prominenter. Mal sehen ob das beim herkömmlichen Chrome übernommen werden wird!
.. ist mir nicht klar was die Fragmentierung soll. Ok Android = touch / Chrome OS = Desktop, aber warum deshalb das ganze Ökosystem doppelt?
Es bräuchte ja nur zwei verschiedene UIs dann könnte man Web-Apps aus dem Chrome Store für touch Geräte und Android Apps für Desktop Systeme anbieten (natürlich nur wenn diese auch ein passendes UI für die jeweilige Geräteklasse mitliefern) und die beiden Stores als einen gemeinsamen "Google Play Store" führen.
Auch wenn Microsoft bei der Umsetzung meiner Meinung nach sehr viele Fehler macht gefällt mir da der Grundgedanke von Windows 8 schon etwas besser.
Seit dem Merger von großen Teil des Android-Codes zurück in den Mainline-Linux-Kernel (http://kernelnewbies.org/Linux_3.3) sind die Unterschiede zwischen Android und ChromeOS weit geringer als noch davor. Mittelfristig dürften Android-Apps dann auch mit wenig Portierungsaufwand auf ChromeOS laufen und mit der schon geschehenen Portierung von Chrome auf Android ebenso andersrum (das alles unter der Annahme, dass Google die Installation von nicht Browser-Apps dann auch zulässt).
Ich habe genau diese Frage bei einem Vortrag von Google zum Thema Cloud usw. gestellt (da waren natürlich die Chromebooks massiv da)
Antwort: Wir bei Google wissen auch nicht was beim User besser ankommen. Wir probieren das einfach mal aus. Wir können es uns leisten auf zwei Strategien parallel zu setzen...
Recht logisch erscheint mir das UI Konzept nicht gerade.
Es gibt zwar Buttons für die Apps aber diese öffnen sich dann wie gehabt in einem ordinären Browserfenster - in dem ich dann wiederum mehrere Tabs (= Apps) öffnen kann. Ein Browserfenster ist also das Equivalent zu den virtuellen Desktops bei OSX bzw. Linux und die Tabs ersetzen quasi die Taskleiste.
Relativ verwirrend das ganze.
Prinzipiell glaub ich zwar, dass in Zukunft (10 Jahre +) fast alle Anwendungen in der Cloud laufen werden aber was Chrome OS jetzt vor hat ist für mich nicht ganz schlüssig - einerseits laufen alle Webapps ganz "normal" in einem Browserfenster, andererseits will man schon irgendwie so tun als wärens normale / installierte Programme - verwirrend.
Die Tabs haben tatsächlich eine Analogie zu der klassischen Windows-Taskleiste - jedes geöffnete Dokument > eine Leiste. Seltsam, dass mir das noch garnie aufgefallen ist.
Da macht es auch Sinn wenn, sich die Taskleiste immer mehr nur noch zum Schnellstarter degradiert. Diesen Trend kann man bei vielen GUIs beobachten. Einzelne Dokumente kann man per Tabs genausogut handhaben.
KDE geht übrigens auch einen Interessanten weg. Dort kann man verschieden Programme unter einem Fenster zusammenfügen - Stichwort "Tabbed Windows" ...
hätte ich mir schon längst eins gekauft.
aber für das was man damit (nicht) machen kann (programmieren, skypen, spezialsoftware verwenden) ist es einfach zu teuer. Aber das gibt sich hoffentlich mit der nächsten Generation
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