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vergrößern 1000x625Das "Metro UI" bringt Windows-Phone-Feeling aufs Android Tablet.
Auch wenn der wirklich große Durchbruch für Windows Phone noch auf sich warten lässt, für einen Umstand wird Microsoft in beinahe allen Testberichten uneingeschränkter Respekt gezollt. Mit der Metro-Oberfläche hat man eine eigenständige und unverkennbare Designsprache für das eigene Betriebssystem gefunden, die auch konsequent durchgezogen wurde.
Experiment
Jenseits von experimentellen Geräten ist diese Oberfläche im mobilen Bereich bisher Smartphones vorbehalten - nun macht es ein findiger Community-Entwickler aber möglich Metro auf einem Tablet auszuprobieren. Dabei setzt der Entwickler allerdings nicht auf Windows Phone als Basis sondern auf das vom Konkurrenten Google produziert Android, das sich durch die freie Verfügbarkeit des Source Codes und die relative Offenheit des Ökosystems deutlich besser für solcherlei Modifikationen eignet.
Nach dem Aufspielen wird der Hauptbildschirm durch die von Metro gewohnten Tiles eingenommen, hier gibt es auch bereits die Integration mit diversen Android-Programmen wie dem Musikplayer oder dem Mail-Programm. Auch das restliche Erscheinungsbild des Android-Systems wurde an den Look von Windows Phone angepasst.
Release
Neue Versionen des "MetroUI" für Android-Tablets werden regelmäßig auf einer eigenen Webseite veröffentlicht, dabei werden prinzipiell sowohl Android 3.x "Honeycomb" als auch Android 4.x "Ice Cream Sandwich unterstützt. Fertig flashbare Images / Modifikationen sind für eine Reihe von einzelnen Devices vorhanden, etwa das Galaxy Tab 10.1 oder Amazons Kindle Fire. Wie immer gilt, dass solche Experimente nur von NutzerInnen vorgenommen werden sollten, die sich auch der damit einhergehenden Risiken bewusst sind. (red, derStandard.at, 10.04.12)
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auch wenn hier diskutiert wird, ob jetzt wp7 oder android schöner sind, ich als grafikdesigner muss sagen, dass beide systeme einen gewaltigen sprung gemacht haben. metro und das design von ics sind so viel besser als ihre vorgänger und ich würde sogar behaupten, dass sie damit wesentlich zeitgemässer sind als das immer noch bubblegum-ios.
Ein Launcher ist bestenfalls lustig, aber kann das Konzept mit seinen eigentlichen Vorteilen nicht annähernd umsetzen.
Was der Launcher natürlich nicht bringt:
ein auch in den Apps durchgezogenes Bedienkonzept und die Integration der einzelnen Dienste, sowie ressourcensparende Information am Startbildschirm.
Wenn bei Android ein Tile-Syle-Launcher drüber sitzt, dann sind die Apps weiterhin das Android-typische Kraut-und-Rüben, die umständliche App-Springerei bleibt die alte und die Live Tiles-Updates erfolgen nicht sparsam über Server, bzw. über ein intelligentes, stromsparendes Multitasking, wie eben bei WP.
Die vorliegende Alpha und Beta sowie die eigentlich recht statischen Tiles von Windows Phone lösen das Versprechen, von dem Sie hier schreiben, allerdings auch nicht ein.
Ganz im Gegenteil, man muss eigentlich ständig hin und her switchen und erspart sich zu den viel flexibleren Widgets von Android keine Zeit.
Und das intelligente, stromsparende Multitasking, von dem Sie hier auch schreiben, ist bei Windows Phone eine Notwendigkeit, weil keine leistungsfähigen Prozessoren unterstützt werden. Dass der Akku trotzdem kürzer hält als bei den meisten High-End Androiden ist bitter.
Welches switchen? Schonmal den "Share Button" entdeckt? und dass ich zwei Apps nebeneinander am Bildschirm laufen lassen kann? und selbst dann kann ich Apps durchwechseln, ohne die aktuelle App zu verlassen.
Des weiteren hat Multitasking nichts mit dem Prozessor zu tun sondern rein mit der Akkulaufzeit, und der Sinnhaftigkeit. Was bringt es eine App im Hintergrund voll laufen zu lassen (mit GUI und alle anderen Ressourcen die diese App braucht) obwohl ich sie nicht bedienen kann, da ich auf meinem 3,7" Bildschirm keine zwei Apps gleichzeitig anzeigen lassen kann?
Warum sollte meine MediaApp voll im Hintergrund laufen (mit Visualisierung und Effekten) wenn alles was sie im Hintergrund tun soll, Musik spielen ist?
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