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New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat sich besorgt über die "wachsende terroristische Bedrohung" im westafrikanischen Mali gezeigt. In einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung äußerte der Sicherheitsrat vor allem Sorge darüber, dass sich Mitglieder des Al-Kaida-Netzwerks und Extremisten unter die Aufständischen im Norden des Landes gemischt hätten. Das Gremium verurteilte Gewalt und Plünderungen in der Region und forderte die unverzügliche Freilassung sämtlicher Geiseln. Alle Konfliktparteien müssten an einer "friedlichen Lösung" für Mali mitarbeiten, hieß es in der Erklärung.
In Mali hatte das Militär vor zweieinhalb Wochen den bisherigen Präsidenten Amadou Toumani Touré entmachtet. Aufgrund des dadurch entstandenen Machtvakuums gelang es den Tuareg-Rebellen und den mit ihnen verbündeten Islamisten, innerhalb weniger Tage weite Teile des Nordens unter ihre Kontrolle zu bringen. Dort sind seither mehrere islamistische Gruppierungen in Erscheinung getreten, die mit der Bewegung Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) verbündet sind.
Putschistenführer will Einfluss nicht aufgeben
Auch nach der Machtübergange an eine zivile Regierung will der malische Putschistenführer Hauptmann Amadou Haya Sanogo seinen politischen Einfluss im Land nicht sofort aufgeben. Ein Interimspräsident soll noch in dieser Woche vereidigt werden.
Sanogo sagte jedoch am Montag vor Journalisten, er werde gemeinsam mit Vertretern der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) entscheiden, wie Mali nach einer 40-tägigen Übergangsphase regiert werden soll.
Am 21. März hatte eine Gruppe Soldaten um Sanogo gegen Präsident Amadou Toumani Toure geputscht. Am Wochenende erklärten sie sich zu einer Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung bereit. "Es ist in den Rahmenbedingungen des Abkommens festgelegt, dass wir uns nach 40 Tagen mit der ECOWAS zusammensetzen und entscheiden, wer den Übergang weiterführen soll", sagte Sanogo.
Neuwahlen innerhalb von 40 Tagen
Die malische Verfassung sieht vor, dass der Parlamentspräsident nach dem Rücktritt des Staatschefs für maximal 40 Tage die Amtsgeschäfte übernimmt und Neuwahlen organisiert. Der bisherige Präsident Toure hatte am Sonntag sein Rücktrittsgesuch eingereicht. Parlamentspräsident Dioncounda Traore solle am Mittwoch als neuer Staatschef vereidigt werden, sagte dessen Stabschef Issa Togo.
Angesicht der Unruhen im Land dürften Neuwahlen allerdings nicht innerhalb von 40 Tagen zu organisieren sein. Aufständische vom Volk der Tuareg brachten in den vergangenen Wochen weite Teile des Nordens des Landes unter ihre Kontrolle und riefen Ende vergangenen Woche einen eigenen Staat Azawad aus.
Ausländische Unterstützung im Kampf gegen die Rebellen lehnte Sanogo am Montag ab. Er werde Malis Verbündete jedoch um Ausrüstung und logistische Unterstützung bitten. Die ECOWAS hatte zuvor den Aufbau einer Eingreiftruppe mit bis zu 3.000 Soldaten angekündigt, um den Norden Malis wieder unter die Kontrolle der Regierung zu bringen. (APA, 10.4.2012)
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"Wachsende terroristische Bedrohung" ist Neusprech. Die AQIM ist der Welt wurscht. Dass Azawad Abhilfe schafft, hat es signalisiert.
Stabil oder instabil heißt im Neusprech: "Wer nicht mit uns ist [im War of Terror], ist gegen uns." Da zählen selbst Staaten wie San Marino.
Der Pentagon [Westen] teilt die Welt in stabil [globalisierungsfreundlich] und instabil [incubate global terrorism] ein, inklusive einer Linie um den zu verteilenden Kuchen [non-integrating gap]. Afrika liegt da mitten drin.
http://thomaspmbarnett.squarespace.com/storage/p... 2003965649
Wo Azawad steht, ist vor dem Krieg zu klären. Für Westafrika ist da Frankreich federführend mit der Angst, dass ein Tuareg-Staat bis zum Tschad reicht.
in Libyen brauchte man die Al Kaidas unter den Rebellen nicht erst zu entdecken - der Militärführer war 2004-2010 in US-Folterhaft gesessen und extra "für den guten Zweck" entlassen worden
Ich bin sicher, die Tuareg stecken hinter 911 und hinter dem Anschlag von Tonkin.
einer der 50 islamistischen terrororganisationen werden sie schon zugeordnet werden, die bombenden ägypter - in mali hat man jetzt eine neue ausgemacht, soll 500 mitläufer haben - ich sag's ja immer: jedem bewaffneten in safari-military-look mit bart und waffe, seine organisation.
soll heißen, man rechnet mit einer reichweite von 1:500 - die wachsen dann in der wüste wie schwammerln aus dem boden ...
also wenn das kein beweis ist ...
ORF2: Zero - Was geschah an 9/11 wirklich?!
http://www.youtube.com/watch?v=mHKtY9hC-Yk
"Mitglieder des Al-Kaida-Netzwerks und Extremisten unter die Aufständischen im Norden des Landes gemischt hätten"
Amüsanter Versuch die Tuareg-Bewegung diskreditieren zu wollen.
Wahrscheinlich laufen Symposien heiss wo man gegen Al-Kaida vorgehen will - Geld das dann direkt gegen die Tuareg eingesetzt werden wird.
Aber wieso sollte die Tuareg ihre Heimat aufgeben?
"Ausländische Unterstützung im Kampf gegen die Rebellen lehnte Sanogo am Montag ab."
Jaja, genau ... wer das glaubt. Die _werden_ bereits unterstützt.
nur noch bis heute 19:10 online: arte-bericht aus mopti, die stadt an der südlichen grenze des neu ausgerufenen tuareg-staates, so ab minute 3:
http://videos.arte.tv/de/videos... 75564.html
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