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Bereits im November 2011 und im März 2012 waren Lecks bei Ölfeldern vor Brasilien entdeckt worden. Gegen die beteiligten Unternehmen liegen Milliardenklagen vor. (Archivbild aus dem Jahr 2011)
Rio de Janeiro - Der US-Ölkonzern Chevron hat vor der Küste Brasiliens ein weiteres Ölleck entdeckt. Das Leck sei bereits am Samstag bemerkt worden, teilte Chevron am Montag mit. Bisher ist der brasilianischen Regulierungsbehörde ANP zufolge kein Öl an die Oberfläche gelangt. Am Meeresgrund des von Petrobras betriebenen Roncador-Ölfelds seien aber Öltropfen ausgetreten.
Roncador liegt etwa 500 Meter von dem Frade-Ölfeld entfernt, bei dem im November und März Lecks entdeckt wurden. Chevron stellte dort die Förderung vor einem Monat zunächst ein. Gegen den US-Konzern und das Ölbohrunternehmen Transocean liegen deshalb Klagen in Höhe von insgesamt mehr als 20 Milliarden Dollar vor.
Frade und Roncador liegen in dem ölreichen Campos-Becken. Zusammen mit dem benachbarten Santos-Becken sind in der Region geschätzt 100 Milliarden Barrel an Öl. Bis 2020 will Brasilien mit Hilfe dieses Vorkommens mehr als sieben Millionen Barrel pro Tag fördern und damit die USA als drittgrößten Ölförderer der Welt ablösen. (APA, 10.4.2012)
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Informationen über das Ausmaß sollen verschleiert und die Beseitigung des Ölteppichs zu spät begonnen worden sein
Immer riskanter und kostspieliger werden die Fördermethoden, immer höher klettert der Ölpreis.
Alleine die Tatsache, dass die Öl- und Gaskonzerne sich Fördermethoden zuwenden, die technisch kompliziert sind und die Kosten massiv in die Höhe treiben, ist ein deutlicher Beleg für Peak Oil.
Jetzt ist die Politik gefragt, aus dieser Spirale endlich zügig auszusteigen und die Energiewende mit Methoden voranzuztreiben welche die ganze Gesellschaft mitnehmen.
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