Handelsüberschuss bei 5,35 Milliarden Dollar

10. April 2012, 06:47

Peking - China hat im März einen Handelsüberschuss von 5,35 Milliarden Dollar verzeichnet. Die Importe legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,3 Prozent zu, die Exporte stiegen um 8,9 Prozent, wie der Zoll am Dienstag mitteilte. Analysten hatten bei den Einfuhren ein Plus von neun Prozent und bei den Ausfuhren einen Anstieg von 7,2 Prozent erwartet. Im Februar war angesichts massiv gestiegener Importe ein Handelsdefizit von 31,5 Milliarden Dollar angefallen. (APA, 10.4.2012)

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ergibt knapp $ 3,5 pro mann und nase.

im verhältnis wenig, aber immer noch ein überschuss.

Die Chinesen wachsen weniger - und der Westen schrumpft

.
Das ist die Kurzzusammenfassung.

Die spannende Frage ist, wie diese Geschichte weiter gehen wird.

Der Westen wird mit dem Schrumpfen weit größere Probleme haben, als China mit etwas geringerem Wachstum.

Soll heißen - nach kapitalistischer Terminologie:
Der "Westen" (inkl. Japan) ist ein "Übernahmekandidat".

Denkste

http://www.handelsblatt.com/politik/k... 90866.html

Deutscher Aussenhandelsüberschuss: 158 Mrd. - pro Jahr allerdings, ergibt aber immer noch mehr als 1 Mrd. pro Monat durchschnittlich, pro Person also etwa das Dreifache der Chinesen.

Deutschland ist nicht "der Westen".
Ohne starker Exportquote wird es in Deutschland nicht so positiv weitergehen.
Wenn Importe der "westlichen Schwestern" stark abbröcken - und China ein wenig nachlässt -, wird es bei unserem Nachbarn auch bald düster werden.

Unbestritten ist Deutschland eine positive Ausnahme in der Weltwirtschaft, wovon auch Österreich partizipiert.

Aber ohne "Wachstum" bricht das kapitalistische Wirtschaftssystem zusammen - überall.

"Den Westen" gibt es nicht, jedenfalls nicht als homogene Konjunkturzone. Und solche "Prognosen" der Sorte Nostradamus sind ziemlich blöd.

die armen - übersetzt heißt das ja nur, daß die chinesen fleissig waren und um 5,35 mrd dollar mehr reale werte, güter und waren ausser landes geschafft haben, als sie bekommen haben - leider waren sie dumm genug sich die differenz mit wertlosen papierfetzen abgleichen zu lassen, die nichtmal anständig heizwert haben.

exprotüberschüsse: verlust an realen werten, zunahme virtueller werte - ein negativgeschäft für jene menschen, die es erwirtschaften

Mal abgesehen davon dass es für den einzelnen Einwohner absolut unerheblich ist ob die Handelsbilanz ein Plus oder Minus ausweist, ist 5Mrd $ für ein Land wie China ja wohl ein Nullsummenspiel.

Außerdem, was wäre denn dem Higgs lieber? Ein ordentlicher hübsch anzusehender Muscheln oder doch ein paar Tonnen Gold? Kann mir gut vorstellen wie sehr das Volk von einer solchen Investition profitieren würde!

ach was - es würd schon reichen, wenn man gleich viel reale werte bekommt wie man hergibt - also eine ausgeglichene handelsbilanz hat.

Was will man sich bei einem Export in Gesamtvolumen von 1.800 Milliarden USD (2011) wegen 5 Mrd Handelsbilanzüberschuß beschweren?

Das sind sage und schreibe 0,26%!

Die 0,25% beziehen sich natürlich auf das Ganzjahresergebnis.

Für den März entsprechend vereinfacht gerechnet wärens halt ~3%

Kein Grund zur Panik!

Wow

Das sind unglaubliche 4 Dollar pro Kopf und Nase.

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