Sturm segnet sich in Mattersburg

8. April 2012, 18:03
  • Sturm findet im Burgenland zur Auswärts-Erlösung.
    foto: apa/oczeret

    Sturm findet im Burgenland zur Auswärts-Erlösung.

Der Meister feiert im Burgenland den ersten Auswärtssieg der Saison und findet den Anschluss zu den internationalen Startplätzen. Okotie und Bodul treffen beim 2:0-Triumph

Mattersburg - Sturm Graz hat am Sonntag zum Abschluss der 29. Fußball-Bundesliga-Runde einen verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg in Mattersburg gefeiert. Für den Meister war es der erste Liga-Auswärtserfolg seit dem 2:1 am 22. Mai 2011 in Wiener Neustadt. Die Treffer gegen die Burgenländer, gegen die Sturm mittlerweile 21 Partien unbesiegt ist, erzielten Okotie (45.) aus Abseitsposition und Bodul (51.).

Sturm wahrte mit dem Sieg die Chance auf einen Europacup-Startplatz, als Fünfter weist man drei Punkte Rückstand auf die drittplatzierte Austria auf. Die Mattersburger bleiben auf Platz acht.

Sturm wollte gegen seinen Lieblingsgegner unbedingt die schwarze Auswärtsserie beenden. Und nach 13 Minuten hätte es nach einem Treffer von Okotie eigentlich 1:0 für die Grazer heißen müssen. Doch Referee Hameter legte einen vorangegangenen Zusammenprall zwischen Mattersburg-Tormann Borenitsch und seinem Mitspieler Malic als Foul des eigentlich unbeteiligten Okotie aus.

Okotie trifft

Sturm hatte in der schwachen Partie bei starkem Wind leichte spielerische Vorteile. Die Führung gelang Sekunden vor dem Pausenpfiff durch einen irregulären Treffer. Nach Bukva-Pass verlängerte Bodul mit der Brust und der im Abseits stehende Okotie schoss souverän flach ins rechte Eck ein (45.).

Assistent Trunner übersah die Abseitsstellung des 24-Jährigen, der sich nach einem Eigentor gegen Wiener Neustadt über seinen ersten richtigen Treffer für Sturm freute. Die trotz Heimvorteil sehr defensiv agierenden Matterburger tauchten vor der Pause kein einziges Mal richtig gefährlich im Sturm-Strafraum auf, ein Kopfball von Malic (18.) war der Höhepunkt der bescheidenen Bemühungen.

Bodul auch

Ein herrlicher Treffer von Bodul brachte Sturm dann endgültig auf die Siegerstraße. Der wuchtige Schuss des 23-Jährigen vom linken Strafraumeck landete genau im rechten Kreuzeck (51.). Erst dann wurden die Hausherren, die ohne den gesperrten Naumoski auskommen mussten, etwas aktiver.

Der eingewechselte Röcher schoss aber aus kurzer Distanz übers Sturm-Tor (52.), die Grazer gerieten im Finish gegen die ideenlosen Mattersburger nicht mehr ins Wanken. Stattdessen hätte es nach Trikotziehen von Parlov gegen Okotie noch Elfer für die Gäste geben können (80.). Mattersburg wartet damit weiter seit 9. Dezember 2006 auf einen vollen Erfolg gegen Sturm.(APA, 8.4.2012)

SV Mattersburg - Sturm Graz 0:2 (0:1). Mattersburg, Pappelstadion, 3.800, SR Hameter.

Torfolge: 0:1 (45.) Okotie

0:2 (51.) Bodul

Mattersburg: Borenitsch - Farkas, Malic, Mravac, Rath - Höller (82. Spuller), Seidl, Parlov, Mörz (62. Potzmann) - Gartner (48. Röcher) - Bürger

Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Burgstaller, Pürcher, Popkhadze - Hölzl, Weber, Klem, Bukva - Bodul (75. Szabics), Okotie

Gelbe Karten: Parlov, Malic, Farkas bzw. Bodul, Ehrenreich

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Die Grazer hatten wieder einmal Glück

Wenn Naumoski gespielt hätte und ein besseres Schiedrichter-Trio gepfiffen hätte, wären die Grazer sicher ohne Punkte heimgefahren.

Hätte Adam Blindgänger produziert, tat ma do nix schreiben!

Wo

spielt der gak?
Genau dort wo er hingehört...
;-(

Hirn regnen und so, bitte. danke.

Für alle die es interessiert.....

....neue Homepage mit Themen abseits der klassischen Berichterstattung. www.kopfball.tv

"Sturm segnet sich"....Fussball ist anscheinend Religionssersatz geworden...

Nein, Religion ist Fußballersatz! ;)

Tor abseits, dafür ein Elfer am Schluss nicht gegeben.

Das aberkannte Tor wurde korrekterweise nicht gegeben. Jedes Team muss zumindest 7 Spieler inkl. einem spielbereiten Torwart am Feld haben damit das Spiel fortgeführt werden kann. Wenn der Goalie am Boden ist, ist kein reguläres Spiel gewährleistet. Da ist es unbedeutend, ob's ein Foul oder ein Zusammenstoss mit dem eigenen Mann war. Der Schiri wartet auch mit dem Pfiff ein bisserl, muss dann aber abpfeiffen -- kein Tormann, kein reguläres Spiel.

Das Spiel hätte mit Aufwurf fortgesetzt werden sollen -- der Freistoss war wohl eine Alibientscheidung.

Das bedeutet, wenn's gefährlich wird braucht sich der Tormann nur auf den Boden legen oder das Feld verlassen?

Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, oder? So ein Blödsinn!

so ein Schwachsinn...

Irrtum

Stimmt nicht ganz! Ergibt sich AUS DER SPIELSITUATION: wenn der Tormann vom eigenen Mann umgestoßen wird, und der Stürmer der lachende Dritte ist, muß nicht abgepfiffen werden. (hätte der Stürmer den Tormann attackiert, klarerweise Foul am Tormann)

Das positive an diesem Ergebnis ist, dass jetzt im bruderduell gegen die dosen ein wenig mehr brisanz drin.

Wenn es hilft dass Rapid am Ende nicht ganz oben steht, würde ich auch mal eine Heimniederlage gegen die Dosen verschmerzen können

Wer Fußball in seiner "Ganzheit" liebt,

kann sich über so einen Wunsch nur wundern! Da gönne ich eher noch Rapid den Meistertitel und Austria Wien den Cupsieg, bevor ich mich über einen Titel der Marke/Sektion Fußball freue! Bist du deppat....

Mal von dieser ewigen Diskussion abgesehen

Das fußballerische/spielerische Element gehört auch zu einer ganzheitlichen Betrachtung dazu und da disqualifiziert sich Rapid mit diesem mauen Gekicke selbst. Salzburg bemüht sich zumindest so etwas wie eine Spielkultur auf den Platz zu bringen, auch wenn die Gestaltung auf dem Feld nicht grade das Gelbe vom Ei ist.

Und außerdem: Es geht hier um Rapid, da wäre mir nur der GAK als Meister noch unliebsamer. Aber DAS wird zum Glück nicht so schnell wieder passieren ;)

Ich liebe Fußball auch in seiner Ganzheit

Mir wäre es als Sturmfan trotzdem lieber einen Meister aus Salzburg, anstatt einen aus Wien. Bei den Dosen wird privates Geld verheizt, im Gegensatz zu den anderen Bundesligavereinen. Ausser die gekaufte Lizenz- was aber aufgrund der Bundesligastatuten möglich ist- sehe ich nichts verwerfliches darin. Gesamteuropäisch betrachtet müsste für dich z.b. die englische Liga absolut keine Bedeutung haben. Dort gehören die meisten Clubs auch Privatpersonen!

Ist auch so - die englische Liga

ist mir als großem Arsenal-Fan der großen Mannschaft um Kennedy, Storey, Radford u. Co. inzwischen so unsympathisch und mich interessiert der Fußball in England eigentlich erst ab Liga2!

tja, wobei wir uns da grundsätzlich schon einig sind, wir werden meister, sturm cupsieger...;-)

Damit könnte ich sehr gut leben! ;)

Pech für Mattersburg

Der Linienrichter bemerkte erst nach dem 0-1 das nicht Rapid, sondern Sturm zu Gast im Pappelstadion ist!

Beim eigentlich regulären 1:0 für Sturm vorher wusste er das aber offensichtlich ;)

Unsere Liga hat halt doch ihre Daseinsberechtigung, zumindest als Resozialisierungsprogramm für gescheiterte Ex-Legionäre, die im Ausland - selbst in schwachen Ligen - keinen Fuß mehr vor den anderen bekamen: Ob Wallner, Kienast, Linz oder Okotie, hier blühen sie auf, in diesem seltsamen Biotop. Ich hoffe, Hoffer bleibt dieses Schicksal erspart und er beißt sich durch in Frankfurt oder sonstwo.

ein wahres wort gelassen ausgesprochen...lol

Das Bundesliga bashing ist mittlerweile genauso langweilig wie die spiele selbst.

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