Die Zeit der Billigstlöhne in China ist vorbei

8. April 2012, 16:14

Aktivisten-Druck auf US-Großkonzerne - Peking will Binnennachfrage gegenüber Exporten stärken

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unsere Löhne stagnieren ...

und in China gibts bis zu 25-40% Lohnerhöhungen pro Jahr ... naja, bald haben wir das selbe Lohnnivau!

super ... dann nichts wie Zurück mit der Fertigung!!

Ich halte das ganze sowieso für eine große Blase ... so wie "wer hatte schon das erste Mal ..." unter pubertierenden Buben.

Jeder lagert nach Indien und China aus, weil das so toll wäre.

Fakt ist aber, dass ich in all den Jahren noch mit KEINEM EINZIGEN gesprochen habe, der ausgelagert hat, und wo das so geklappt hat wie erhofft (zumindest aus den Management Ettagen die mit der Fertigung und deren Qualität zu tun hatten ... die Finanzabteilungen sehen das vielleicht anders)

So wie 99% der Corporate Merger in die Hose gegangen sind, und immer wieder finden sich riesige Konzerne, die meinen, sie sind dann die ersten, bei denen es klappen wird!

Ich habe auch noch keinen einzigen erlebt der mit seiner Produktion in At oder Europa zufrieden ist. Und bei denjenigen die mit der Produktion zufrieden waren, stellte sich heraus, dass sie von Ihren eignen Prozessen und Kennzahlen keine Ahnung hatten.

Keiner hat je behauptet, dass es einfach ist ein Werk in Asien aufzubauen. Wer aber in den asiatischen Markt will oder sich durch den Preis differenzieren will, der kommt nicht drum herum sich mit einem Produktionsstandort im Osten auseinanderzusetzen. Es gibt genug Beispiele wo das auch ganz gut geklappt hat.

von China gehts weiter nach Indien oder auf die Phillipinen ect.

Billiglohnländer wird´s immer geben ...

seh ich auch so

Vielleicht, kommts auch wieder mal retour nach AT..;-) denn irgendwann werden auch die Schwellenländer zu teuer sein...und wenn bei uns die Löhne stagnieren, fangen wir vielleicht an selbst zu produzieren..

da schon, ...

aber vielleicht lernen wir endlich dazu dass die Mähr von "da gibt es keine Probleme " nicht stimmt.

Billigst Leiberl ala Kick kann man in Bangladesh, Äthiopien oder irgendwo fertigen.

Maschinen, ... eben nicht

aber betreiben kann man die Maschinen dort ...

und zuvor kann man diese Maschinen an Äthiopien verkaufen!!!
Nur die Äthiopier werden auch nicht blöd sein, diese Maschine zerlegen und nachbaun! Dann kostet die restliche Fertigungseinrichtung nur noch die Hälfte!

Die Zeit der Billig-ST-löhne mag vorbei sein…

Billiglohnland wird China noch lange bleiben. Auch wenn sich nun langsam so etwas wie Gewerkschaften entwickeln…

Es werden sich doch wohl noch "günstigere" Gegenden für die reichen Ausbeuter finden, oder???

Gut so ...

... die Legionen von Billigarbeitern wird es noch einige Zeit geben, aber die Produktion für lokale Märkte hat auch schon bei Technologiefirmen angefangen (siehe Foxconn Brasilien). Nur eine Frage der Zeit wo Apple Produkte wieder Made in USA sind.

Made in EU? Wahrscheinlich später ... Lokale Produktion von Gütern wie bei Lebensmitteln? Lange haben wir gebraucht dies zu verstehen (auch das WS Kartell)!

"Made in EU? Wahrscheinlich später ..."

Nö, die Industrie ist aus Europa im Gegensatz zu den USA nie wirklich abgewandert. Deswegen brummt die Wirtschaft in Deutschland und bei uns in OÖ und Vorarlberg auch so (in D. aber viel stärker als bei uns).

Die USA dagegen hat so gut wie überhaupt keine Industrie mehr. Obama versucht das wieder zu ändern.

Die letzten Jahr haben viele Asiatische Unternehmen Fabriken im Osten der EU aufgebaut und fertigen jetzt bei uns. In vielen EU Ländern verdienen die Menschen am Fließband aber auch weniger als bei Foxconn China! Soooo ein extremes Billiglohnland ist China schon lange nicht mehr. Die haben einen ganz anderen Vorteil: die brauchen keine Umweltstandards einhalten und wenn man etwas will, braucht man nicht Jahre auf die Genehmigung warten

IKEA ist bereits in den USA angekommen

Und die sind ja bekannt dafür, mit ihrer Produktion von Niedriglohnland zu Niedriglohnland zu ziehen...

Naja, bei vollautomatisch gefertigten Billigholz- oder Preßspan-Konstruktionen, die relativ hohes Volumen/Gewicht bei relativ niedrigen Materialkostenanteilen haben, machen die Transportkosten auch deutlich mehr als die Personalkosten aus. Fertigungslöhne sind da beiMassenware nur selten das wichtigste Argument für eine Standortauswahl. Wenn das Material für Regal xyz um 19,90 Endkundenpreis grad mal 1,50 kostet, der Transport übern Ozean aber 8,00, macht's nicht wirklich einen großen Unterschied, ob der Arbeiter, der jede Stunde 150 dieser Fertigteilsammlungen vom Fließband in die Kartons umschichtet und ein Sackerl Schrauben dazulegt, 5,00 oder 1,80 pro Stunde verdient.

Gut so !!

Und keine Diskussion an dieser Stelle !

Sorry aber das ist Reuters Propaganda.

Siehe:

"Es spricht aber einiges dafür, dass sie ein Anzeichen für einen tiefgreifenden Wandel ist."

Das ist nicht möglich da noch 400 Millionen billigste Arbeitssklaven in China existieren.

Das ist nur teilweise korrekt !
In Gegenden wo man ueberhaupt die noetige Infrastruktur fuer eine Produktion findet sind die Loehne rasant gestiegen.
Beispiel in unserer Firma von 1996 = 800 RMB auf derzeit 1800 RMB fuer vergleichbare Anstellung.
Das Problem ist die wahnsinnige Inflation auf Lebensmittel, Strom, Gas etc. die weitaus hoeher ist als die Lohnsteigerungen.
Beispiel der beruehmte Sack Reis, kaufe immer den gleichen, von 35 RMB auf 58 RMB in 3 Jahren.
Die Schere zwischen Reich und Arm klafft immer weiter auseinander, frag mich zeitweise wie lange das noch gut geht !.
Selbt in "sozialen" Betrieben, die meist von europaeisch sind wo mwhr gezahlt wird aus in den Japanischen oder vor allem Koreanischen Firmen reicht es nicht !

Naja, die Leute von iSuppli

haben auch mal gerechnet, dass irgendne Konsole teurer ist als sie verkauft wird. Dabei stand dann in der Liste 20$ fuer 2 GB Speicher. Die nehmen sicher die Einzelpreise vom Conrad..

Das Spielekonsolen für weniger verkauft werden, als sie zu produzieren kosten ist eine bekannte Tatsache.

Die Haupteinnahmen werden hierbei bei den Spielen gemacht. So hat doe Xbox Sparte von MS erst vor ein paar Jahren zum ersten Mal schwarze Zahlen geschrieben. Und bei Sony genau so. Wer glaubt, dass die PS3 die Anfangs noch 600€ kostete jetzt auf ganz normalen weg nurmehr 150€ kostet, der kennt sich in der Wirtschaft wenig aus. Das selbe ist mit Android. Google macht Verluste, da es Andorid einfach an alle verschenkt, statt Lizenzgebühren zu verlangen wie sonst üblich. Aber das verschenken steigert den Marktanteil und das wiederum erhöht die eigentliche Einnahmequelle Googles, die Werbung die über Android läuft. Insofern wieder ein Plus.

wer den dreh raus hat wie sie, muss ja mächtig erfolgreich sein. fragt sich halt warum er dann hier noch rumposten muss.

"Dann werden wir zu entscheiden haben, wie viel wir an unsere Kunden weitergeben und wie hoch die Kosten sind, die wir übernehmen."

Das ist ja klar: Die Löhne machen 5 % der Kosten aus. Wenn diese sich verdoppeln muss sich der Produktpreis latürnich auch verdoppeln.

Wo bleibt denn sonst der shareholder value!

Oh, ein vollkommen übertriebenes, rein polemisches Kommentar - wie kreativ.

Dann berechnen Sie einmal das Hüllenintegral der Produktpreise und sagen mir wo ich falsch liege :D

ja dann würd ich sagen auf nach afrika.

und dann zurück nach europa

kein Mensch...

...wuerde freiwillig irgendwas in Afrika produzieren.

NOCH nicht. Die Chinesen "kolonisieren" dort bereits mit enormem Kapitaleinsatz sehr erfolgreich in einigen Gegenden, und Investments (in realwirtschaftliche Projekte!) in manchen afrikanischen Staaten bringen inzwischen bereits Renditen wie die Luftgeschäfte zur besten Zeit des Dotcom-Booms. Wie alles in heißen Gegenden wird's etwas dauern, aber Afrika nur aufgrund der bisherigen Erfahrungen kategorisch als Standort auszuschließen wär ein schwerer strategischer Fehler.

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