Papst spendet Ostersegen und fordert Frieden in Syrien

  • Benedikt XVI. zu Syrien: "Unverzüglich" sollten die Konfliktbeteiligten "den Weg der Achtung, des Dialogs und der Versöhnung" beschreiten.
    foto: dapd/cito

    Benedikt XVI. zu Syrien: "Unverzüglich" sollten die Konfliktbeteiligten "den Weg der Achtung, des Dialogs und der Versöhnung" beschreiten.

Osterwünsche in 65 Sprachen - 100.000 Gläubige auf Petersplatz in Rom

Vatikanstadt/Rom - Papst Benedikt XVI. hat am Ostersonntag von der Mittelloggia des Petersdoms aus den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" ("der Stadt und dem Erdkreis") erteilt. Rund 100.000 Gläubige verfolgten bei schönem Frühlingswetter die Zeremonie auf dem Petersplatz in Rom. Vor dem Segen hatte Benedikt XVI. die Ostermesse geleitet.

Appelle an Syrien

Das Oberhaupt der katholischen Kirche rief unter anderem zu einer Überwindung des Konflikts in Syrien auf. Das "Blutvergießen" in Syrien müsse ein Ende finden, forderte der Papst. "Unverzüglich" sollten die Konfliktbeteiligten "den Weg der Achtung, des Dialogs und der Versöhnung" beschreiten.

Der Papst verlas zudem in 65 Sprachen Osterwünsche, die von Fernseh- und Radiosendern weltweit übertragen wurden. Auf Deutsch sagte er: "Euch allen ein gesegnetes und frohes Osterfest! Der Friede und die Freude des auferstandenen Herrn sei mit Euch." (APA)

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