Soldaten bei Angriff an Grenze zum Libanon getötet

Auch Bus schiitischer Pilger beschossen

Beirut - Bei Kämpfen zwischen syrischen Soldaten und Deserteuren an der syrisch-libanesischen Grenze sind am Samstag nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation mehrere Soldaten getötet worden. Der Armeeposten sei zerstört worden, weil er nach Ansicht der Gegner der syrischen Regierung den Transfer von Verletzten in den Libanon verhindere. Außerdem wurde am Grenzposten nahe der syrischen Stadt Kusseir ein Bus mit vielen libanesischen Insassen getroffen, wie die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete.

Der Bus sei in das Kreuzfeuer geraten, hieß es. Libanesische Medien berichteten, ein Businsasse sei in der Nähe des Grenzdorfs Jussieh getötet und drei weitere seinen verletzt worden. Im Bus saßen demnach schiitische Pilger, die zu ihnen heiligen Stätten im Irak fahren wollten.

Die vor gut einem Jahr begonnene Protestbewegung in Syrien hat sich mittlerweile stark militarisiert. Immer häufiger gab es in den vergangenen Wochen Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und Rebellen. Der UNO-Sicherheitsrat forderte die syrische Führung in einer am Donnerstag in New York verabschiedeten Erklärung "dringend" auf, ihre Truppen bis zum kommenden Dienstag aus den aufständischen Städten abzuziehen. Die syrischen Rebellen sollen spätestens am Donnerstag alle Angriffe einstellen. (APA, 7.4.2012)

Share if you care
12 Postings
Blackwater men ...

Es wird bloß

ein Gschichterl sein!

"Wegen der vom Regime verhängten Medienblockade sind solche Meldungen von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen."

Und nicht einmal ein klitzekleines Fotos davon???

Und das im unserer Zeit - wie ist das möglich?

Ein bisschen Off Topic, aber ungemein wichtig!
http://derstandard.at/plink/129... id25579858

Ich werd' gleich einmal nachsehen, wie viele Salafisten im US Kongress sitzen und ob der bärtige Stiglitz auch einer von ihnen ist.

hehe - frauen wissen das halt schon, was wir "manda" im wicki suchen :-)

"Erdogan droht Assad-Regime"

'Ruhig will der türkische Premier Erdogan auf die bevorstehende Waffenruhe in Syrien warten. Sollte die Gewalt nach Verstreichen der Frist jedoch andauern, droht er dem Regime in Damaskus mit "Schritten". Noch scheint kein Ende des Blutvergießens in Sicht: Allein am Samstag starben 100 Menschen.'

http://www.spiegel.de/politik/a... 09,00.html

"Der Armeeposten sei zerstört worden, weil er nach Ansicht der Gegner der syrischen Regierung den Transfer von Verletzten in den Libanon verhindere"

Zu deutsch: Weil der Armeeposten den Transfer von ausländischen Söldnern und Waffen in das Land behindert.

das was sie anführen, ist aber nicht der grund

vielleicht hat das etwas mit der familie assad zu tun

Assad

kann seine Truppen nicht mehr abziehen denn im gleichen Moment würde die FSA oder andere die Kontrolle über Städte und Dörfer übernehmen.

Assads weniger werdende Truppen sind nur mehr eine Art Besatzungsmacht.

@Honzo und co. : auch ihnen frohe ostern!

Warum schreibt die APA "Deserteure"?

Würde das so stimmen würden sie als Gäste den Libanon ignorieren. Denn wer sonst benutzt den Libanon als Rückzugsgebiet?

Nein, entgegen dem APA Sprech, handelt es sich nicht um "Deserteure", sondern um Söldner. Die meisten davon Salafisten, ein paar die auch nur rein aufgrund des Sold mitmachen bei der gekauften Revolution.

Saudi Arabien hat bei der Konferenz "Feinde von Syrien" vor nicht allzulanger Zeit offiziell gesagt das sie weiter Geld reinpumpen werden in die Salafisten.

Anstatt das die UN sagt, das ausländische Mächte aufhören sollen den Aufstand zu unterstützen, geschieht das Gegenteil.

Einige Nationen möchten die Destabilisierung Syriens erreichen, koste es was es wolle.

Und die APA hilft

seit dem 20. märz haben wir frühling und ein frühling soll neben nordafrika nun auch in syrien installiert werden. dass sich daraus eine eiszeit entwickelte, will hier niemand zugeben. lieber sich bis zur selbstaufgabe anpassen und nachgeben als zuzugeben, einen riesengroßen fehler gemacht zu haben.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.