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Villach - Acht Tage vor Beginn der B-WM in Ljubljana hat sich die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft mit einem Erfolg gegen Weißrussland Selbstvertrauen geholt. Am Samstag in Villach setzte sich das Team gegen die A-Nation Weißrussland dank Treffern von Mario Altmann (14.), Michael Schiechl (38.), Andreas Kristler (53.) und Manuel Latusa (60./empty net) mit 4:2 (1:0,1:0,2:2) durch. Für die Weißrussen gelang Kowirschin zum 1:2 (45.) und Drozd zum 2:3 (57.) zweimal nur der Anschlusstreffer.
Für Österreich war es im 15. Spiel gegen Weißrussland erst der dritte Sieg, der erste seit fast zehn Jahren. Am Vortag hatte die junge Mannschaft von Manny Viveiros noch mit 2:3 den Kürzeren gezogen, am Samstag aber gelang die Überraschung. Die Österreicher setzten den körperlich überlegenen Gäste diesmal mir viel Aggressivität zu und zeigten sowohl in der Offensive als auch in der Defensive eine klare Steigerung. "Genau so etwas will ich von meinen Spielern sehen. Mit der Begeisterung wie heute sollen sie auch bei der WM spielen", sagte Teamchef Viveiros.
Kader mit vielen WM-Debütanten
Nach dem Spiel gab Viveiros seinen erweiterten WM-Kader bekannt. Er nominierte 26 Spieler, die die abschließenden Testspiele am Mittwoch (20.20) und Donnerstag (18.00/jeweils live ORF Sport +) in Feldkirch gegen die Schweiz bestreiten. Da werden auch die Spieler der beiden Liga-Finalisten Black Wings Linz (2) und KAC (9) dabei sein. Michael Grabner (New York Islanders) stößt erst am Freitag in Ljubljana zum Team. Ob auch Thomas Vanek (Buffalo Sabres) und Andreas Nödl (Florida) kommen, ist noch offen.
Mit Dominique Heinrich (21 Jahre), Stefan Ulmer (21), Mario Fischer (22), Manuel und Stefan Geier (beide 24), Raphael Herburger (23), Daniel Oberkofler (23), Teamyoungster Patrick Obrist (19) und Martin Ulmer (23) stehen neun Spieler ohne WM-Erfahrung im Aufgebot. Rechnet man die Torleute Bernhard Starkbaum (26) und Rene Swette (23) dazu, die zwar schon einem WM-Kader angehört , aber noch kein WM-Spiel bestritten haben, sind es sogar elf WM-Debütanten.
Österreich startet am Sonntag (15. April) um 16.30 Uhr gegen die Ukraine in die WM. (APA/red, 7.4. 2012)
Ergebnisse im Rahmen der "Euro Hockey Challenge":
Samstag
Österreich - Weißrussland 4:2 (1:0,1:0,2:2). Villach, Stadthalle, SR
Dremelj. Tore: Altmann (14.), Schiechl (38.), Kristler (53.), Latusa
(60./empty net) bzw. Kowirschin (45.), Drosd (57.). Strafminuten: 19
plus Spieldauerdisziplinar Wiedergut bzw. 19 plus
Spieldauerdisziplinar Stas.
Österreich: Weinhandl - Trattnig, Schlacher; Unterluggauer, St. Ulmer; Oraze, Pallestrang; Altmann, Wiedergut - Obrist, Latusa, T. Raffl; Welser, Schiechl, P. Harand; Fischer, Heinrich, Nageler; Ganahl, Kristler, M. Ulmer
Freitag
Österreich - Weißrussland 2:3 (0:2,0:0,2:1).Villach, Stadthalle, ohne Zuschauer, SR Dremelj.
Tore: T. Raffl (55./PP2), St. Ulmer (56./PP) bzw. Drosd (12./PP), Kolzow (17./PP), Pawlowitsch (48.). Strafminuten: 14 bzw. 28.
Österreich: Starkbaum - Trattnig, Schlacher; Unterluggauer, St. Ulmer; Oraze, Pallestrang; Altmann, Wiedergut - Obrist, Latusa, T. Raffl; Welser, Schiechl, P. Harand; Fischer, Heinrich, Nageler; Ganahl, Kristler, M. Ulmer
26-Mann-Kader für die Testspiele gegen die Schweiz:
Österreich damit WM-Zweiter, Aufstieg stand schon vor dem Spiel fest
Verteidiger hatte sich in Zeitung über seine Sündenbock-Rolle nach der Niederlage gegen Japan beklagt
7:2-Erfolg gegen Ungarn fixiert die Teilnahme an Weltmeisterschaft in Schweden vorzeitig - Entscheidung fiel erst im Schlussdrittel
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3:0 Führung nach zehn Minuten, 7:3 am Ende - der zweite Sieg im zweiten WM-Spiel geriet zur klaren Sache
5:4 für neu formiertes Team gegen die Ukraine - Zittern am Ende nach zwischenzeitlich klarer Führung
Team-Oldie vor seinem 17. WM-Turnier - VSV-Verteidiger hält bei 220 Länderspielen und nähert sich Rekordteamspieler Ulrich an
Beide Stürmer nicht fit genug für Nachschlag bei WM in Ljubljana - Vanek "könnte dem Team im jetzigen Zustand nicht helfen"
Just der erste Austro-Kanadier als Teamchef hat die Ära der Austros zumindest vorerst beendet - 38 Kanadier und 1 US-Amerikaner bisher im ÖEHV-Team
ÖEHV-Teamchef Viveiros will das Angebot an jungen Spielern deutlich erhöhen, eine neue Identität in die Mannschaft bringen und das schnelle Spiel forcieren - Aufstieg nicht vorrangig
Österreich hat zwar eine viel zu kleine Spielerdecke, trotzdem haben sich die jungen Spieler gut geschlagen. Auf mich als Laien wirkte das Auftreten viel durchdachter und erfrischender als von der Vorjahres-Truppe.
denke, dass die österreichische Rumpftruppe taktisch ganz gut aufgestellt war und gut dagegen gehalten hat.
Die aufälligen Stock- und Stellungsfehler der Weißrussen würde ich subjektiv eher auf eine suboptimale Vorbereitung und Einstellung anrechnen. Es war sicherlich auch ein wenig zuviel Villacher Bier schuld daran....
frohe Ostern ...
Es war nicht schwer, die Weißrussen mit Kärntner Osterhaserln und Villacher Bier zu überzeugen.
Ich habe den Weißrussen während des Spieles mitgeteilt, dass ich mehr Ernst und weniger Fehler erwarte. Als sie aber mitbekommen habe, dass ich Meischberger und nicht Gorbach heisse, fand ich keinen Draht mehr zu ihnen.
Ich halte nichts davon, die Leistungen zu relativieren, indem man auf die Schwächen des Gegners hinweist. Das ist nämlich generell so, dass ein Team schwächer ist.
aber es ist mir halt aufgefallen, dass die Weissrussen, die ich schon öfters gesehen habe, auffällig viele Eigenfehler gemacht haben ....
Ich will die Leistung unserer Jungen sicherlich nicht geringschätzen, da war schon einiges dabei, dass sich sehen lassen kann.
Im Turnier wird es sicherlich dann noch eine deutliche Leistungssteigerung nötig haben, hoffen wir das Grabner und Nödl kommen und ansprechende Center und Flügelpartner finden... dann wirds schon klappen..
anscheinend sind die villacher bzw. kärntner eishockey-fans auch schon im sommerurlaub und nicht nur die mannschaft der adler. ich mein da waren heute keine 500 leute in der halle, soweit man das auf laola1 verfolgen konnte. waren die karten so teuer?
Kärnten ist das unkatholischste Bundesland Österreichs (deswegen hat die ÖVP dort auch kein Leiberl), und gerade die starke evangelische Tradition (für die Karfreitag der höchste Feiertag ist) in Oberkärnten dürfte bei der speziellen Ausprägung dieses Gesetzes eine wichtige Rolle gespielt haben.
stimmt, die Kreuzigung seinerzeit war ja auch nicht grad interessant, paar Taschendiebe und ein religiöser Eiferer, da waren die pokerwürfeln spannender...so gesehen eh gut, wenn Traditionen aufrecht erhalten bleiben. gab es Gewand zu gewinnen eigentlich im casino? :-)
Wie kann es passieren, daß ein Verband ein Event wie ein Eishockeyländerspiel organisiert, ohne daß irgendjemand daran denkt, daß in Kärnten dieses Gesetz besteht ?
Beim kleinsten Pyjamaball würde rechtzeitig einer mit Lokalkenntnissen warnen.
Wollten die Kärntner hier irgendjemanden vom Eishockeyverband vorführen ?
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