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Politiker haben kein Privatleben. Zumindest wird es ihnen nicht gegönnt: Wer so viel verdient, möge doch bitte Tag und Nacht im Dienst des Volkes unterwegs sein. Dafür gibt es schließlich einen Dienstwagen. Mit dem stehen die Damen und Herren dann ebenso wie alle anderen im Stau: Ein Blaulicht, wie es Hubert Gorbach zur schnelleren Erledigung seiner Amtsgeschäfte für nötig hielt, wird ihnen ebenso wenig gegönnt wie die Benutzung der Busspur, die Claudia Bandion-Ortner wollte.
Für Privilegien gibt es in Österreich seit dem Sturz der Monarchie kein Verständnis mehr - unabhängig davon, ob die als Privileg empfundene Regelung sinnvoll ist oder nicht. Man weiß ohnehin: Manche Fahrt dient der Partei, manche dem Familienleben. Ja, das steht Politikern zu. Und weil man nicht detailliert auseinanderhalten soll, in wessen Interesse welcher Kilometer gefahren wurde, gibt es pauschale Gehaltsabzüge für die private Nutzung des Autos. So hält man es auch in der Privatwirtschaft.
Ab da ginge die Sache niemanden mehr etwas an. Das könnte man argumentieren. Wie aber reagiert die Verkehrsministerin, wenn aufkommt, dass ihre Tochter im Dienstwagen zu einer Weinverkostung geführt wurde? Sie schwafelt etwas davon, dass ihre Tochter sie bei einem Termin vertreten habe. Die Ausrede macht den Skandal erst zum Skandal: Sie dokumentiert das schlechte Gewissen in Bezug auf eine Regelung, die bisher als korrekt gegolten hat. (Conrad Seidl, DER STANDARD, 7./8./9.4.2012)
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Und?
Bevor's absagt, kann's jemanden aus der Familie hinschicken, das ist für den Veranstalter weniger unangenehm.
Sie werden Weinverkostung wohl nicht als höchstpersönliche und bezahlte Leistung von Politikern sehen?
Das sind Repräsentationstätigkeiten, die bestenfalls AUCH nebenbei dazu gehören.
das wir von den politikern nach strich und faden verarscht, belogen und betrogen werden, aber dass es dann auch noch wappler gibt, die dumm (oder vielleicht auch selbst so korrupt) genug sind, das treiben dieser verbrecherbande auch noch ausdrücklich gut zu heißen und zu verteidigen, gibt dem ganzen dann doch irgendwie wieder eine neue qualität...
Aha.
Welchen Sinn hätte ein Dienstwagen für PolitikerInnen denn, wenn nicht den einer raschen und sicheren Transportmöglichkeit? Dass sie sich nach 8 Termin-Tagen und 10-16 Stunden Arbeitstagen selber schnittig übermüdet-alkoholisiert in die nächste Kurve lehnen? Bei allem Verständnis für den Unmut über den Niedergang der politischen Kultur, aber diese Kritik ausgerechnet hier festzumachen ist außer polemisch nicht viel.
jeder minister zahlt eine pauschalgebühr von 600 € pro monat für die private dienstwagen nutzung.das ist kein skandal.
auch das sich vertreten lassen ist per se keins kandal, jedoch von der eigenen tochter ist fragwürdig. aber okay, ggf wenns halb privat wahr, gehts auch keinen seidl an.
Was aber eine uU minderjährige bei einer Weinverkostung soll, würde mich lebhaft interessieren.
Was heißt privat entlohnt?
Versteuert der/die MinisterIn oder der Chauffeur?
WAS wissen Sie?
Oder ist alles nur Geschwafel?
Paket: Luxuswagen + Chauffeur um 600,- monatlich ist aber herzlich wenig! Wissen Sie was ein Chauffeur mit Lohnnebenkosten monatlich kostet?
Alles andere ist zweitrangig.
Die künstliche Aufregung wegen der paar Privatkilometer sind vollkommen lächerlich.
Abgesehen davon sind die Privatkilometer im Dienstwagen als Sachbezug steuerlich wirksam.
Kein Wunder, dass es keine qualifizierten Junge in die Politik zieht, wenn man täglich von kleinkarierten Erbsenzähler angepinkelt wird.
Ich kannte den Fall eines Direktors einer großen Firma, der hatte Dienstwagen und Fahrer. Dieser Fahrer mußte unter anderem die Gattin des Chefs zum Einkaufen fahren oder selbst einkaufen, im Haus des Chefs Hausarbeiten machen, im Garten Rasenmähen etc. und dann und wann den Chef abholen bzw. wohinführen. Zum Wochenende hat der Fahrer den Mercedes privat genutzt. Ja wenn die Kohle stimmt und alle zufrieden sind??
1) Minister koennen ihren Dienstwagen zur Pirvatnutzung anmelden.
2) es faellt eine Gebuehr von rund 600,-- im Monat an. Mehr als man fuer ein Leasingauto zahlen wuerde (und man kriegt dann aber nix am Ende).
3) Alle Minister machen das, weil bereits die Abhoung von der Wohnung sonst eine Privatnutyung waere.
Was waere den (uninfomierten) Journalisten recht, dass die Minister zahlen, aber nur ja nicht dann die Gegenleistung in Anspruch nehmen? Aber vielleicht war obiges auch einfach nicht bekannt.
Kann man BITTE endlich mit den staendig niedrige Instiknte bedienenden Neidebatten aufhoeren...
Wenn einem ein Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen wird, werden dafür max. 600 Euro besteuert. Das ergibt dann netto so 250 Euro. Dafür kann man mit dem Wagen dann privat soviele fahren wie man will.
Das ist ja auch ok. Was hier aber schon mal nicht ins Bild passt.
Die Tochter hat das Fahrzeug verwendet und ein Fahrer wurde dafür extra bezahlt. Und warum wohl? Damit sie dort s.... kann.
Das ist wiederum etwas anderes.
welche "Gebühr" bezahlt sie denn?
ihre Steuerbemessungsgrundlage wird monatlich um 600€ erhöht (1,5% der Anschffungskosten, gedeckelt mit max. 600), davon wird dann der Steuertarif errechnet - hier wahrscheinlich 50%, also 300 € - Frage: welchen Wagen bekommt man für 300 € Leasingrate?
...ich habe den Eindruck die Dorlie hat all ihre Lohnschreiber aktiviert
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