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Bei Regen schneiden Bewerber schlechter ab.
Es ist bekannt, dass die Stimmungslage das Verhalten und die Entscheidungen von Verbrauchern beeinflussen kann. Solche Faktoren beeinflussen aber auch die Entscheidung ob Bewerber positiv oder negativ bewertet werden. Das schreiben Autoren des Canadian Medical Association Journal (CMAJ). Als Beispiel bringen sie eine Studie, die bei Aufnahmeinterviews an einer großen kanadischen Medizinuniversität durchgeführt wurde.
Positivere Bewertung an Sonnentagen
Eine der wichtigsten Beobachtungen von Donald A. Redelmeier: Bewerber, die an regnerischen Tagen zum Aufnahmegespräch kamen, bekamen tendenziell schlechtere Bewertungen als ihre Mitstreiter an sonnigen Tagen. Dazu analysierte der Forscher die Ergebnisse solcher Bewerbungsgespräche an der Universität Toronto zwischen 2004 und 2009. Die Jahreszeit war immer dieselbe: fast alle Interviews fanden im frühen Frühling statt. Parallel dazu wurden Wetterdaten aus dem offiziellen Regierungsarchiv herangezogen. Insgesamt wurden die Bewertungen von mehr als 2.900 Kandidaten untersucht. (red, derStandard.at, 10.04.2012)
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Die Chancen sinken wenn es regnet, aber im gesamten Artikel fehlt die Information um wieviel... wenn es von 2.900 Kandidaten nur drei statistische Ausreißer gäbe, könnte die Aussage zwar nicht als falsch bewiesen werden, aber richtiger wäre sie trotzdem nicht.
Außerdem muss ich doch wissen ob es sich in Zukunft wirklich auszahlt das Wetter bei Bewerbungen in die Betrachtung miteinzubeziehen oder ob es de facto irrelevant ist ;-)
Die Artikel hier rund um das Vorstellen werden immer abstruser!
Aber da wir schon dabei sind: Es ist auch sehr hilfreich, sich zum Verstellungsgespräch einen Glücksbringer in Form einer rohen Kartoffel einzustecken. Oder man kann in der Nacht zuvor (möglichst bei Vollmond) am Friedhof neben einem frischen Grab eine tote Katze eingraben. Das hat dann auch noch die angenehme Nebenwirkung, dass einem die Warzen abfallen, so man welche hat. ;)
naja, die stelle mit dem regen/schnee-interview wurde es nicht, dafür eine mit einem interview in strahlendem sonnenschein :)
beiden gemeinsam ist aber, dass ich mich jeweils für eine völlig andere stelle beworben habe, als die, für die ich dann zu einem gespräch eingeladen wurde. das scheint ein erfolgsrezept zu sein. es lässt sich halt nur nicht gut steuern :)
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