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Riad - Saudi-Arabien will keine Sportlerinnen zu den Olympischen Sommerspielen nach London (27. Juli bis 12. August) entsenden. Saudische Frauen, die im Ausland leben, dürften auf eigene Faust an den Spielen teilnehmen, aber nicht als Angehörige der offiziellen Delegation, sagte Prinz Nawaf bin Faisal, Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), am Karfreitag bei einer Pressekonferenz in Riad. "Wir unterstützen keine saudischen Frauen bei der Beteiligung an diesen Olympischen Spielen oder bei anderen internationalen Meisterschaften."
Saudischen Sportlerinnen werde von ihrem Land nur eine Hilfe angeboten: die Sicherstellung, dass ihre Teilnahme auch unter den Bedingungen des islamischen Rechts - der Scharia - verlaufe. "Es gibt hunderte, wenn nicht tausende Frauen in Saudi-Arabien, die Sport treiben - aber im Privaten", sagte Faisal.
Chancen auf eine Olympia-Teilnahme als erste saudische Frau hätte die Springreiterin Dalma Rushdi Malhas. Bei den ersten Olympischen Jugendspielen 2010 in Singapur gewann sie die Bronzemedaille. Damals war die Reiterin vom IOC eingeladen worden. Die Haltung Saudi-Arabiens zur Teilnahme von Frauen an den Olympischen Spielen könnte bei den kommenden Treffen des IOC im Mai ein Thema sein. (APA, 6.4.2012)
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die golfregion verkauft mindestens 80% ihres öls an asien: indien, china, japan, ...
es handelt sich um saures und schweres öl, das wir in europa nicht gut verarbeiten können. unsere raffinerien sind auf das leichte, süße öl ausgelegt, das in libyen gefördert wird.
natürlich würde eine unterversorgung asiens mit öl zu problemen der weltwirtschaft, und zu einbußen der gewinne der öl-multis (auch der westlichen, sogar der ömv!) führen.
dem neutralen österreich könnte das aber herzlich wurscht sein, wenn es noch ein neutrales österreich gäbe.
Und inwiefern sollte das ein Menschenrechte verachtendes religiöses Regime kümmern?
Alle anderen Sorten von Regimen war derartiges bisher ziemlich egal...
das eheste was man da erwarten könnte, wäre eine Art Trotzhaltung und damit ist den Frauen in Saudi-Arabien sicher wenig gedient.
es würde sie an ihrer ehre packen, vermutlich. es würde sie also schon kümmern.
es stellt sich aber auch die frage, warum andere immer auf zehenspitzen um die befindlichkeiten von grauslichen diktaturen herumschleichen sollen, statt ehrlich und deutlich sagen zu können, das und das gefällt uns nicht.
kenn mich jetzt auch nicht so gut aus bzgl. islamischer strömungen,
aber es stimmt dass die meisten isl. länder noch in den 70er jahren noch um einiges säkularer, liberaler waren.
Bsp. pakistan: der gründer träumte von einem säkularen staat, später wurde pak. zur islamischen republik (mit sharia teilgesetzgebung) unbenannt, oder auch ägypten und die meisten anderen arab. staaten ware liberaler etc. ...oder iran
gibts sicher welche freie kirchen, in denen das man kritisch beäugt
- u nicht vergessen in der kath. kirche dürfen frauen keine priester (im sinne von pfarrer etc.) werden, find ich auch ... hinterwäldlerisch, milde ausgedrückt.
aber soll keine rechtfertigung für die haltung s-a sein.
Dort dürfen die Frauen ihren Mann nicht in Vielweiberei mit anderen teilen
(wie in Libyen nach 60.000 Toten nun endlich durchgesetzt)
Deshalb unterstütze auch du den salafistischen Vormarsch - wählt ÖVP
Ihr Außenminister und Ritter von Jerusalem, Spindelegger
Aber wirklich eine vorbildliche und menschenrechtsfreundliche Demokratie dieses Saudiarabien.
Kein Wunder, daß Präsident Obama einen "Knicks" vor dem dortigen Herrscher gemacht hat und er sie diplomatisch sowie mit Waffenlieferungen unterstützt.
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