Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wer zu Ostern besonders viele Eier konsumiert, soll auf eine ballaststoffreiche, fettarme Ernährung achten.
Osterzeit ist Zeit der Eier: Rund 70 Millionen Eier werden von den Österreichern in der Osterzeit konsumiert. Neben Kuchen und Torten sind es besonders die gefärbten Ostereier, die den Eier-Konsum kurzzeitig in die Höhe schnellen lassen. Rund sieben Stück werden pro Person in den Osterfeiertagen verspeist.
Kein Wunder, wenn den einen oder die andere nach den Feiertagen das schlechte Gewissen drückt, hat das Ei aufgrund seines hohen Cholesteringehaltes von durchschnittlich 250 Milligramm doch einen schlechten Ruf erworben. Damit deckt ein Ei beziehungsweise ein Eidotter bereits 80 Prozent der maximal empfohlenen täglichen Cholesterinzufuhr.
Keine Gefahr für Gesunde
Wer keinen erhöhten Cholesterinspiegel hat, kann zu Ostern das eine oder andere Ei mehr essen. Studien haben gezeigt, dass das aufgenommene Nahrungscholesterin beim gesunden Menschen, unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Rauchverhalten und Bewegung, keinen nennenswerten Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel hat. Da ein gesunder Organismus mit einer einmaligen hohen Cholesterinzufuhr ohne Probleme fertig werden kann, sind ein bis zwei Eier täglich zu den Osterfeiertagen tolerierbar. Generell werde jedoch ein Konsum von maximal drei Eiern pro Woche empfohlen, heißt es seitens der Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).
Wertvolle Inhaltsstoffe
Eier sind in Maßen gegessen nicht nur nicht schädlich, sondern enthalten auch viel Positives: Sie sind reich an Nährstoffen und Vitaminen A, E und D und enthalten zudem Eisen, Eiweiß, Zink, Omega-3-Fettsäuren und Lecithin. Im Ei ist auch Folsäure enthalten, die besonders Frauen mit Kinderwunsch benötigen. Vor allem bei vegetarischer Kost sollte daher das Ei keinesfalls gemieden werden.
Haltbarkeit und Abschrecken
Ostereier halten relativ lange, zeigt ein Versuch der AGES: Gekochte, gefärbte Eier bleiben bei Zimmertemperatur vier Wochen, im Kühlschrank sogar sechs Wochen lang haltbar und bakteriologisch unbedenklich. Voraussetzung dafür ist allerdings die Verwendung von frischen, einwandfreien Eiern als Ausgangsmaterial.
Eier sollten generell gut durchgegart werden, damit man eine mögliche Infektion mit Salmonellen verhindert. Viele Konsumenten glauben, abgeschreckte Eier seien leichter zu schälen und halten sie daher nach dem Kochen unter kaltes Wasser. Die Schälbarkeit von abgeschreckten und nicht abgeschreckten Eiern ist aber gleichwertig, denn diese hängt vom Alter des Eis ab - je älter ein Ei, desto leichter lässt es sich schälen.
Im Gegenteil sollte man auf das Abschrecken eher verzichten, da es auf die Haltbarkeit der Eier einen negativen Einfluss hat. Durch das Abschrecken können Bakterien durch die Schale in das Innere des Eis gelangen und sich dort vermehren. Wie schnell sich die Bakterien dort vermehren, hängt stark von der Lagertemperatur ab. Bei Raumtemperatur gelagert, kann der Toleranzwert schon nach fünf Tagen überschritten sein. Abgeschreckte Eier sollten daher innerhalb von wenigen Tagen gegessen werden, eine Lagerung im Kühlschrank ist für eine Verlängerung der Haltbarkeit ebenfalls zu empfehlen.
Wasserprobe
Wie frisch ein rohes Ei ist erkennt man, indem man es in kaltes Wasser legt. Mit zunehmendem Alter nimmt die Dichte ab, da die Luftkammer im Ei während der Lagerung immer größer wird. Geht das Ei unter und bleibt flach auf dem Boden liegen, dann ist das Ei frisch. Etwas ältere Eier schweben im Wasser und sollten so bald wie möglich verarbeitet werden. Vorsicht ist geboten, wenn das Ei bereits oben auf schwimmt bzw. wenn die stumpfe Spitze aus dem Wasser ragt. In diesem Fall ist das Ei nicht mehr zum Verzehr geeignet.
Verfärbungen bei zu langem Kochen
Eine blau-grüne Verfärbung an der Eiklar-Dotter-Grenze eines gekochten Eis ist übrigens kein Zeichen dafür, dass das Ei alt ist: Sie zeigt nur an, dass das Ei lange gekocht wurde. Dabei wird aus dem Dotter Eisen, aus dem Eiklar Schwefel frei. Diese reagieren miteinander zu Eisensulfid, wodurch der farbige Ring entsteht. Diese Färbung ist unbedenklich, das Ei kann ruhigen Gewissens gegessen werden.
Ausgleich auf dem Teller
Wer zu Ostern besonders viele Eier konsumiert, soll auf eine ballaststoffreiche, fettarme Ernährung achten. So ist etwa der traditionelle, magere Osterschinken eine geeignete Alternative zu fettreichen Wurstsorten. Um die Fett- und Kalorienzufuhr während der Feiertage im Rahmen zu halten, sind Gemüsesuppen, große Salatportionen und Desserts auf Basis von fettarmen Milchprodukten, wie Topfencremes, ideal. Immer gültig: Schönes Wetter sollte man für den ein oder anderen Spaziergang nutzen - auch wenn es heuer diesbezüglich nicht sehr erfreulich aussieht. (red, derStandard.at, 6.4.2012)
Rund ums Ei
Ein mittelgroßes Ei (60 g) hat in etwa 85 kcal, 7 g Fett und 8 g Eiweiß. Das Eiweiß zeichnet sich durch eine besonders hohe biologische Wertigkeit aus. Das bedeutet, dass das im Hühnerei enthaltene Eiweiß sehr gut in Körpereiweiß umgebaut werden kann. Das im Eidotter enthaltene Fett hat zudem ein für den Organismus günstiges Fettsäuremuster. Zwei Drittel der enthaltenen Fette bestehen aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dieser Anteil allerdings hängt stark von der Fütterung ab. Eier sind auch reich an Vitaminen (v. a. Vitamin A, E, Vitamin B2, Folsäure und Biotin) und Mineralstoffen (Zink und insbesondere Eisen) und gehören zudem zu den wenigen Quellen für Vitamin D.
Weiterlesen
Ist zu viel Salz im Essen schädlich, weil es Bluthochdruck verursacht? Die Forschung ist sich bisher nicht einig
Wie stark beeinflussen Emotionen die Geschmackswahrnehmung? - Dieser Frage sind Wissenschaftler der Universität Würzburg nachgegangen
"Rinnnase" und Asthma-ähnliche Symptome stehen nicht unbedingt mit Allergien in Zusammenhang
Laut der Umweltschutzorganisation können sie Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme und sogar Tumore verursachen
Regelmäßiger Kaffeekonsum senkt einer Studie zufolge das Schlaganfall-Risiko um 20 Prozent - eine ähnliche Wirkung dürfte auch grüner Tee haben
Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass durch die langfristige Einnahme von Vitamin E in hohen Dosierungen das Sterberisiko ansteigt
Warum scheitern Diäten? Der deutsche Ernährungspsychologe Thomas Ellrott hat sich mit dieser Frage eingehend beschäftigt
Wirkung und Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln seien oft ungenügend erforscht, berichtet "Konsument"
Bärlauch ist gesund - Die giftigen Blätter des Maiglöckchens und der Herbstzeitlose sehen dem "wilden Knoblauch" jedoch zum Verwechseln ähnlich
In Frühling sprießen heilsame Kräuter, die sich auch gut für die Zubereitung als Tee eignen
Leinöl eignet sich durchaus als ergänzendes Nahrungsmittel, kann aber Seefisch als Omega-3-Fettsäurelieferant nicht vollständig ersetzen
Neuer UNICEF-Bericht über weltweite Ernährungssituation von Kindern - Internationale Ernährungs-Konferenz in Dublin
Allergologen sind überzeugt, dass Reaktionen auf Nahrungsmittel häufig falsch interpretiert oder fehlerhaft diagnostiziert werden
Eine "mediterrane" Diät mit viel Obst und Gemüse, wenig Milch und wenig rotem Fleisch verringert Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Hochrisikopatienten um 30 Prozent
Immer mehr Menschen verzichten angesichts der Lebensmittelskandale auf Fleisch - Viele haben ethische Bedenken, Tiere zu essen. Aber ist Vegetarismus gesund?
Deutsche Wissenschaftler entwickeln ein neuartiges Screening-Verfahren zur genauen Mengenabschätzung von tierischen, pflanzlichen und mikrobiellen Inhaltsstoffen in Lebensmitteln
Mediziner raten Schwangeren von einer zusätzlichen Vitamin-D-Einnahme ab, da sich so das Allergierisiko der Kinder erhöht
Britische Forscher können keinen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Haushalt der Schwangeren und Knochen-Stabilität der Kinder ausmachen
Die positiven Auswirkungen von obst- und gemüsereicher Ernährung sind einmal mehr bewiesen
In einer Studie konnten Wissenschaftler eruieren, wie Öl und Fett das Sättigungsgefühl regulieren
Der seit gut einem Jahr zugelassene Süßstoff Stevia ist nicht gesünder oder ungesünder als etwa Aspartam. Auch süchtig macht er nicht
Der sonnenlose Winter war lang - Viele Menschen hätten deshalb mit Vitamin-D-Mangel zu kämpfen, heißt es - Doch wer profitiert von Nahrungsergänzung?
In den USA wurde ein Energy-Drink-Hersteller geklagt - Zu viel Koffein im Getränk soll schuld am Tod eines Mädchens sein
Sind Email, Aluminium und Melamin "so giftig, dass Vögel davon sterben können"? - Auf welche Materialien man in der Küche besser verzichten sollte
Keine Substanz mit Suchtpotenzial, da keine psychotrope Wirkung - Süßstoffe bleiben die sicher Alternative zu Zucker
Ich finde es sehr löblich von Dir, dass Du Dir Dein Schuhwerk selber nähst, vor allem das Wasserdichte für den Winter. Dass Du Deine Radieschen selber am Balkon ziehst, Du keinen PC verwendest, Dich ohne Gegenwehr von Mücken stechen lässt und am liebsten Deine Fingernägel kaust!
Aber mal im Ernst, der Nichtverzicht auf Eier ist wirklich nur ein winziger Teilaspekt unserer ökologischen Probleme.
Wenn Dein Posting in etwa gelautet hätte, verzicht ma zu Ostern aufs verschenken der bunten Eier... ich hol meine Hühnereier vom Bauern meines Vertrauens... etc., ja dann könnte ich dem was abgewinnen!
erstens habe ich nicht von ökologischen problemen
gesprochen, sondern von ethischen.
und zweitens verschwinden die nicht einfach so am bio-hof.
das soll jetzt nicht provokant ihnen gegenüber wirken, aber ich kann ehrlich gesagt nichts mit dem verweis auf bio etc. in der tierhaltung anfangen. Selbst dort werden Tiere als Produktionsmaschinen missbraucht und den absurden widerspruch der "humanen" tötung konnte man dort auch noch nicht auflösen.
Sehr richtig… die „biologische Tierhaltung“, mit der vor allem unsere großen Supermarktketten so großzügig sowie realitätsfern werben, ist lediglich Augenauswischerei, hier findet sich nichts anderes als Massentierhaltung mit übelsten Bedingungen für Tiere …
naja, das würde ich auch nicht generell sagen
biohöfe bieten den dort lebenden tieren sicher ein etwas besseres leben, als es gewöhnliche tierfabriken tun.
nur sollte dieses "etwas besser" nicht als ausrede herhalten, sich aus dem ethischen diskurs herauszuhalten
Ich sprach hier nicht die kleinen Biobauern an, wo es Tiere sicherlich „besser“ haben, als in Tierfabriken - was jedoch Ausnahmen darstellen. Ich meinte die Bio-Massenställe, die für Rewe, Hofer etc. produzieren und dort gibt es lediglich marginale Unterschiede zu herkömmlichen T-Fabriken…schlecht bleibt schlecht, auch wenn beispielsweise Hühnern ein paar Zentimeter mehr Platz zugestanden wird!
Was den ethischen Diskurs anbelangt, stimme ich Ihnen natürlich zu…
macht das Abschrecken Sinn!
Und zwar zum einen dann, wenn man das frisch gekochte Ei heiss verzehren und sich beim Schälen nicht die Figner verbrennen möchte.
Zum anderen wenn das Ei angestochen ist und das kalte Wasser unter die Schale kommt und somit durch verdunstung einen Dampfpolster zwischen Ei und Schale schafft.
Dass es sich negativ auf die Haltbarkeit auswirkt ist wohl unumstritten.
wenn man das Ei gleich schält und sich die Finger nicht verbrennen will -> volkommen richtig
Aber wenn man es (wie bei Ostereiern üblich) etwas länger aufbewahrt sollte man es nicht abschrecken, da Wasser (auch wenn es nicht angestochen ist) durch die Schale eindringen kann (natürliche Cuticula wird beim Kochen zerstört) Wenn man nicht gerade steriles Wasser verwendet gelangen so auch Bakterien mit hinein - Was Sie mit dem Dampfpolster meinen weiß ich wirklich nicht?! Klingt nach einer interessanten Theorie...
"Die Schälbarkeit von abgeschreckten und nicht abgeschreckten Eiern ist aber gleichwertig"
Das mag sein.
Wenn man ein Ei an der oberen Seite aufklopft und dann in die Schale hinein pustet und so Luft zwischen Schale und Ei bringt: dann lässt es sich deutlich leichter schälen.
Omas Haustipp - nicht immer der schlechteste.
Im Übrigen sind Eier - deren Legehühner biologisches Futter erhalten haben und Auslauf hatten - sehr nahrhaft.
Falls ein Veganer das nicht findet: auch gut - aber es nimmt dem Nährwert eines biologischen Eies nichts. ;)
Schon mal drüber nachgedacht, dass etwas, was für Kranke bedenklich ist, auch für Gesunde nicht das Allerbeste sein könnte?
Ich weiß schon, Salz z.B. gilt für Gesunde unbedenklich... und doch entstehen durch regelmäßigen Salzgebraucht genau jene Krankheiten, wo der Arzt dann irgendwann mal meint, jetzt muss Schluss sein mit Salz...
Und mit Eiern ist es dasselbe.
Wobei, fairerweise: Von allen tierischen Produkte vielleicht noch das "Gesündeste".
Grundsätzlich richtig, dass etwas, was für Kranke schlecht ist, auch für Gesunde nicht optimal sein kann.
Nur: Cholesterin ist auch für "Kranke" - und wer das ist, bestimmen die, die davon leben - lebensnotwendig.
Gesunde sollten also viel Cholesterin essen und "Kranke" noch mehr.
*g* Sie sind lustig.
Ja, natürlich brauche ich Salze, und nein: Ich salze nicht.
Salze sind fast überall drin - das ist ja der Punkt.
Eine Frage an Sie: Was glauben Sie, wie wir vor der Erfindung des Salzstreuers (bzw. des Pökelns, bzw. der Salzgewinnung) überlebt haben?
Bin gespannt auf Ihre Antwort.
Nur blöd, dass es den Homo Sapiens schon seit mindestens 200.000 Jahren gibt... von unseren Vorfahren, die im Wesentlichen dieselben Anatomie besaßen, ganz zu schweigen.
Ich hab im Grunde nichts gegen (natürliches) Salz in kleinsten Mengen - aber diesen Widerspruch muss erst jemand auflösen können.
Sehr wohl weiß ich, dass Salz süchtig macht (neurochemisch erwiesen), und deshalb wird auch sehr viel schöngeredet - wie das bei "Drogen" immer der Fall ist.
Nüsse, Samen und Kräuter enthalten auch eine Menge Salze - sofern aus mineralstoffreicher Umgebung.
...müssen Sie wohl Kreationist sein und daran glauben, dass die Erde und wir Menschen vor ca. 3500 Jahren erschaffen worden sind.
Die vielen Urvölker, die auch heute noch fernab des Meers und von "Salzbergen" leben (z.B. im Amazonas), müssen Sie dann auch noch ausblenden.
Denn NUR SO ergibt Ihre Aussage irgendeinen Sinn.
Das mit dem Herzen haben Sie auch grad erfunden. Die Menschen stammen aus Ostafrika, wo sie vom Horn von Afrika, also dem heutigen Somalia, immer an der Küste entlang weitergewandert sind. Ins Innere zogen sie nur, wenn sie gesicherte Salzvorkommen oder Salzhandelswege hatten, bzw. bald wieder zurück kamen.
Auch in Amazonien gibt es durchaus Salzvorkommen, in Bergen wie in Tieren und Pflanzen. Manche Pflanzen ziehen Mineralien aus dem Boden und speichern sie in ihren Blättern oder Früchten.
Also waren wir vor 50.000 Jahren nur an den Küsten vertreten... und all die Knochenfunde aus dieser Zeit und davor sind wohl irgendwie von wilden Tieren ins Landesinnere verschleppt worden... :-)
Mal ganz abgesehen davon, dass unsere nächsten Verwandten - Schimpanse, Gorilla und Co. - alles andere als Küstenbewohner sind.
Oder sich Salzbergwerke erschlossen haben. *g*
...lassen Sie's gut sein. Mir ist schon klar, dass Sie fest davon überzeugt sind, ohne Salzstreuer sterben zu müssen...
Wobei, eine letzte Frage: Wie lange dauert dieses Sterben Ihrer Meinung denn?
Stimmt, "vorzugsweise". :-)
Laut Frau Rehak wäre gar nichts anderes möglich gewesen.
Aber sie hat eh schon eingeräumt, dass alle Pflanzen (aus gesunden Böden), vor allem Samen und Nüsse, Salze enthalten. Damit wäre das geklärt. Es geht mir rein darum, dass wir unsere Salze auch OHNE Bergbau und Meeresnähe kriegen können.
So wie alle anderen Landlebewesen auch - alles andere wäre hochgradig unlogisch.
Weil sie Affen ins Spiel bringen...es gibt da einen guten "Trick" wie man Wasser in der Wüste, Savanne oä. findet. Man fange sich einen Affen, das geht gut mit dem Loch in Termitenbau Trick aus dem er die Hand nicht mehr rausbekommt. Dem Affen gebe man dann Salz auf das er aus seinem natürlichen Drang heraus (da Salz lebensnotwendig ist) verputzen wird. Natürlich bekommt er dann riesigen Durst. Deshalb lässt man ihn frei, da Affen dort zuhause sind wissen sie auch immer so Wasser zu finden ist, also braucht man ihm nur mehr folgen.
Und nein, der Affe ist nicht süchtig nach Salz wie nach einer Droge sondern Mutter Natur hat das so vorgesehen.
Anmerkungen:
...meinen Sie "echtes" Salz (z.B. reines Steinsalz) oder unser Tafelsalz?
...letzteres ist in etwa das Äquivalent zu einem Stück Würfelzucker, verglichen mit einem Apfel.
...nach Salz WIRD man auf Dauer abhängig, da ein Ungleichgewicht entsteht. Der Affe ist in Ihrer Geschichte ist es natürlich nicht - aber der ist auch nicht von klein auf damit gefüttert worden.
...auch ein Glas Wein hätte er getrunken. Lebensnotwendig?
Lebensnotwendig ist Salz sehr wohl. Nur nicht in der Form, wie wir es zu uns nehmen, und schon gar nicht in der Menge.
Dass (Tafel-)Salz abhängig macht, ist neurobiologisch erwiesen.
(Auf die Schnelle gefunden:
http://blog.viciente.at/?p=2298)
Was stört Sie an diesem Umstand eigentlich? :-)
Zwischen "Psychisch" und "Physisch" wird in der modernen Suchtforschung übrigens kaum noch getrennt. Psychische Effekte (Gewohnheiten, Verhaltensweisen, Süchte) werden vom Gehirn und von den Hormonen gesteuert, die absolut physische Komponenten unseres Körpers sind.
Mal ganz abgesehen davon ist eine psychische Abhängigkeit 100x hartnäckiger als eine physische. Das weiß jeder, der mal versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören.
Oder sich das übermäßige Tafelsalzen abzugewöhnen. ;-)
Da haben Sie völlig Recht. Deshalb sind die Drogen, die auf natürlichen Stoffen basieren, welche wir tatsächlich brauchen, auch die hinterhältigsten.
NaCl (Tafelsalz) befriedigt den Teil, der denkt, er kriege vollwertiges Salz (=> Belohnungseffekt, Dopamin wird ausgeschüttet). Bald schon merkt der Körper aber, dass all die anderen Stoffe, die mit dem Salz (in natürlicher Form) daher kommen würden, eben NICHT mit gekommen sind. Und verlangt wieder nach Salz. Ein lebenslanges Ungleichgewicht entsteht.
Am Ende nehmen nicht wenige 10g und mehr minderwertiges Salz pro Tag zu sich, werden davon immer kränker, und reagieren bei Absetzung mit Entzugserscheinungen.
Aber wie gesagt: Sie haben völlig Recht. :-)
obwohl, die hat mit dem, was aus der Kuh raus kommt, auch nicht mehr viel zu tun...
Wenn auch mehr, als "Ihr" Salz mit echtem Salz zu tun hat.
Und Zucker ist Zucker ist Zucker... dennoch ist ein Apfel 1000x mehr als nur Zucker.
Ihr Salz ist NaCl, schon klar. Das kommt so in der Natur aber nicht vor.
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/salz.html
...das Problem ist jetzt: Ihnen geht's ja nicht darum, Wahrheit zu entdecken - Ihnen geht's darum, Recht zu behalten.
Und das einem völlig Fremden gegenüber. Sehr schlau. :-)
Wenn Sie mir was aufzeigen, wo ich offenbar falsch liege, geb ich Ihnen hingegen gerne Recht. Und bin Ihnen dankbar. Nirgendwo ist es einfacher, dazuzu lernen, ohne das Gesicht zu verlieren, als hier. ;-)
Aus dem Link:
"Wenn den Versuchstieren das Salz entzogen wurde, änderten sie ihr Verhalten von aktiv zu passiv und von positiv zu depressiv. “Salz stimmt positiv, Entzug mach depressiv”."
Na, das spricht doch eindeutig dafür, dass man möglichst VIEL Salz essen sollte.
Aber irgendwie bin ich jetzt schon voller Unbehagen, weil wir schon so lange themenfremd psoten. Das tut man einfach nicht.
Wollen wir nicht endlich über Cholesterin und Eier reden?
Wer ist dieser "man", und warum ist Ihnen so wichtig, was er tut?
Ihrer Schlussfolgerung zufolge sollte man also auch möglichst VIEL Heroin, Kokain, Alkohol etc. zu sich nehmen.
Damit haben Sie wieder mal einen klassischen "Rehak" geliefert... :-) Ihre Sichtweisen dümpeln fernab jeder Logik UND Empirik dahin.
Allerdings, Ihr Unterhaltungswert ist dafür umso höher! :-)
Eher schlecht. Die Leute wurden leicht krank. Wer nicht am Meer gewohnt hat, hat sich natürlich in der Nähe von Bergen niedergelassen, in denen Salz vorkam. Der Handel mit Salz war einige Zeit der wichtigste Wirtschaftssektor. Salz war wertvoller als Gold, damit wurden auch Gehälter ausgezahlt.
Eine lange Zeit war es tatsächlich die größte Sorge, wie man das Salz in die Leute hinein zu kriegen, die weit weg vom Meer oder von einem Salzberg lebten.
Salzgewinnung gibt es seit einigen 1000 Jahren, den Homo Sapiens seit 200.000 Jahren. Er stammt aus den Steppen bzw. Urwäldern Afrikas.
Unser Salzkonsum hat sich in den letzten 100 Jahren verZEHNfacht.
Können Sie diese beiden Tatsachen akzeptieren?
Dann meine Frage: Wie wollen Sie diese Fakten in Ihr Weltbild integrieren, dass wir Salz ständig zuführen müssen, um überleben zu können?
Ich bin sicher, Sie schaffen es irgendwie. Bin schon gespannt. :-)
Salzgewinnung in kleinem Maßstab hat es natürlich immer schon gegeben. Nur große, "industrielle" Gewinnung erst so kurz.
Menschen lebten und leben bevorzugt am Meer. Auch heute noch sind Küsten am dichtesten besiedelt.
Wenn vor 100 Jahren die Menschen tatsächlich nur ein Zehntel der heutigen Menge Salz gegessen hätten, würde es uns zwei Hübschen heute nicht geben. Mit 1,2-1,5 g/Tag kann man nicht überleben. Es gibt außerdem Kochbücher aus dieser Zeit, die sagen was ganz anderes.
Aber hier geht es eigentlich um Cholesterin.
Wie steht's da bei Ihnen?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.