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Klagenfurt - Die Ermittlungen gegen die Menschenhändler im Fall einer 15-jährigen Zwangsprostituierten, die in Klagenfurt von der Polizei aus einem Bordell befreit worden ist, werden von der Staatsanwaltschaft Graz durchgeführt. Die Behörden gehen davon aus, dass das Mädchen schon früher in Graz anschaffen gehen musste. Mittlerweile befindet sich die junge Rumänin wieder in ihrem Heimatland, wie die "Kleine Zeitung" am Freitag berichtete. Sie wurde von ihrer Mutter abgeholt, hieß es seitens der Polizei.
Im Visier der Fahnder befinden sich in erster Linie die Zuhälter, die die 15-Jährige nach Österreich geschafft hatten. Die Täter gingen nach der "Loverboy-Methode" vor. Dabei werden Frauen von den Menschenhändlern kalkuliert in eine Liebesbeziehung gelockt und dann unter Vorgaukelung einer Zwangslage der Prostitution zugeführt. Über ihren Zuhälter sagte die junge Rumänin noch gegenüber der Polizei: "Ich habe ihn geliebt." Gleichzeitig berichtete sie von Misshandlungen und Drohungen. Das Mädchen, das die Schule abbrach, hatte schon vorher kein schönes Leben. Seit seinem elften Lebensjahr war es immer wieder von daheim weggelaufen.
Bereits 2011 in Graz zur Prostitution gezwungen
Schon im Dezember vergangenen Jahres soll die Minderjährige in Graz zwei Wochen lang zur Sexarbeit gezwungen worden sein. Im März wurde sie nach Klagenfurt gebracht und wies sich beim Amtsarzt mit einer gefälschten ID-Card aus. Der Schwindel flog nicht auf und die Rumänin bekam das Gesundheitsbuch ("Deckel"). Einer der Ermittler meinte, dies sei auch nicht verwunderlich gewesen, da das Mädchen deutlich älter als 15 Jahre gewirkt hätte. Nach drei Tagen wurde sie von der Polizei befreit. Ein anonymer Tipp hatte die Beamten zu der Jugendlichen geführt.
"Anschauen" wird sich die Polizei bei ihren Ermittlungen aber auch die Bordellbetreiber in Kärnten und der Steiermark. Der Besitzer des Klagenfurter Laufhauses, in dem sich die Minderjährige prostituieren musste, bestritt in der "Kärntner Tageszeitung" (Freitag-Ausgabe) vehement, vom tatsächlichen Alter des Mädchens gewusst zu haben. "Die Kunden hätten nur etwas zu befürchten, wenn sie wussten, dass es sich bei der Prostituierten um eine Minderjährige handelt", meinte ein Polizist. (APA, 6.4.2012)
Kein Einzelfall, sagt eine Caritas-Expertin. "Aktionswochen" in Bordellen mit Dumpingpreisen machen den Behörden zu schaffen
Polizei: "Sehr gute Fälschung" - Laut Staatsanwaltschaft bisher keine Haftbefehle ausgestellt
Mädchen aus Rumänien wurde zur Prostitution gezwungen
Und die wird sich denken: So ein Mist, jetzt muessen wir was anderes fuer die finden damit wir Geld machen koennen.
Ist naemlich in RO keine seltenheit das Eltern Ihre Kinder verkaufen oder zwangsprostituieren, das will aber der StandardGutMensch nicht hoeren, die leben lieber in ihrer eigener lalawelt wo alle lieb zu einander sind.
Sie war keine Geheimprostituierte. Die Behörden hatten zu ihr Zugang. Warum unterhält man sich mit Prostituierten nicht? Geht es nur um die körperliche Gesundheit, damit der Freier keine Angst zu haben braucht? Es sollte um die köperliche und seelische Gesundheit der Frauen gehen. Dazu gehört ein ausführliches Gespräch und auch eine Überprüfung woher jemand kommt, wie er dazu kommt diese Tätigkeit auszuüben. Das zu hinterfragen wäre auch Pflicht des "Laufhausbesitzers".
http://www.youtube.com/watch?v=I... re=related
alles harmlos,
denn die Samenproduzenten kommen vom Mars und Frauen von der Venus,...
Mir ist total unerklärlich dass man bei Prostituierten und vor allem wenn diese aus einer bestimmten Region kommen nicht die biometrischen Daten vergleicht. Die Behörden können sich damit viel ärger ersparen. Da muss dann schon ein schwerer Ausweisbetrug im Ausland stattgefunden haben wenn dann eine noch minderjährig ist. Wird vorkommen, aber sicherlich in einem geringeren Masse als wenn man NICHT prüft.
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