Telekom Austria überprüft noch Streichung der Journalistentarife

Journalistenreisen müssen vom Vorstand genehmigt werden

Die teilstaatliche Telekom Austria (A1) überprüft noch, ob sie ihre Journalistentarife - sprich Ermäßigungen um die 30 Prozent - für Medienvertreter beibehält. Eine Entscheidung soll bis Ende des Monats April fallen, hieß es am Freitag, auf APA-Anfrage.

Neue Benimm-Regeln

Vor wenigen Tagen hatte die Telekom bei der Präsentation ihrer neuen Benimm-Regeln ("Complaince") bekanntgegeben, dass es Einladungen für Journalisten zu Dienstreisen nur mehr in einem sehr engen Rahmen und mit Genehmigung des Vorstandes geben wird.

Keine Übernahme von Reisekosten

Konkret heißt es in den Verhaltensrichtlinien: "Die Telekom Austria Group achtet die Unabhängigkeit der journalistischen Berichterstattung. (...) Für die Berichterstattung anfallende Kosten der Redaktionen, z.B. Reisekosten, werden nicht übernommen. Ausnahmen bedürfen eines Vorstandsbeschlusses."

1.000 Journalistenverträge

Von den 5,3 Millionen Mobilfunkkunden der A1 dürften nach Schätzungen rund 1.000 auf Journalistenverträge entfallen. Gewährt werden Tarifvergünstigungen gegen Vorlage des Journalistenausweises mit Bestätigungen der Redaktion, dass der Inhaber dort arbeitet. (APA, 06.04.2012)

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A1

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