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Budapest - Ein Amokläufer hat in Ungarn vier Menschen mit einer Machete und anderen Hieb- und Stichwaffen getötet. Drei weitere Menschen seien bei der Bluttat in einem Privathaus in der Ortschaft Kulcs bei Budapest schwer verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur MTI unter Berufung auf die Polizei. Sondereinsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Täter wenige Stunden später in einem Gebüsch in der Nähe des Tatortes fest. Obwohl er die Machete noch bei sich hatte, leistete er keine Gegenwehr.
Familienstreit als Tatmotiv vermutet
Als Tatmotiv wird ein Familienstreit vermutet. Der 24-jährige Mann soll den Berichten zufolge ausgerastet sein und seinen Vater, zwei Großeltern und einen Bruder getötet haben. Die Verletzten seien seine Mutter, eine Schwester und ein weiterer naher Verwandter.
In ersten Meldungen war noch von einem Schwert als Tatwaffe die Rede gewesen. Zunächst hatte es auch geheißen, der Mann habe sich mit Geiseln in dem Haus eingeschlossen - dies bewahrheitete sich nicht. Vielmehr rannte er nach der Tat aus dem Gebäude und flüchtete in ein nahes Sumpfgebiet. (APA, 6.4.2012)
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sicher, auch ein kleines messer is schon gefährlich - aber dafür nur aus ein paar metern entfernung. da hat man immerhin noch eine realistische chance, sich durch wegrennen in sicherheit zu bringen.
außerdem muss die größe des psychischen schadens vermutlich ein höheres niveau überschreiten, um leute mit einer machete abzuschlachten, als um sie "nur" zu erschießen.
Der Mensch braucht keine Schusswaffen - er ist sehr kreativ wenn es um das morden geht, besonders im Blutrausch:
Nur 100 Tage brauchten Hutu-Milizen 1994, um rund 800.000 - 1.000.000 Tutsi zu ermorden.
Bei den Mördern handelte es sich nicht nur um Milizen und Soldaten, sondern auch um Bauern, Lehrer, Anwälte, Ärzte, Familienväter und Jugendliche. Getötet wurde nicht mit Bomben oder Schusswaffen, sondern hauptsächlich mit Macheten, säbelartigen Messern, mit denen die Menschen aus nächster Nähe regelrecht niedergemetzelt wurden.
Naja... aus der Ferne mit einem Gewehr oder quasi aus der Nähe mit einem Schwert - heutzutage - ich finds auch originell. Das schmälert keineswegs den Schrecken... Sie wissen eh: sowohl ALS AUCH.
Allerdings zeigt das (wie auch damals der Mann mit dem Messer in Deutschland), dass es nicht die Waffengesetze sind, nicht der Zugang zu Waffen.... schlichtweg sind die Umstände ausschlaggebend. Niemand sieht eine Waffe und denkt sich: Wow, jetzt mach ich mal einen Amoklauf. (Dito Spiele, Musik, Filme...)
Wenn man aber Mobbing, enormem Druck, unerträglichen Doppelbindungen ausgesetzt ist, sucht man nach dem Befreiunsschlag... die Waffe ist nicht mal Symptom...
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