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Linz - Der Wirtschaftsoptimismus der Österreicher hat sich nach einer zu Beginn 2011 gestarteten deutlichen Talfahrt jetzt stabilisiert. Aber es ist eine Tendenz zur Konsumbremse erkennbar. Das ist das Ergebnis von monatlich durchgeführten Umfragen des Linzer Meinungsforschungsinstitutes Spectra mit jeweils 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung über 15 Jahre ausgewählten Testpersonen.
Der Anteil jener, die meinen, "mit der Wirtschaft wird es in der nächsten Zeit aufwärts gehen", ist im ersten Quartal 2012 mit 9 Prozent fast gleich hoch wie im letzten des vergangenen Jahres. Auch der Wert von 33 Prozent Österreicher, die einen Abwärtstrend der Wirtschaft sehen, hat sich gegenüber dem davorliegenden Quartal nicht verändert. In den aktuell nicht wenigen 49 Prozent, die auf eine gleichbleibende Wirtschaftsentwicklung setzen, vermuten die Meinungsforscher ein Potenzial für eine positive Entwicklung in den kommenden Monaten.
Dennoch ist für sie "ein stärkerer Druck auf die Konsumbremse" bemerkbar. Zwar sei die Neigung, mit dem Geld sparsamer als sonst umzugehen, mit 46 Prozent vergleichsweise gering. Der Anteil der Ausgabefreudigen sei aber seit dem 3. Quartal 2011 von 25 auf 21 Prozent zurückgegangen. "Wie weit sich dieser Trend im Laufe des Jahres fortsetzen wird, wird zu beobachten sein", heißt es bei Spectra. (APA, 6.4.2012)
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dass es (bald) wieder aufwärts geht, bleibt ein Rätsel.
An den - manipulierten und wenig aussagekräftigen - US-Arbeitsmarktdaten kann es wohl wirklich nicht liegen.
Unser Wirtschafts-"System" funktioniert nur mit Wachstum, und "der Westen" schrumpft - durch "sparen" oder "sparen müssen". Als logisch denkender Mensch muss man mit einem Zusammenbruch - und alles Negative, was dazugehört - rechnen. Es dürften gerade die Meinungen auseinander gehen, wie lange es noch "halbwegs gut" gehen wird.
"Demokratisch" diese Entwicklung zu stoppen, wird -leider - nicht möglich sein. Das müsste jeder Wissen, der sich mit Menschen und Massenverhalten jemals auseinander gesetzt hat.
Einmal heißt es wir müssen alle sparen und wenn alles teurer wird dann müssen wir eben unsere Ansprüche zurückschrauben. Dann nach einiger Zeit folgen solche Meldungen, die im Endeffekt dann wieder das Schreckgespenst eine Rezession an die Wand malt und eindringlich vermitteln will, dass wieder mehr konsumieren müssen. Denn wenns dem Handel nicht gut geht, aber dann… Oder nur ein Déjà-vu?
Sie haben es richtig erkannt:
Es gibt Probleme, zu denen es keine Lösung gibt.
Man muss / wird alles kaputtmachen, und dann geht es in der Aufbauphase wieder aufwärts!
PS: Den Kommunismus hat man überall in der Welt abgelehnt, und auch ein Gott kann nicht helfen. Nehmen wir das einfach zur Kenntnis.
der klassische konsumgüterkonsum in den bereichen textil,sport elektro,lederwaren,schuhe und buchhandel war schon 2011 rückläufig.
lebensmittelhandel blieb inflationsbereinigt konstant.
durch die ungewissheit der eurostabilität gabs 2011 vorzugskäufe bei kfz,haus/wohnungsrenovierungen und einrichtungen.
dies fällt 2012 jedoch weg.
abwärtsspiralle ist vorprogrammiert.
eine lösung wäre m.m. nach den faktor arbeit entlasten.entweder eine reduktion der lohnsteuersätze,oder eine erhöhung des lst freien grundbetrages.
gleichzeitig vermögensbezogene steuern einführen bzw. erhöhen.
doch das wollen unsere,von konzernfaschisten gekaufte,politiker nicht.
leben doch ganz gut mit dem status quo.
...nix mehr bleibt, zum Konsumieren, der kann auch nix ausgeben. Wenn jetzt noch die Werbungen aufhören würden, die einem suggerieren, daß man heute kaufen und in sechs Monaten ohne Zinsen zahlen soll, dann bleibt so manch einem Haushalt - und am Ende dem Steuerzahler - so manch ein Privatkonkurs erspart!
Nur ist das nicht im Sinne des Erfinders - denn schließlich geht's uns allen nur dann gut, wenn's der Wirtschaft gut geht!
Bricht er zusammen so geht alles in die Knie. Daher wären die Bürger mit einem bedingungslosen Grundeinkommen auszustatten mit dem sie die Wirtschaft immer auf einem gesunden Mindestniveau halten würden.
keine angst, die iv und der wirtschaftsbund würden schon dafür sorgen, dass da nach abzug der absolut notwendigen lebenshaltungskosten nix übrig bleibt. der druck auf die unselbständig erwerbstätigen zum arbeiten will schließlich aufrecht erhalten werden.
Ich fürchte die Geschichte wiederholt sich, diesmal aber langsamer...(wie in den 30erJahren des letzten Jahrhunderts).
Zuerst spart der Staat, die Firmen investieren wenig bis nicht mehr, dann folgen die Konsument und kaufen nur noch das Notwendigste..daraufhin gehen die Steuereinnahmen zurück, ebenso die Einnahmen der Firmen, ergo werden Löhne gedrückt, Leute entlassen, usw.usw., eine sehr gefährliche Spirale...
Wenn man Firmen, die TROTZ Gewinne Mitarbeiter entlassen, eben noch höhere Steuern zahlen müssen - und zwar empfindlich hohe Steuern! Kann ja net sein, daß die Allgemeinheit Arbeitslose finanziert, die auf die Straße gesetzt werden, obwohl Gewinne lukriert werden. (War's die Deutsche Bank, die wegen des mickrigen Gewinns von 7Mrd (anstatt der erwarteten 10Mrd) leider abbauen mußte?)
Aber sowas traut sich die Politik nicht, weil man ja sonst den Posten im Aufsichtsrat nach seiner Politkarriere vergessen kann! :-)
Ich weiß nicht wann, hab ich gepostet, daß unser Steuersystem Firmen nach Gewinn/Mitarbeiter (hoher Gewinn aber wenig Mitarbeiter = hohe Steuer und umgekehrt) besteuern sollte und wurde dafür verbal abgwatscht.
Ich bekomme langsam den Eindruck, die Menschheit möchte versklavt sein.
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