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Moderate Bewegung hat einen positiven Einfluss auf den Kinderwunsch.
New York - Laut einer neuen Studie führt moderate Bewegung bei Frauen, die schwanger werden wollen, eher zum Erfolg. Exzessive Sportausübung hingegen wird bei normal gewichtigen Frauen mit einer zeitlich verzögerten Schwangerschaft in Verbindung gebracht. Die Studie wurde im Fachmagazin Fertility and Sterility publiziert.
Während Bewegung das Risiko für viele Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten und Depressionen vermindert, sind die Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit wenig erforscht. "Diese Studie ist die erste, die zeigt, dass die Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die Schwangerschaft vom Body Mass Index (BMI) abhängen", sagt Studienautorin und Reproduktionsmedizinerin Lauren Wise von der Universität Boston. Der BMI erteilt Auskunft über das Verhältnis zwischen Körpergewicht und der Körpergröße.
Für die Studie untersuchten Wissenschaftler aus den USA und Dänemark mehr als ein Jahr rund 3.600 dänische Frauen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren, die eine Schwangerschaft planten. Im Studienzeitraum wurden knapp 70 Prozent aller Frauen schwanger.
Mäßige Bewegung, schnellere Schwangerschaft
Die Studie zeigte, dass mäßige Bewegung wie zügiges Spazierengehen, Wandern, Radfahren oder Gartenarbeiten unabhängig vom Gewicht der Frau zu einer früheren Schwangerschaft führte. Frauen, die mehr als fünf Stunden pro Woche moderate Bewegung machten, hatten eine um 18 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit innerhalb eines Menstruationszyklus schwanger zu werden, als Frauen, die weniger als eine Stunde wöchentlich Sport betrieben.
Normal-gewichtige und sehr schlanke Frauen, die mehr als fünf Stunden wöchentlich sehr exzessiv Sport betreiben, wie Laufen oder Aerobic, werden laut Studie deutlich später schwanger. Für übergewichtige Frauen mit einem BMI über 25 treffe dies nicht zu. Grund dafür könnte der Mangel an Körperfett bei einigen Frauen sein, bei sehr untergewichtigen Frauen und Athletinnen Unregelmäßigkeiten im Menstruationszyklus.
Experten kritisieren an der Studie, dass Studienteilnehmerinnen ihre körperliche Aktivität in Dauer und Intensität falsch eingeschätzt haben könnten, da die Daten auf den Angaben der Teilnehmerinnen beruhen. Zudem könnten Frauen, die bereits länger auf eine Schwangerschaft warteten, ihre Bewegungsmuster geändert haben.
Studienautorin Wise empfiehlt ihren Patientinnen ein moderates Bewegungslevel, dieses sei das beste für Empfängnis und Schwangerschaft. (red, derStandard.at/REUTERS, 6.4.2012)
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Vielleicht haben ja Frauen, die sich gut und gesund fühlen, mehr Lust auf Sport. Und sie werden schwanger, weil sie gesund sind und alles in Ordnung ist. Während andere, denen es nicht so gut geht, und die sich zum Sport zwingen müssten, auch mit Sport nicht schneller schwanger würden.
Jaaa, endlich jemand, der's schnallt! ;-)
Ich war seit meiner Aufklärung auch der Meinung, dass Schwangerschaft was mit zwischenmenschlichen Aktivitäten zu tun hat...
Wenn man durch blosse Bewegung schwanger werden kann, kommt dann auch der heilige Geist wieder ins Gespräch?
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