Mit den Hacklern auf der Jahrhundertbaustelle

Fotoreportage |

Kürzlich wurde am Wiener Hauptbahnhof Gleislückenschluss gefeiert, noch heuer sollen die ersten Züge halten - In dieser Folge ein Double Feature: Zehn plus Zehn Bilder

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foto: derstandard.at/michael matzenberger

Karl-Johann Hartig ist für die ÖBB als Gesamtprojektleiter des Wiener Hauptbahnhofs tätig - er trägt die Verantwortung für die größte Baustelle des Landes. Vergangene Woche habe ich mich mit ihm auf dem Baugelände in Wien-Favoriten getroffen, um den Zwischenstand festzuhalten.

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Der Bahnhof ist ja toll und wichtig, aber hoffentlich vergisst die ÖBB nicht auf die Züge,

die dann DURCHfahren sollen.

Anscheinend sind die ÖBB'ler vergattert worden, hier Stricherln zu machen.

Anders gibt's das nicht. So viele Fans für diese blödsinnige Geldvernichtungsaktion und für die Baumafia waren hier noch nie versammelt. Vermutlich hat man den ÖBB'lern eingeredet, wer keine Stricherln macht muß bis 55 hackeln und darf nicht schon mit 52 in Pension gehen.

Wer sind "DIE ÖBB'ler"?

standard-forenregel #1: wichtig ist nicht die aussage eines postings, sondern der beweggrund des posters für das vorbringen solcher argumente, die den eigenen meinungen zuwiderlaufen.

Nein, für diesen dämlichen Kommentar verdient man sich rote Stricherl selbst von völlig unbescholtenen nicht-ÖBBlern.

Der Hauptbahnhof macht die Bahn deutlich attraktiver für Durchreisende, um genau zu sein, erschließt sie völlig neue Zielgruppen. ZB, eine Fahrt von St. Pölten nach Bratislava. Das ist derzeit eine halbe Weltreise, mit Hbf hingegen mit einmal umsteigen erledigt (Direktzüge in Zukunft wären möglich)

Die Bahnhöfe in Wien waren aus der Nachkriegszeit für eine Stadt am Rand des eisernen Vorhangs konzipiert. Es ist schon überfällig, dass man auch die Eisenbahnverbindungen an die heutige Zeit anpasst, ohne eisernen Vorhang.

Völliger Unsinn, die Kopfbahnhöfe stammten im Grundsatz aus der Zeit als Wien noch vom Linienwall umgeben war und zudem das Prinzip "recta sequi" aus Traktionsgründen alleinige Planungsgrundlage für Trassen und somit auch Bahnhofsanlagen war.

Wien war das Zentrum eines Reiches mit 53 Mio Einwohner und somit primäres Ziel der Bahnreisenden.

Lediglich der Nordbahnhof wurde radikal abgemagert, da Destinationen im Norden wenig gefragt waren.
Der neue Hauptbahnhof ist lediglich Anhängsel eines Einkaufszentrums, so wie Wien West auch so was geworden ist.

In schwarze Pumpe wäre das vor 50 Jahren eventuell noch ein Highlight der Architektur geworden...

Es gibt nach wie vor Schwachsichtige, die die Bahnsteige und die Entfernung zum Südtirolerplatz nicht erkennen können.

Google Earth hilft mit einer Meßmöglichkeit und zur Luftlinie muß man sich noch ein paar Meter dazudenken, weil der Mensch kein Vogel ist. Höchstens einen hat.

U-Bahnsteig zu Bahnsteig sind etwas unter 400 m (abhängig davon, welchen Bahnsteig man wählt). Da kommt dann nur mehr der Weg am Bahnsteig selbst dazu. Die Passage selbst ist ziemlich nahe an der Luftlinie dran.

ganz Wien ist provinziell!!!!!!

Das trifft auf ganz Österreich zu.

"..stehen täglich rund 500 Arbeiter"

der ist gut.

Bild 11:

STOPP KARLI!!!

jössas!

ob er noch rechtzeitig zu boden geblickt hat?

zumindest trägt er den schutzhlem erhoben hauptes.

Im Stil der Wasserträger :-)

Hoffentlich hat man sich die Stömungsverhältnisse dieses Daches im Windkanal angeschaut. Damits die Leitln nicht vom Bahnsteig runterweht...

Auf da neichen Hauptbaunhad, hots die Leitln vawaht.
Es gschicht ehna scho recht, worum planans so schlecht.
Allen sei es a Lehr, für die Planer gilt die USV nimmermehr.

Der "Volksmund" frei nach
http://de.wikipedia.org/wiki/Atte... ph_I._1853

USV= Unschuldsvermutung.

ist das leicht ein Inserat vom Fay...mann ???

Diese Jubelberichterstattung ist komisch!

Es gibt weltweit repräsntativere und schönere Bahnhöfe. Auch größere und einer Hauptstadt angemessenere. Dieser Hauptbahnhof ist eigentlich nur eine Rationalisierungsmaßnahme gegenüber dem alten, Wien wird zur Haltestelle anstatt eines endpunktes. Nicht so toll.

wer entscheidet was repräsentativer und schöner ist? und wer sagt, dass größer automatisch besser bedeutet?

der bau soll meiner meinung nach nicht übermäßig repräsentativ sein, immerhin ist in erster linie die funktion wichtig.
schön finde ich ihn auch, aber das ist eben ansichtssache.
größer braucht er nicht prinzipiell sein, da kopfbahnhöfe einfach mehr platz brauchen, da die züge länger im bahnhof stehen als bei durchgangsbahnhöfen.

In Chemnitz tät der Hauptbahnhof schon was hermachen. Allein das Vordach ist Symbol der Provinzialität dieser Architekturschöpfung, die mit dem dortigen Vorplatz um den Spitzenplatz der Genialität rittert und die auch St.Pölten mit einem Hauch eines gewissen urbanen Flairs durchaus Charme bereiten könnte.

Es gibt weltweit repräsntativere und schönere Bahnhöfe

möglich.
ich wohne aber nicht "weltweit", sondern in wien. deshalb interessiert mich der wiener hauptbahnhof eindeutig mehr als der hauptbahnhof von zb. helsinki. da trifft es sich gut, daß eine in wien erscheinende zeitung darüber berichtet.

Diese Ansicht ist schon sehr kleinlich und profinziell.

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