Istrische Sardellen

8. April 2012, 20:51
  • Fileti Incuna Sardellen, große Filets in Olivenöl 115 g / € 9,49, kleine Filets in Sonnenblumenöl 100 g / € 5,29 bei Meinl am Graben, 1010 Wien
    foto: der standard

    Fileti Incuna Sardellen, große Filets in Olivenöl 115 g / € 9,49, kleine Filets in Sonnenblumenöl 100 g / € 5,29 bei Meinl am Graben, 1010 Wien

Die kroatischen Sardellen nehmen es in Biss, Schmelz und Aromatik durchaus mit den Vorbildern aus dem Baskenland auf

An sich kommen die besten Sardellen von überhaupt ja aus dem Golf von Biskaya, wo sie von den bekannt fischverrückten Basken und Galiziern in solchen Mengen herausgefischt wurden, dass die Bestände vor einigen Jahren plötzlich wegbrachen und ein Fischverbot ausgerufen wurde.

Es ist inzwischen nicht mehr ganz so schlimm, weshalb die baskischen anchoas auch wieder aus dem cantabrico geholt werden - zur Zeit des Fangverbots freilich hatten die Basken sich nach alternativen Fischgründen umsehen müssen. Dass sie damals vor der kroatischen Küste fündig wurden, erstaunt nicht wirklich - Kennern ist der Fischreichtum der Felsenadria Legion. 

Exquisiter Exportartikel

Speziell um die istrische Halbinsel sind auch Sardellen von ganz außergewöhnlicher Qualität anzutreffen. Dass sich daraus ein exquisiter Exportartikel formen lässt, hat jetzt ein lokaler Unternehmer entdeckt. Die kroatischen Sardellen nehmen es in Biss, Schmelz und Aromatik durchaus mit den Vorbildern aus dem Baskenland auf, preislich sind sie, wenn gleich stolz, noch etwas gemäßigter als die Vorbilder.

Hinweis: Es handelt sich um Halbkonserven. Um die Qualität zu halten, müssen sie im Kühlschrank gelagert werden und, natürlich, stets vollständig mit Öl bedeckt sein. (corti, Rondo, DER STANDARD, 06.04.2012)

im golf von biskaya gab es ja auch schon das eine oder andere tanker unglück.

1992 die aegean sea, 2002 dann die prestige - mich wundert es nicht, wenn die ausweichen müssen.

deswegen halten die dinger nur mit öl bedeckt

"Dass sie damals vor der kroatischen Küste fündig wurden, erstaunt nicht wirklich "

Nein erstaunt nicht.
Die spanische Fischerei ist nach den Chinesen und zusammen mit den Franzosen die größte Raubfischerei der Welt.
EU-Subventioniert weil es sich nicht mehr rechnet.

" Raubfisch/erei " ...

Leute! Im Meer gibt es auch Raubfische, die am Bestand mitfressen. Man stelle sich auch vor es gebe sagen wir in Niederösterreich mehr Füchse, Wölfe, Bären, u.a. die Fressen, wenn sie nicht gefressen werden. keine Kuh, kein Schaf, kein Huhn dürfte draussen auf der Wiese spazieren käme ein Raubtier aus dem Wald, das kein Mensch ist. Nicht mal die Bienen leben sicher, weil Bären nicht mal wissen wie wertvoll die Biene selbst ist. Räuber, Diebe, und auch Raubtiere kämpfen um ihr Leben. Manche Menschen leben davon das sie einen Fisch verkaufen. Wenn wir das ändern wollen müssen wir von materielle Werte loskommen, doch das sage mal Menschen die noch wie vor 500 Jahre leben, und deren modernstes Hab und Gut das Geld ist.

raubfische gehören ins ökosystem der meere und schaffen so ein gleichgewicht der arten. der mensch gehört nicht in dieses ökosystem, ganz einfach.

ja

eine der realitäten auf dieser welt - wir alle zahlen auch noch mit für die zerstörung der umwelt -

ich wette die schaffen es letztendlich das meer kaputt zu kriegen.

Auch Bären machen Bienenstöcke kaputt...

.. und Füchse fressen Freilandhühner...

sehr albern. auch ein zweites posting macht ihren vergleich nicht stimmiger.

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