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Paris - Der Zwischenfall in dem französischen Atomkraftwerk "Penly 2" in der Normandie ist von der Atomaufsicht des Landes als "Störung" eingestuft worden. Die Behörde teilte in der Nacht auf Freitag mit, der Vorfall werde auf der weltweit gültigen Ereignisskala INES "vorläufig" auf der zweitniedrigsten Stufe 1 eingeordnet. "Störungen" der Stufe 1 sind Zwischenfälle, die zu einer Abweichung von den zulässigen Bereichen im sicheren Betrieb der Anlage führen. Die INES-Skala umfasst acht Stufen, sie beginnt bei 0 und geht bis 7.
Das AKW Penly im Nordwesten Frankreichs war am Donnerstag nach einem Brand abgeschaltet worden. Allerdings war an einem Reaktor Wasser ausgetreten, darunter auch radioaktives Wasser. Das konnte aber mittlerweile gestoppt werden, seit vier Uhr Früh gebe es kein Leck mehr, teilte die Betreibergesellschaft mit.
Betreiber: Keine Notfallmaßnahmen nötig
Das radioaktive Wasser sei aus dem Primärkreislauf entwichen und in für solche Fälle vorgesehenen Behältern aufgefangen worden, erklärte EDF am Donnerstagabend. Die Kühlung des Reaktors sei nicht gestört und laufe normal weiter. Der Wasseraustritt habe keine Auswirkungen auf die Umwelt, betonte der Konzern. Die derzeitige Lage im Kraftwerk erfordere keine Notfallmaßnahmen.
Um 12.20 Uhr sei das Kraftwerk wegen Rauchentwicklung im Gebäude automatisch abgeschaltet worden. Die zwei kleinen Brände seien durch heißes Öl ausgelöst worden, das aus einer Pumpe des primären Kühlkreislaufs ausgetreten sei. Die Feuerwehr habe sie um 13.15 Uhr gelöscht.
Neuer Reaktor geplant
Das Atomkraftwerk Penly in der Normandie, zwischen den Orten Dieppe und Le Treport am Ärmelkanal, besteht aus zwei Reaktorblöcken. Daneben ist auch ein neuer EPR-Druckwasserreaktor geplant. Erst im September war in der südfranzösischen Atomanlage Marcoule ein Ofen in einer Verbrennungsanlage explodiert. Dabei war ein Arbeiter ums Leben gekommen, vier weitere wurden verletzt.
Frankreich setzt bei der Stromversorgung zu rund 80 Prozent auf Atomkraft und ist nach den USA weltweit das größte Betreiberland von Atomkraftwerken. Trotz der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hält Präsident Nicolas Sarkozy an der Kernkraft als Hauptenergiequelle des Landes fest. Die EU-Kommission hatte allerdings auch auf einem sogenannten Stresstest für französische AKW bestanden. (APA, 5.4.2012)
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jetzt wart ma mal was brennt. wenns die wiese beim umspannwerk oder das verwaltungsgebäude ist, kanns uns egal sein. ansonsten: von da kommt in den nächsten tagen die luft zu uns:
http://www.zamg.ac.at/umwelt/tr... 1333638841
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