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vergrößern 500x333
vergrößern 500x321Der eigenwillige "Slovak Radio"-Bau in Bratislava.
vergrößern 500x327Hässlich? Ach was - dabeisein ist alles: Der "ArcelorMittal Orbit", den Anish Kapoor neben das neue Londoner Olympiastadion setzte, sorgt mancherorts für Entsetzen. Unter anderem beim "Telegraph".
Groß ist die Aufregung in Italien, insbesondere in Mailand: Könnte der "Torre Velasca", in den 1950er-Jahren vom Architekten-Kollektiv BBPR erschaffen, tatsächlich eines der hässlichsten Gebäude der Welt sein?
Der britische "Telegraph" hat den pilzförmigen Bau, der wegen seiner wehrturm-haften Silhouette schon bei seiner Entstehung heftig umstritten war, jedenfalls in eine Diashow mit 21 Objekten aufgenommen. Die Diashow ziert ein Titel, der vorgibt, ebendiese Frage erörtern zu wollen.
Neben dem "Torre Velasca" (der einfach "nicht rockt", wie Adriano Celentano feststellte) finden sich darin etwa auch das "Edificio Mirador" in Madrid (das derStandard.at-LeserInnen bekannt vorkommen dürfte), das Headquarter des britischen Geheimdiensts MI6 sowie das "Slovak Radio Building" in Bratislava, eine eindrucksvolle umgedrehte Pyramide.
Auch der Fernsehturm im Prager Stadtteil Žižkov, an sich eines der Wahrzeichen der "Goldenen Stadt", findet sich in der Liste, wie auch zahlreiche andere kommunistische Bauten.
Nicht zuletzt findet sich auch das "Ryugyong Hotel" in Pyöngyang in der "Telegraph"-Liste wieder (siehe dazu auch Ansichtssache). Dieses scheint generell in einschlägigen Listen (etwa auch jener von china.org.cn) etwas häufiger aufzutauchen als andere fragwürdige Bauten; auch CNN rankte es erst im vergangenen Jänner ganz oben. Dort treffen wir im Übrigen auch den Žižkov-Turm wieder, und auch die "Metropolitan Cathedral" von Liverpool, die schon der "Telegraph" mit in seine Liste aufnahm.
Und in den USA? Ja, da gibt es auch ganz viele hässliche Bauten, wenn man dieser Fotostrecke von "The Week" folgen möchte, oder auch der schon erwähnten CNN-Liste. Das "Portland Building" in Oregon gehört demnach ganz sicher dazu, auch die "Boston City Hall", und selbst die "Harold Washington Library" von Chicago.
Aus Europa scheint neben dem Madrider "Edificio Mirador" und dem Prager Fernsehturm insbesondere der Pariser "Tour Montparnasse" Dauergast in einschlägigen Rankings zu sein (etwa hier bei virtualtourist.com). Ein österreichisches Objekt ist uns bei unserer Rundschau hingegen bisher nicht untergekommen. Falls jemandem etwas auffällt - bitte posten! (derStandard.at, 5.4.2012)
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http://radiofuersenioren.files.wordpress.com/2012/08/c... 051904.jpg
was auf der donauplatte steht und die sicht auf die groovig-70er-unocity versperrt oder beeintraechtigt.
also alles, was dort herumsteht.
(wobei das uno-gebaeude in new york auch nicht grad ein architektonischer meilenstein ist. schaut imo so aus, als koennte es jederzeit umkippen.)
In Wien gibt's massenweise hässliche Gebäude.
Unter anderem die Kirche am Spitz in Floridsdorf, die Senfbauten in Favoriten, die Hansson Siedlung in Favoriten, diverseste Gemeindebauten in der Donaustadt, dann gibt's da dieses exzessiv hässliche Haus am Karmelitermark.
Problematischer finde ich aber wenn das Ensemble gestört wird und so wie jetzt gerade im 6. und 7. Bezirk 0815 Beton-Wohnhäuser neben Jugendstil, Art Deco oder Biedermeierhäuse hingeklotzt werden.
wurde unverstaendlicherweise vergessen. Saemtliche Neubauten in Neubau sind abscheulich, die Lindengasse etwa koennte auch irgend ein aus dem Boden gestampfte Randsiedlung sein. Zu schweigen vom sogenannten neuen Westbahnhof, diesem Machwerk, das nach einer defekten Computerarchitektursimulation hingebaut sein duerfte.
ein wunderbares beispiel für die ignoranz vieler architekturkritiker: schön ist nur, was vor mehr als 60 jahren gebaut wurde und auch dann nur, wenns damals schon historisierend war - um sich im nächsten absatz larmoyant über die seinerzeitigen angriffe auf adolf loos zu mokieren.
ps: der prager fernsehturm in zizkov ist - spätestens seit david cerny seine krabbelnden babys am turm montiert hat - ein zeitgenössische architektur-perle in Prag; zumindest interessanter als das unsägliche (und vielgerühmte) "tanzende haus" ist er allemal
ich kenn das zitierte haus nicht, aber ide bürobauten, der letzten jahrzehnte die ich kenn sind alles ungetüme, sind tw nicht arbeitsplatzgerecht einzurichten, haben nurmit ach und krach brand schutz genehmigungen erhalten...
und ich bezweifle, dass einer der archtekten, die begeistert die werke aus einer bstimmten position zu einer bestimmten tages/jahreszeit fotografiert auch nur einen tag in selbigen perlen arbeiten wollte
Meine Wien Awards gehen an
diese beiden vollkommen unnötigen Wohntürme (lernt man nix aus den Turm-Fehlern der Vergangenheit??)
http://bit.ly/I3ImEa
http://bit.ly/HvKz9M
und diese beiden unfassbaren Manifestationen schlechten Geschmacks (und schlechter Stadtplanung)
http://bit.ly/HXgeze
http://bit.ly/HinM3V
Und zu guter Letzt der absolute Horror:
http://bit.ly/HvKYJo
Auf der Liste ist kein einziges "hässliches" Gebäude sondern eigentlich großartige Architektur, die mal anders ist.
Das sind die Gebäude, die in der Zukunft Eindruck schinden.
Wirklich hässlich ist eher, was der "normale" Häuslbäuser so in die Gegenden der Speckgürtel um die Städte (yep: Mödling, Gießhübel, Perchtolsdorf, ihr seid gemeint) "scheißt"...
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