Pornovideos verursachen 30 Prozent des Internet-Datenverkehrs

5. April 2012, 16:21

Die größte Seite allein ist für geschätzte 50 Gigabyte in der Sekunde verantwortlich.

Es wird schon lange vermutet, dass Pornografie für einen großen Teil des Internet-Traffics verantwortlich ist. Die Seite ExtremeTech hat nun versucht herauszufinden, wie viel Verkehr Pornovideos wirklich verursachen. Dafür haben sie Daten von Googles Doubleclick Ad Planner, die auf Cookies basieren und Angaben der Videoplattform Youporn herangezogen.

Mehr Views, mehr Zeit

Die größte Pornowebseite Xvideos hat 4,4 Milliarden Page Views im Monat, das ist dreimal mehr als bei CNN. Auch die Verweildauer auf Pornoseiten ist bedeuten länger als beispielsweise auf Nachrichtenseiten. Während sich die Nutzer für News durchschnittlich drei bis sechs Minuten Zeit nehmen, investieren sie für Pornografie zwischen 15 und zwanzig Minuten, pro Besuch.

50 Gigabyte pro Sekunde

ExtremeTech schätzt den Traffic, der beim Streamen eines Videos entsteht, auf 100 Kilobytes pro Sekunde, in 15 Minuten sind das ungefähr 90 Megabyte. Nimmt man die 4,4 Milliarden Besucher von Xvideos kommt man auf einen Datenverkehr von 29 Petabyte pro Monat oder 50 Gigabytes pro Sekunde. Nur für diese eine Seite.

Sechsmal mehr Traffic als Hulu

Nur Videoplattformen wie YouTube oder Hulu kommen auf einen ähnlichen Traffic. Allerdings erzeugt Youporn, die zweitgrößte Pornowebseite immer noch sechsmal mehr Verkehr als Hulu. In Spitzenzeiten muss Xvideo eine Datenrate von geschätzt einem Terabit pro Sekunde bewältigen. Eine extreme Anforderungen an die Hardware. ExtremeTech vergleicht die Zahl mit der Datenverbindung zwischen New York und London, die 15 Terabits pro Sekunde verarbeiten kann.

Zahlen von Youporn

Neben den geschätzten Daten, hat ExtremeTech auch reale Angaben von Youporn erhalten. Aus denen geht hervor, dass die Videoplattform monatlich 28 Petabytes Datenverkehr erzeugt. Damit sind die geschätzten 29 Petabytes des größeren Anbieters Xvideos eher vorsichtig geschätzt und liegen in der Realität vermutlich zwischen 35 und 40 Petabytes.

Pro Sekunde erzeugt Youporn in Spitzenzeiten 100 Gigabyte oder 800 Gigabits Traffic, womit die 1.000 Gigabits von Xvideo ebenfalls nach oben korrigiert werden müssen.  Pro Sekunde werden an die Server 300.000 Anfragen gestellt und zwischen acht und 15 Gigabyte Daten protokolliert (Besuchsprotokolle, Verhaltensdaten, etc.).

30 Prozent des Internet-Datenverkehrs

ExtremeTech setzt die 800 Gigabits von Youporn in Vergleich zu den 50 Terabits pro Sekunde, die das gesamte Internet an Traffic erzeugt. Da es dutzende vergleichbare Seiten gibt und noch viel mehr kleinere pornografische Webseiten, kann man davon ausgehen, dass rund 30 Prozent des täglichen Datenverkehrs im Internet durch Pornografie generiert werden. (soc, derStandard.at, 05.04.2012)

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also 30 % für Pornos bleiben noch 70 % für "real SEX" ;)

Interessant wäre da auch eine Aufschlüsselung die die (jeweils lokale) Zeit berücksichtigt.
Ich vermute, es fällt ein nicht unbeträchtlicher Teil des Verkehrs (jaja, pun pun...) in die Zeit zwischen 8:00 und 17:00... ;)

tatsache

egal ob 10 oder 20 minuten, das ziel ist klar:

"skip the bj"

komicherweise steigt die zahl der blinden nicht an

Sollte ...

die Journaille (durchschnittlich) so
gut und interessant schreiben wie
die Carnaille (durchschnittlich) aus-
schaut, könnte sich das Verhältnis
zugunsten der Nachrichtenseiten
verschieben.

Nur?... ;-)

...des (Daten)verkehrs...

:-)

mir fehlen in der linksammlung die links seriöser porno-seiten!

www . tblop . com

was wieder mal bestätigt, dass Männer besser (blöd) schauen als denken können...

und außerdem haben die Haberer offenbar viel Zeit, weils keinen Haushalt machen und stattdessen glotzen und wi.en

gebe gerne grün

sie haben sicher recht.

oder sie sind einfach sauer weil die ganze sch.anzgesteuerte männerschar nicht mehr gezwungen ist, sich unter aufbietung aller kräfte bei irgendwelchen zickigen schiachen weibern reinzuschleimen, und statt dessen einfach zwei mal am tag den computer mit aus klo nehmen und wi...en.

und ist der drache im haus erst mal nicht mehr, dann entfällt nämlich auch der haushalt. kein nerviges fensterputzen (zum rausschauen einfach öffnen), kein gläser und geschirrwaschen (aus der flasche saufen), kein boden wischen (wozu gibts hausschuhe).

männer, das doofe geschlecht

ewig nur geil, intellektuell kaum zu gebrauchen und sonst nix hackeln.

eines ist klar, was auch immer das problem zwischen den geschlechtern sein mag, SIE sind würdig, es - fast schon vorurteilsfrei und nahe an der wissenschafftlichkeit - zu beschreiben.

ich bedanke mich herzlich für soviel offenen geist und die geschärfte erkenntnis.

danke!

was würden wir ohne menschen wie sie tun auf dieser welt?

Na dann müßtet "Ihr" das selber machen...

Wieviel macht das in GWh ?!?

Und wir lassen uns die Glühbirnen verbieten ...

Internet is for Porn

15 - 20 Min. pro Besuch klingt realistisch

Alles falsch - Pornovideos verursachen nur wenig Verkehr

In der Regel ersetzen sie ihn (und nicht nur in der Regel).

Na dafür wurde es doch aber auch gemacht, oder?

Wer verbraucht meine Restminuten auf 20 min????
Melde dich, Schurkin!

huch...

das tut mir leid!

ich werde mich in zukunft etwas einschränken.

Die Tempo-Werbung dazu ist ja auch brillant

Chuck Norris hat das Internet erfunden als er daheim keinen Platz mehr für seine Pornos hatte. ;)

Why u think the net was born?
http://www.youtube.com/watch?v=eWEjvCRPrCo
Porn, Porn, Porn

the internet is for porn

also ehrlich: nur 30 %? kommt mir etwas wenig vor. hätte schon mit 50 % gerechnet...

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