US-Stadt kommt unter den Hammer

5. April 2012, 14:38
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Nur noch einen Einwohner gibt es in Buford und auch der will fort. Nun wird die Stadt im Rahmen einer Auktion versteigert

Die kleinste Stadt der Vereinigten Staaten von Amerika kommt unter den Hammer, berichtet Daily Mail. Am 5. April wird Buford in Wyoming versteigert, die Stadt ist vor allem für ihre Einwohnerzahl berühmt, die sich auf eine Person beschränkt.

Don Sammons ist einziger Einwohner und Bürgermeister von Buford. Er kam 1980 mit seiner Frau in die Stadt und war bis letztes Jahr Eigentümer einer Tankstelle mit Geschäft und Postamt. Nun ist er in Pension und will wegziehen, seine Frau starb vor 16 Jahren, sein Sohn hat Buford bereits vor vier Jahren verlassen.

In seinem kleinen Laden hat Sammons im Sommer immerhin eintausend Besucher täglich gezählt, in den Wintermonaten waren es nur 100.

Buford ist die höchst gelegene Stadt an der Internate 80 zwischen New York und Kalifornien. In der Region befinden sich einige der schönsten Plätze in den Rocky Mountains, allerdings müssen Besucher heftige Windböen und frostige Temperaturen ertragen.

Nur wird die Stadt verkauft, inklusive einer Tankstelle, einem Geschäft, einer Schule aus dem Jahr 1905 und einer Werkstatt.

Buford war ursprünglich ein Militäraußenposten von "Fort Sanders", der sich um den Schutz von Bahnarbeitern kümmerte. Einst lebten 2.000 Menschen in Stadt, vor allem immigrierte Fremdarbeiter, die mit der Errichtung der Bahn beschäftigt waren. Das Erste Postamt kam 1880, 1970 wurde die Stadt von der Eisenbahngesellschaft an einen privaten Käufer verkauft.

Das Anfangsgebot für die Versteigerung liegt bei 100.000 US-Dollar. (ham/derStandard.at/5.4.2012)

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    Eine Person lebt noch in Buford. Jetzt wird die Stadt an den Höchstbietenden verkauft.

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