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Wie hätte Facebook in den 90ern ausgesehen?
In den Tiefen des WWW findet man mitunter noch Reste von Websites aus den Anfangszeiten des Netzes. Eine Quelle ist archive.org. Der Blick in die Vergangenheit hinterlässt oft ein Schmunzeln ob damaliger (kaum vorhandener) Vorstellungen von Usability und Web-Design. Einige der heute populärsten Seiten wie Facebook, Twitter und Google sind jedoch erst später aufgetaucht. Wer hat sich noch nicht die Frage gestellt, wie sich das Web (und die Gesellschaft) entwickelt hätten, hätte es die Seiten damals schon gegeben?
Welche Auswirkungen die Nutzung von sozialen Netzwerken über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten hat, mag Stoff für wissenschaftliche Abhandlungen sein. Der Scherz-Blog Squirrel Monkey kann zumindest eine Antwort auf die Frage geben, wie die Dienste in den 1980ern und 90ern ausgesehen hätten.
In den Youtube-Videos kann man sich ein Bild davon machen, wie Facebook, Twitter, Google, Angry Birds und DrawSomething vor 20 oder 30 Jahren zu bedienen gewesen wären.
Von den Einwahlgeräuschen alter Modems über Pixelgrafiken bis zum 8-Bit-Sound früher Spielekonsolen ist alles dabei, was die Retro-Nerven früher Internet-Nutzer kitzelt.
Die Videos ziehen nun in den Social Networks und Blogs ihre Kreise und hinterlassen neben einem Hauch Sentimentalität vor allem Dankbarkeit für die unzähligen Entwickler und Web-Designer, die das Web von heute so einfach nutzbar gemacht haben. (br, derStandard.at, 9.4.2012)
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Diese Tatsache entschied auch den Urheberrechtsstrei zwischen Apple und Mickrosoft : beides Plagiatoren von XEROX !
Ach ja:
Maus - Douglas Engelbart (SRI), 1968 (Prototyp 1963)
Rollkugel - Telefunken, 1968
Lightpen ("Lichtgriffel") - MIT, 1952
Grafiktablett - Stylator tablet, 1957
Gründung von XEROX PARC, 1970
Erfindungen die dort gemacht wurden:
Laserdrucker
WYSIWYG
Ethernet
usw.
Oder wie wärs mit ein paar Sekunden "googlen"?
Grafische Oberfläche hatte auch Sketchpad (mit Lightpen) und NLS (mit Maus).
Ziemlich primitiv, aber "grafisch".
Keine Panik, einige Leute vom SRI gingen dann zu XEROX, also ganz falsch liegst du nicht ;-)
Bei der "Rollkugel" von Telefunken war übrigens auch ein Computer dabei.
Und der war naturgemäß "grafisch" - sonst wäre die Bedienung mit Maus (und Lichtgriffel) auch irgendwie merkwürdig ;-)
Das war ein paar Jahre vor XEROX.
Wobei diese Entwicklungen unabhängig waren, und das Telefunken-Ding kaum jemand kennt. Einfluss dürfte es vermutlich auch kaum gehabt haben.
Die XEROX-Geschichte war ja auch schon einmal fast vergessen.
Hab das selbst erst ca. 1991 das erste mal gehört (in einer grandiosen Doku).
Und damals in den 1990ern wusste fast niemand was über den XEROX Computer - da haben die meisten noch geglaubt, Microsoft hätte alles erfunden ;-)
Gar nichts haben sie lizensiert :) . Xerox gestattete Jobs und einigen Apple-Leuten den Besuch von Palo Alto. Und das gegen den ausdrücklichen Protest, weil die Mitarbeiter dort genau wussten, dass Jobs nur vorbeikommt um den Ruhm für deren Arbeit zu ernten. Aber der Vorstand von Xerox war damals nicht in der Lage zu erkennen, was ihre Techniker an bahnbrechenden entwickelt haben. Die hatten objektorientierte IDEs schon ende der 1970er! Die hatten PopUp- und PullDown-Menüs. Die hatten ein komplette Maussteuerung einer Benutzeroberfläche. Niemand durfte zu dem Zeitpunkt von ähnlichem auch nur träumen. Und all das wurde für ein 100 Millionen Dollar Aktienpaket von Apple verschenkt. Aber nein, eine Lizenz gab es nie.
Grafik wäre vielleicht noch okay, aber diese lahmarschige Animation ist eine Frechheit.
Siehe Human Cannonball für Atari 2600 von 1978 - geht schon eher in die Richtung.
Wobei, ein Homecomputer ohne speziellen Grafikfähigkeiten, ein unerfahrener Hobby-Programmierer mit seinem ersten BASIC-Spiel ... da könnte das schon hinkommen ;-)
Genau. Und Anfang der 1980er wurde der strobe bei HMove entdeckt und du konntest zig Sprites in einer Zeile setzen, weil du dazwischen einfach den Inhalt der Spriteregister neu gesetzt hast. Damit hattest du weit grössere und auch detailertere Sprites (sieh dir Rennwagen in Grand Prix an. Multicolored sprites in einer Reihe, obwohl das VCS nur 2 einfarbige Sprites in 8*8 "pixel" unterstützte). Daher meine Feststellung, dass die Grafik selbst bei einem Atari VCS Spiel der 1980er undenkbar wäre :) .
Und wenn du mal weisst wie die Grafik erzeugst auf einem 8 bit Computer machst du nicht derartig blockige Grafiken :) .
Das mit Angry Birds war schlicht schlecht gemacht. Aber Facebook war echt böse :) .
hat es zumindest auf dem PC nie gegeben; VGA-Monitore, die nur Graustufen darstellen konnte gab es, die verschwanden allerdings recht schnell und konnten ausserdem wesentlich mehr Graustufen anzeigen. Monochrom-Monitore hingegen können gar keine Graustufen darstellen, egal welche Leuchtfarbe...
um zu erfahren, wie viele Farben die CGA-Karte darstellen konnte. Ich hab mir mit dieser Dreckskarte meine schon damals nicht ganz jungen Augen beinahe ruiniert;) - abgesehen davon, daß die lediglich im Textmodus zur Verfügung standen. Aber wie auch immer, 16 Graustufen waren mit der CGA-Karte nicht drinnen. Obwohl die Karte mehrere Tweak-Modi hatte, mit der man Sachen anstellen konnte, die eigentlich nicht vorgesehen waren, aber 16 Graustufen, naja, hätte damals auch nicht wirklich viel Sinn gemacht...
Sie werfen da nun aber einiges durcheinander.
Jeder analoge (ob monochrom oder nicht) Monitor kann prinzipbedingt unterschiedliche Helligkeiten darstellen. Und zwar "unendlich" viele.
Die von Ihnen angesprochenen TTL-Monochrom-Monitore konnten das nur deswegen nicht, weil es die Ansteuerung seitens des PCs schlicht nicht vorsah, da sie eben TTL angesteuert wurden. Daß der Monitor es grundsätzlich aber kann, sieht man schon daran, daß er über einen Helligkeitsregler verfügt.
Die unterschiedliche Anzahl an Tonwerten lag nur an den verfügbaren Grafikkarten (CGA, EGA, VGA) und deren Möglichkeiten.
Es ging um die Darstellung eines "historischen" Techniksachverhaltes. Deshalb hab ich ja auch VGA-Monitore geschrieben, die analog angesteuert wurden und das eben konnten. Wenn es anders 'rüberkam, dann tuts mir leid...
Das ist so nicht richtig :) .
Graustufenmonitore gab es besonders in der DTP sehr häufig. Und da brauchtest du den Mac nur auf 16 Graustufen stellen und auf die Auflösung des Montors (Radius hatte solche) und hattest eine perfekte DTP-Workstation.
Ich glaub nur nicht, daß die Leute, die sich mit Terminalprogrammen wie Telix oder mit Windows 3.1 herumgeschlagen haben, einen Bezug zu Facebook oder Twitter haben.
Und umgekehrt jene, die Social-Networks nutzen oder gar nützlich finden, werden mit DOS-Programmen eher weniger anzufangen wissen. Anyway, wie gesagt, witzig ist die Idee allemal...
Ich z.B. hab noch Z80 mit DIP-Schaltern programmiert, einen selbst zusammen gebauten Computer mittels Terminal bedient, mit dBase gearbeitet, WordPerfect genossen, GEM und GEOS bestaunt, SPS programmiert, versucht, die Lochstreifen der CNC-Maschine händisch zu dekodieren usw. Das neumoderne Windows 3.0 kam dann erst viel später. Aber da tauchten dann auch schon Internetbrowser wie z.B. Gopher auf. Dann kam schon World Wide Web, und wir bauten die ersten Homepages (im Notepad bzw. Word 2.0).
Ach ja... warum genau sollte ich jetzt nicht in Facebook und Twitter sein? Warum sollte ich diese Kommunikationskanäle nicht nutzen wollen?
weil mein Akustikkoppler hinüber war...;)
Was ich meinte, das FB und Twitter einfach Kinderkram sind und daß Kinder mit den hier nachgebauten Szenarien einfach nicht viel anfangen werden können. Sie nennen es halt Kommunikationskanal, ich werd jetzt nicht sagen, wie ich es nenne, sonst verschwindet mein Posting hier wieder im grossen Killfile...
Ist nicht wahr, ich habe alles von der Programmierung des 8008 (2. Mikroprozessor überhaupt nach dem 4004) bis zu PHP, Python und Perl mitgemacht, habe ein Facebook-Account und habe noch Nächte durchgesessen, um mir ein 60MB Paket über 33k6-Verbindung runterzuladen. Nicht zu vergessen, dass das damals ein Schweinegeld gekostet hat.
Wenn ich nicht eine Ausnahem von dieser "ich glaube ..."-Regel bin, dann galube ich es gibt weit mehr solche, die sich teils sogar sehr aktiv mit Facebook, Twitter und Co. beschäftigen und ihre Wurzeln genau dort haben, bei Commodore, Atari, ..., i386 und dann 'mal lokale Netze (Novell) und booten von DOS oder Win 3.1 je nach gebrauchten Programmen und danach E-Mail (PINE auf Unix später Linux) und erste Internetgehversuche mit Einwahlmodem.
@Einwahlmodem (wie weiter unten schon geschrieben): http://www.youtube.com/watch?v=aV8DEJ8ydJQ
... über CP/M, Commodore PET, ZX80, Schneider CPC, VC20 ...
bis zu Windows und Linux - alles erlebt.
Da war noch ICQ, Trillian und die ubiquitären AOL-CDs.
Da kann Facebook nur eine Randerscheinung sein, klar?
Einfach mal Screenshots des ersten Strip Poker Spiels ansehen: http://members.chello.at/theodor.l... rtworx.htm
;)
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