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2008 am Praterstern: Werner Faymann, damals noch Infrastrukturminister, Wiens Bürgermeister Michael Häupl und der damalige ÖBB-Generaldirektor Martin Huber.
vergrößern 589x413"Blitzsauber in die ÖBB-Zukunft" und "Sie fragen - der Minister antwortet": Zweiseitige "Medienkooperation" in der "Kronen Zeitung".
vergrößern 588x417Mit Werner Faymann "pünktlich wie die Eisenbahn".
(Diese Fotos der Inserate stammen von dem Blog dietiwag.org, der auch bei Tirols Landeshauptmann Günther Platter eine Inseratenaffäre ortet.)
Staatssekretär Josef Ostermayer sagt, die Vorwürfe gegen ihn und Bundeskanzler Werner Faymann seien "zusammengebrochen". Was letztendlich überbleibe, sei ein Klacks, sagt er im Gespräch mit dem STANDARD, und auch hier gehe er davon aus, dass das Verfahren eingestellt wird.
Die Oberstaatsanwaltschaft (OStA) hat am Donnerstag den Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft Wien in wesentlichen Teilen unterstützt und zur endgültigen Genehmigung an Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) weitergeschickt. Das Verfahren soll eingestellt werden - aber nicht zur Gänze: In einem Punkt hält die OStA weitere Erhebungen für notwendig, sie hat die Staatsanwaltschaft Wien beauftragt, erneut zu prüfen.
Ein Gutachter soll die ÖBB-Inserate in den Ausgaben der "Kronen Zeitung", in denen der damalige Infrastrukturminister Faymann abgefeiert wurde, auf ihren Werbewert prüfen.
Die ursprüngliche Anzeige kam von der FPÖ. Es geht um Inserate der ÖBB und der Asfinag. Die FPÖ hatte den Verdacht geäußert, Faymann habe mithilfe von Ostermayer, damals sein Büroleiter, die Unternehmen ÖBB und Asfinag genötigt, Inserate in "befreundeten" Medien zu schalten, um erstens diesen Zeitungen Aufträge zukommen zu lassen und sie damit gewogen zu stimmen und zweitens auf Kosten anderer ungeniert Eigenwerbung zu betreiben.
Verdacht der Untreue
Was den Asfinag-Komplex betrifft, hält die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen für abgeschlossen. Justizministerin Karl muss entscheiden, ob das Verfahren hierzu eingestellt wird. Zurück an die Staatsanwaltschaft ging jedoch die ÖBB-Affäre: 48 Seiten in der "Kronen Zeitung", aus denen Faymann herauslacht. Ostermayer meint, das sei ein Schnäppchen gewesen. Für die 48 Seiten habe man ingesamt nur 500.000 Euro gezahlt, das sei ein Drittel des tatsächlichen Wertes. Ostermayer: "Wenn ich vor jedem Inserat ein Gutachten einholen muss, um mich nicht dem Verdacht der Untreue auszusetzen, kann ich überhaupt nicht mehr inserieren."
Ein Sachverständiger soll jetzt die 24 jeweils zweiseitigen ÖBB-Inserate in der "Kronen Zeitung" überprüfen, den Werbewert dieser Einschaltungen ermitteln und feststellen, ob der ÖBB dadurch ein finanzieller Schaden entstanden ist. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Untreue.
"Weil Untreue den Eintritt eines Schadens voraussetzt, wird das einzuholende Gutachten einzig die Frage zu beurteilen haben, ob die ÖBB einen wirtschaftlich vertretbaren Gegenwert für die aufgewendeten Mittel erhalten hat", betont Peter Gildemeister, Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft. Der Sachverständige sollte in etwa zwei bis drei Monaten mit der Untersuchung fertig sein, sagt Gildemeister im STANDARD-Gespräch.
Wenig Gegenliebe für Faymann-Kampagne
Die "Krone"-Kampagne soll direkt vom Infrastrukturministerium in Auftrag gegeben worden sein. "Herr Minister Faymann hat mit der "Kronen Zeitung" eine mehrteilige Kooperation 'Unsere Bahn' im Jahr 2007 vereinbart", heißt es auf einem vom "profil" im Jahr 2008 veröffentlichten Faksimile eines Antrages vom September 2007 an den Vorstand der ÖBB-Holding. Nach Aussagen von ehemaligen ÖBB-Managern dürfte diese Kampagne beim Vorstand auf wenig Gegenliebe gestoßen sein.
Alle anderen von der FPÖ erhobenen Vorwürfe gegen Faymann und Ostermayer sind für die Staatsanwaltschaft vorerst einmal vom Tisch. Für Vorwürfe, die sich auf andere Medien beziehen, sei "der Werbewert für das jeweilige Unternehmen hingegen eindeutig zu bejahen", heißt es.
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky ist über die weiteren Ermittlungsschritte "hoch erfreut". Er nimmt allerdings "mit Verwunderung" zur Kenntnis genommen, dass die Asfinag in den Ermittlungen ausgeklammert werde. (Saskia Jungnikl, Michael Völker, DER STANDARD, 6.4.2012)
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Wozu braucht es teure Gutachter und eine Entscheidung der Justizministerin, wenn die Staatsanwaltschaft ermittelt und Untreue/Nötigung feststellt? Wurden hier nicht Millionen Steuergelder auf Befehl des Kanzlers und seines Gehilfen einfach für Eigenwerbung Faymanns verpulvert und die stark defizitäre ÖBB schwer geschädigt? Soll hier mit zweierlei Maß gemessen, nur weil Faymann Bundeskanzler ist?
Für mich ist Faymann klar rücktrittsreif!
auch durch ihre verfehlte Personalpolitik bei den ÖBB hinterlassen haben, laborieren diese noch immer. Die Zerschlagung der ÖBB war das Ziel der Schüssel-Kabinette. Faymann hatte als Verkehrsminister andere Ziele, auch mit den ÖBB. Die Imagekampagne kam den ÖBB zu Gute, war gut gemacht und bot Faymann als zuständigen Resortminister auch eine Plattform, seine Anliegen in punkto ÖBB zu bewerben. Auch wenn es Herrn Vilimsky nicht gefällt, es war keine Rechtsbeugung.
... lautstark nach Rücktritt rufen. Klar, die Löwelstrasse sieht das anders!
Altlasten hin oder her, die Politik und schon gar nicht der Bundeskanzler haben das Recht, das Unternehmen ÖBB durch intensiven Druck und Drohungen an das Management zu einer Serie teurer "Imagekampagnen" zu nötigen und hinein zu regieren! Schon gar nicht - wenn grotesker Weise das Image des Kanzlers statt das der ÖBB im Vordergrund steht!
Zu guter letzt zahlt der Steuerzahler die Rechnung, weil das ÖBB-Defizit durch das hinaus geworfene Geld für Faymann noch höher anwächst!
Ich bin dafür, dass Faymann zurücktritt und die 500. 000 Euro zurückzahlen muss!
also unser herr staatssekretär und der kasperlkanzler ... die haben nichts schlimmes gemacht und waren auch immer brav. deshalb hoffen sie auch auf viele geschenke vom osterhasi. ich wünsche ihnen nichts böses, aber so ein wenig schei**erei würd ich ihnen schon gönnen für die schweinereien.
bezahlt von der ÖBB - vom Steuerzahler.
Er ist nicht die größte Null der Innenpolitik, deren gibt es mehrere:
Spindelegger, Fekter, Glawischnig, ..., 750 Zeichen reichen bei weitem nicht, alle aufzuzählen!
Es gibt aber auch gute und saubere Politiker - vor allem bei den Grünen.
dass den ÖBB kein Schaden erwachsen ist und das Verfahren daher einzustellen ist.
Das mit dem Gutachten ist ein geschickter Schachzug, denn was soll die arme Frau Justizminister machen, wenn der Gutachter das feststellt, was festzustellen ist.
Somit hat ja alles seine Ordnung.
Eigentlich bräuchte man keine Sachverständigen, denn Hausverstand täte es auch. Natürlich muss es einen Schaden gegeben haben, denn sonst würde die ÖBB nicht heute tausende Anzeigen mit 9Euro,19 Euro Sparschiene schalten, sondern nur Ombudsstories.
Kern und seine Medienarbeit sind der Beweis, dass die Krone Ombudsstory nicht zum Vorteil der ÖBB gewesen sein kann - nur wenn jetzt seitnes ÖBB auf Ombudsstories statt Preiswerbung umgestellt wird und das für besser erklärt wird, gäbe es einen Beleg für Schadensfreiheit. Sonst zeigt das unternehmerische Normalverhalten das Problem krass auf.
Doch Kern wird den Teufel tun, sowas zu veranlassen.
Machen wir es zentral!
https://www.facebook.com/WirSindWutbuergerAT
oder wie?
Muss sich, wenns nach Euch geht, wirklich jemand ganz zuerst auf facebook registrieren, um bei einer Initiative oder weiss was ich was immer mitzumachen?
Dieselben Leute reichen dann eine Verfassungsklage wegen der Vorratsdatenspeicherung ein. (Was ich ja an sich gut finde) Nur: Wie geht das zusammen???????????
Die Staatsanwaltschaft kommt zu der Erkenntnis, daß die Vorgehensweise von Faymayer, sich von der ÖBB und der Asfinag bezahlterweise im österreichischen Boulvard als Retter von "eh alles" abfeiern zu lassen, strafrechtlich nicht direkt relevant ist, da sie damit möglicherweise für die betroffenen Unternehmen keinen direkt meßbaren Schaden angerichtet haben.
Na dann ist ja alles wieder in bester Ordnung!
Mehr als einen Regierungschef und Staatssekretär zu haben, der aufgrund seiner politischen Tätigkeit nicht unmittelbar vorbestraft ist, kann man heutzutage sowieso nicht mehr verlangen.
Felix Austria!
Immerhin wurden sie in von der Wenderegierung in ihre Ämter gehievt, um das vormals rote Unternehmen ÖBB an die Wand zu fahren. Das ist Ihnen auch tatsächlich gut gelungen. Die letzten schwarzen Zahlen schrieb der sehr erfolgreiche Draxler - dieser wurde aber durch den Von der Walde ersetzt, der zuvor schon die Berliner Verkehrsbetriebe erfolgreich abgewirtschaftet hat.
Das Einzige was bei den ÖBB rot wurde, waren die Bilanze, nicht zuletzt deshalb, weil man aus einem Unternehmen 10 Teilbereiche mit jeweils 4 Vorständen, mehrheitlich mit schwarzblauorangen Mitläufern bestückte.
Herr Vilimsky lacht noch, aber sein Freund Umberto musste heute demissionieren (Geldwäsche und Zusammenarbeit mit der Mafia). Der verurteilte Uwe kleppt in Kärnten noch auf seinem LR-Sessel. Herr Vilimsky, kräftig in die Hände gespuckt - es gibt viel Mist im Effen-Stall!
Und für dieses "Ergebnis" wurde die ÖVP seit Monaten abgewatscht?
Also ein Freispruch auf Raten, aber wegen 10.000 Euro Druckkostenbeitrag eine mediale Staatsaffären-Inszenierung. Das gibt es auch nur in Österreich.
Faymanns Hauszeitungen, wie Krone und die Fellner Zeitungen berichten nicht einmal darüber.
Es ist einfach nur zum schämen ein Staatsbürger eines Landes zu sein, indem es vermutlich keinen anständigen Politiker mehr gibt.
Wie kann es nur soweit kommen?
Wo sind die Kontrollinstanzen, allen voran unser Bundesheinzi?
Jetzt könnte er zeigen welchen Stellenwert er hat oder glaubt zu haben.
Der Zustand unserer Regierung kann nur mit "handlungsunfähig" bezeichnet werden.
Seit Wochen gehts nur mehr um Korruption.
Die eigentliche Aufgabe das Land zu regieren kann nicht mehr (konnte nie) erfüllt werden.
Ist dieser Zustand erreicht hat der Bundespräsi das Parlament aufzulösen!
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