Octavia, der verständnisvolle Feuerroboter der Navy

8. April 2012, 10:35
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Im neuen Robo-Lab der Navy werden Militär-Roboter und realistischen Bedingungen getestet

Die Forschungseinrichtungen des US-Militärs sind bekannt dafür Technologien auszuhecken, die man als Otto und Elke Normalverbraucher höchstens im neuesten Science-Fiction-Streifen erwarten würde. Vom mechanischen Packesel bis zum Iron-Man-Anzug ist da alles dabei, was Soldaten (und später wohl dem Rest der Welt) das Leben erleichtern soll. Wired durfte einen Blick in das neue Roboter-Labor der US-Navy werfen, wo die künstlichen Zeitgenossen ihre Lehrjahre absolvieren.

Simulierte Wüsten und Urwälder

Im Laboratory for Autonomous Systems Research (LASR) werden die Roboter des US-Militärs unter realistischen Bedingungen getestet. So können Einsätze auf trockenen, versandeten Untergründen wie in Wüsten oder im Dickicht eines schwülen Dschungels simuliert werden. Daneben haben Wissenschaftler und Soldaten die Chance den Umgang mit den Roboter-Kameraden zu testen und zu üben.

Feuer löschen und mit Soldaten plaudern

Einer der neuesten Roboter der US-Navy hört auf den Namen Octavia. Zu ihren Fähigkeiten gehört es, Feuer löschen. Allerdings ist sie mit ihren Rädern, auf denen sie sich fortbewegt, nicht wirklich fit um sich zwischen den verschiedenen Decks über Treppen und Leitern eines Schiffes zu bewegen. Wichtiger ist die Kommunikation mit den Soldaten.

Durch den humanoiden Roboter soll die Interaktion zwischen Mensch und Maschine erleichtert werden. So versteht Octavia Sprachkommandos und Informationen, die ihr die Soldaten mitteilen, und kann diese Informationen an Bord-Computer und tatsächlich einsatzfähige Roboter eines Schiffs weitergeben. (red, derStandard.at, 8.4.2012)

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Wired

  • Octavia bleibt auch bei Feuer cool.
    foto: wired

    Octavia bleibt auch bei Feuer cool.

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