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Wien - Die Rückversicherungstochter der Vienna Insurance Group (VIG), die VIG Re mit Sitz in Prag, konnte 2011 bei Gewinn und Prämieneinnahmen zulegen. Der Gewinn vor Steuern stieg um 11,1 Prozent auf 20,6 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit. Das Prämienvolumen erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 292,3 Mio. Euro. Für heuer geht das Management der Versicherungsgesellschaft von einem Fortsetzen des Wachstumskurses aus, Ziel sei ein Überschreiten der 350-Millionen-Euro-Prämiengrenze.
Von den gesamten Prämieneinnahmen entfielen im Vorjahr 78 Prozent auf den Bereich Schaden/Unfall, 14 Prozent auf das Segment Krankenversicherung und 8 Prozent auf die Lebensversicherung. Die Combined Ratio (Schaden/Kostenquote) - Schäden und Kosten im Verhältnis zu Einnahmen - lag 2011 bei 95,8 Prozent.
Die VIG Re entwickle sich in dem derzeit sehr herausfordernden Marktumfeld "ganz ausgezeichnet", so VIG-Re-Generaldirektor Karl Fink.
Die Zahl der Zedenten habe im Vorjahr um 25 Prozent erhöht werden können, die VIG Re zähle derzeit bereits 100 Gesellschaften zu ihren Kunden. Aufgrund umsichtiger Risikoeinschätzungsmethoden und eines optimalen Schutzprogrammes habe trotz der weltweit hohen Verluste durch Naturkatastrophen ein erfreuliches Schadenergebnis erzielt werden können, heißt es in der heutigen Pressemitteilung weiter. Die technischen Gesamtreserven überstiegen den doppelten Wert des Anteilskapitals der Aktionäre im Jahr 2011. Die VIG Re hat ihre Geschäftstätigkeit Anfang August 2008 aufgenommen. (APA, 5.4.2012)
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