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Wien - Die österreichischen Pensionskassen haben im ersten Quartal dieses Jahres durchschnittlich 4,35 Prozent Ertrag erwirtschaftet. Damit habe man das negative Ergebnis des Vorjahres bereits mehr als wettgemacht, erklärte der Fachverband der Pensionskassen.
Erfahrungsgemäß seien Rückschlüsse von Quartalsergebnissen auf ein gesamtes Veranlagungsjahr nicht sinnvoll oder als Prognosen aussagekräftig, räumen die Pensionskassen ein. Sollte sich aber die internationale Wirtschaft im Jahr 2012 weiterhin erholen, "erscheint es möglich, dass im laufenden Jahr wesentliche Teile der durch die Finanzkrise verursachten Ertragslücken wieder aufgeholt werden können".
"Die Pensionskassen haben ihre Veranlagungsstrategien laufend den Entwicklungen angepasst, im vergangenen Jahr ebenso wie zu Beginn dieses Jahres", sagte der Obmann des Fachverbandes, Andreas Zakostelsky, laut Aussendung. "Obwohl die Wirtschaft in der EU noch nicht den großen Aufschwung erlebt, sind die Pensionskassen wieder auf Kurs."
Bei Pensionskassenverträgen zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Pensionskassen monatlich Beiträge ein, die später in der Pension verzinst ausbezahlt werden. Derzeit haben rund 800.000 Menschen in Österreich Anspruch auf eine Firmenpension. Der langjährige Veranlagungserfolg der Pensionskassen liegt mit Ende 2011 bei 5,52 Prozent. Insgesamt veranlagen die 17 Pensionskassen ein Vermögen von rund 15 Mrd. Euro. (APA, 5.4.2012)
2,2 Prozent in den ersten vier Monaten. Das langjährige Ganzjahres-Veranlagungsziel liegt bei 5,65 Prozent
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