Freie Fahrt für Radfahrer in Wien

5. April 2012, 10:56
  • Kein Nachrang mehr für Radfahrer: Zumindestens soll im achten Bezirk die erste "fahrradfreundliche Straße" bald umgesetzt werden.
    foto: derstandard.at/sussitz, bearbeitung: bbl

    Kein Nachrang mehr für Radfahrer: Zumindestens soll im achten Bezirk die erste "fahrradfreundliche Straße" bald umgesetzt werden.

Die Wiener Grünen wollen "fahrradfreundliche Straßen" und diskutieren das Fahren bei Rotlicht

Zum Thema "fahrradfreundliche Straßen" in Wien werden nun die ersten konkreten Straßenkreuzungen genannt. Geht es nach den Wiener Grünen, soll schon in ein paar Tagen die erste dieser Straßen umgesetzt werden: In der Pfeilgasse im achten Wiener Gemeindebezirk hätten FahrradfahrerInnen dann gegenüber allen motorisierten Verkehrsteilnehmern außer den Öffis Vorrang, berichtet der "Kurier"

Außerdem sollen künftig die Lindengasse im siebenten und die Hasnerstraße im 16. Bezirk fahrradfreundlicher werden. Verkehrsexpertin Birgit Nadler sagte zu der Zeitung, dass allerdings bei diesem Konzept auch die Anrainer eingebunden werden müssten.

Radfahren bei Rot

Auf der Wunschliste der Grünen steht außerdem ein erlaubtes Radfahren bei Rotlicht - zumindest an manchen Stellen. In Paris wurde das mit den nötigen Begleitmaßnahmen bereits umgesetzt: So wurde an den betroffenen Kreuzungen ein zusätzliches gelbes Ampellicht mit einem Rad und einem Pfeil installiert.

Dürfen RadfahrerInnen in eine gewisse Richtung auch bei Rot fahren, dann blinkt das Licht mit dem Piktogramm. Diese Regelung gilt in sogenannten T-Straßen ohne Einmündung von rechts und an Kreuzungen für Rechtsabbieger. Damit das Modell auch in Wien zumindest getestet werden kann, müsste allerdings der Bund die Straßenverkehrsordnung ändern. (red, derStandard.at, 5.4.2012)

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was ist mit motorradfahrer?

in asiatischen ballungszentren sind eigene motorrad/fahrrad lines zwischen zebrastreifen und haltelinie pkws gang und gäbe... die grünen sollten mal anfangen, über den teller rand zu blicken

dieses Video ist einfach nur GEIL

Um..

..sich etwa die Umweltbelastungen (Lärm, Emissionen) sowie die viel höhere Unfallwahrscheinlichkeit von Motorrädern anzusehen (sowohl in Asien als in Europa)?

auf was glauben Sie werden die autofahrer umsatteln

mit den derzeitigen spritpreisen, kurzparkzonen, schikanen udgl, welche die wiener autofahrer dulden müssen.

ich selbst hab vor einem jahr den A-schein nach gemacht und fahr ausser bei schnee nurmehr mit dem motorrad...und viele machens nach...fragens mal nach, wie viele 125er scheine monatlich ausgestellt werden

da werden sich die Bestatter die Hände reiben

und gleich an allen neuralgischen Punkten Leichenwagen bereitstellen - aber mal ohne Scherz - 1.April ist doch vorbei???

?? woher haben sie ihr Wissen warum sollen die RadfahrerInnen sich selber umbringen? Ich bin dafuer dass Rot fuer FussgaengerInnen und RadfahrerInnen Nachrang bedeutet und sie gehen/fahren duerfen wenn nichts kommt. es funktioniert ja jetzt schon perfekt in Zukunft dann offiziell.

das ist ganz einfach - wer grün hat, hat Vorrang und zwar nach der heutigen Gesetzgebung uneingeschränkten

die Ausnahme ist nur gegeben wenn Polizei. Rettung oder Feuerwehr mit allen Warnsignalen (Blaulicht und Akustik) unterwegs ist.

so ist es nun halt mal und bevor eine Gesetzesänderung in dieser Sache kommt wird sich die Erde noch oft um die Sonne bewegen

Du hast da etwas uneingeschränkt übersehen:

Wenn du mit dem PKW grün hast und mit deinem uneingeschränkten Vorrang beim Abbiegen einen Fußgängerübergang oder eine markierte Radfahrerüberfahrt kreuzt, hast Du uneingeschränkten Nachrang.

neeeeiiiinnn keine zusätzlichen ampellichter. einfach rechts abbiegen bei rot erlauben. danke.

Seltsam, ich handhabe das seit Jahren schon so ;-)

T-Kreuzungen auf der Wienzeile oder der Margaretengasse waren für mich immer schon ampelfrei. Ich behindere dort mit meinem schmalen Radl genau niemanden und gefährde nicht einmal mich selbst dabei.

haha

dann wartet der verkehr (der nicht rot hat) bis alle radfahrer, inlineskater, rollstuhlfahrer und kinder mit ränder an ihren schuhen drann bis die alle überquert haben ... und während die grunhabenden warten, haben die dann rot und die seite die rot hatte, hat nun grün und kann aber nicht fahren weil die selbe rote-rollende gruppe bei rot rüber muss, naja und der wartenden verkehr von vorher wartet blockiert alles ... TOLLE IDEE

solche Ideen ueberforden sie total, nehmen sie sich viel zeit und denken sie nach, vielleicht koennen sie den Gedankengang dann nachvollziehen.

Fakt ist, dass sich auch beim Verkehrsverhalten der Radfahrer etwas ändern wird (müssen). Gerade wenn der Verkehr zunimmt. Die Dichte an Gestörten die viel zu schnell irgendwo vorbeirasen ist in etwa gleich hoch wie bei den Autofahrern.

Generell hast du Recht.

Ich kenne aber alle Situationen in Wien. Als Autofahrer, Radfahrer und Öffifahrer.

Fazit: Die Autofahrer sind aggressiv und zu schnell unterwegs, die Radfahrer halten sich oft nicht an rote Ampeln, leider aber auch die Fußgänger.

Und dein Posting zeigt nur eins: Die ANDEREN sind schuld. Aber mal vor seiner eigenen Tür zu kehren und Rücksicht zu nehmen - nein, kommt gar nicht in Frage...

Jetzt aber mal halblang. Woher wissen Sie welche Verkehrsmittel ich benutze, geschweige denn welche ich mir überhaupt leisten kann?
Das war nur mein Fazit der letzten Tage. Und worin sind jetzt die Anderen schuld?

Im Leben nicht!

So ein Topfen!

Allein schon, weil weitaus mehr Autolenker unterwegs sind, ist Ihr Posting Blödsinn. Und von denen hält sich nur ein bruchteil an tempo 30, Halt an Überwegen bei Annäherung, Seitenabstand beim Überholen von Radfahrer (werde regelmäßig bei guten 30 km/h auf dem Rad in 30er-Zonen viel zu dicht überholt).

das wäre wie legalisierung von hasch.

ja auch das waere vernuenftig (ich bin selber kein Konsument) konsequent gedacht muesste man sonst den Alkohol auch verbieten.

finde den vergleich blöd,

aber trotzdem: beides wäre richtig und wichtig

Beides gute Ideen.

erlaubtes fahren bei rotlicht?

alle tun es und endlich wäre es legal...

So wie das kiffen?

:P

hahaha

Natürlich würde das Sinn machen.

Alles was den Verkehr flüssig hält, dient der Sicherheit.

Ich erlebe oft gefährliche Situationen, wenn zu viele Radfahrer hintereinander stehen und dann gleichzeitig losfahren. Einige kommen zu langsam weg, andere überholen, die dritten kommen von hinten mit höherem Tempo nach.

Würden an Kreuzungen, an denen nur eine Straße nach links weggeht, die Radfahrer nicht stehen bleiben, sondern weiterfahren (und die Radfahrer, die von links kommen, einordnen lassen), wäre das weit sicherer.

Aber der Durchschnitts-MIV-Idiot, der -auf Grund seines Minderwertigkeitskomplexes- in seiner Blechbüchse seine Überlegenheit durch solche Maßnahmen gefährdet sieht, kriegt schon einen Anfall, wenn er das Wort "Fahrrad" nur hört.

"Geht es nach den Wiener Grünen, soll schon in ein paar Tagen die erste dieser Straßen umgesetzt werden .."

Da kann man nur hoffen dass die SPÖ da "nein" dazu sagt. Die Risikoerhöhung für schwere Verkehrsunfälle kann ja wohl nicht in deren Interesse sein. Übrigens auch nicht im Interesse der Radfahrer: was nützt es einem im Spital schon, wenn man formal im Recht gewesen ist?

artikel lesen, bitte. rechtsabbiegen auf t-kreuzungen in eine fahrradspur == keine zusätzliche gefährdung.

Wer Wiener Stadtverkehr mit Pariser Stadtverkehr vergleicht, ist wahrscheinlich noch nie längere Zeit in Paris mit dem Auto unterwegs gewesen. Schon allein durch die Mentalität der Autofahrer in Paris ( die auch mal stehen bleiben wenn ein Rad / Motorradfahrer ihnen den Vorrang nimmt ) lassen sich dort solche Maßnahmen viel einfacher umsetzen. Das ist zumindest meine Erfahrung, nachdem ich 2 1/2 Jahre dort war und jeden Tag mit dem Auto durch die Stadt zur Arbeit musste.

Mentalität ist meist nur angelernt und kann geändert werden.

Vollendete Tatsachen schaffen - Rad nehmen und so oft fahren wie möglich. Die wiener Autofahrer sind genau so lernfähig, wie alle anderen. Man sollte das ewige "in Wien geht das nicht"(bei Dingen, die überall sonst funktionieren) ignorieren. Der Wiener hat die seltsame Eigenschaft permanent darauf zu beharren, dass er weniger flexibel, anpassungs- und lernfähig ist als der Rest der Menschheit und darauf auch noch stolz zu sein. Nur stimmt es halt nicht.

gut so! wichtiger wäre aber eine sanierung der desolaten bodenmarkierungen!!!

Ui, da ham's wieder Schaum vor'm Mund, die Primitivverkehrprolos.

Keine Ahnung um was es grad geht, aber immer fest herum maulen.

Dabei übersehen sie natürlich auch, dass die meisten Radfahrer auch mit dem Auto fahren. Aber halt nicht immer und nicht überall hin.

Komischerweise habe ich, wenn ich mit dem Rad fahre sehr oft Probleme mit Autofahrern.
Wenn ich mit dem Auto fahre, aber nie Probleme mit Radfahrern.
An was das nur liegt??

An was das nur liegt??

sie kennen beide Seiten.

hm..

dass sie nicht radfahren können?

an dir und deiner rechtschreibung.

Auf der Süd-Ost Tangente gibt es

ja nicht so viele Radfahrer :-)

ma sollt generall das rechtsabbiegen bei rot erlauben - natürlich mit nachrang ^^.

man soch fuer FussgaengerInnen und RadfahrerInnen einfuehren dass Rot nur als Vorrang geben bedeutet. Wenn das fuer Autos auch gelten wuerde haetten wir dieselbe katastrophale Situation wie bei den Zebrastreifen.

stelln sa sich ihnen vor, in amerika darf man auch bei roten ampeln abbiegen - zwar auch nicht immer und überall - und es funktioniert ...

solange bei Zebrastreifen den Fussgaengern der Vorrang genommen wird brauchen wir nicht darueber zu diskutieren ob Autos bei Rot abbiegen duerfen.

ich komm eigentlich gut über zebrastreifen und das in wien ...

Die Maßnahmen sind OK, aber besser wäre ein einheitliche Regelung in ganz Österreich, statt Sonderregeln für Wien.

wuerd fuer mich ja jetzt eigentlich nichts aendern :D

außer ein paar Strafzettel und Rechtssicherheit bei einem Unfall..

Fußgänger und Autofahrer die Radfahrer anpöbeln haben Minderwertigkeitskomplexe und/oder ernste private Probleme.

kommt drauf an. wenn sich ein radfahrer wild klingelnd auf dem gehsteig durchschlengelt pöbel ich den auch an. trottel gibts auch unter den radfahrern.

"Geht es nach den Wiener Grünen ... Außerdem sollen künftig die Lindengasse im siebenten "

Grüne, Lindengasse - hmmm...

soviel zu den deppaten meldungen

die irgendein schwachsinniger eine zeitlang im spam-modus abgelassen hat, dass die grünen die lindengasse nur als parkplatz für ihre suvs benutzen würden.

Dumm ist der der Dummes tut...

...trifft genau auf die Grünen zu. Keine Innovationen, keine Visionen, nur die Autofahrer beschneiden und einschränken.
Der geistige Horizont der Grünen beschränkt sich auf einen Schlapfenträger der im selben Bezirk wohnt in dem er arbeitet und nie ein Auto baucht - weil das borgt sich der Umweltretter ja von Freunden aus wenn es nötig ist.
Solche Bekannte habe ich auch, oder besser gesagt Parasiten.

mfg

was soll das bringen?

wie wärs mit einem ausbau der radwege, das kommt radfahrern und autofahrern zugute.

Durch die Einrichtung von "fahrradfreundlichen Straßen" versucht man ja genau das. Nachdem sich die Radwege im klassischen Sinn (z.B. ein 1,5 m breiter Weg, der hinter parkenden Autos versteckt ist und auf dem Radfahrer und Fußgänger sich gegenseitig auf die Nerven gehen) nicht bewährt haben, versucht man jetzt eben bessere Konzepte.

Auf wessen Kosten (Platzbedarf) sollen die neuen Radwege dann nach Möglichkeit gehen?
a) Fließender KFZ-Verkehr
b) Ruhender KFZ-Verkehr (Parkplätze)
c) Gehwege
d) Grünflächen

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