Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Baden bringt's, allerdings warnt die Expertin vor zu heißen und zu langen Badewonnen.
Es ist ein bisschen wie mit den Fenstern im Frühling. Monatelang ist es nicht aufgefallen, dass sie lange nicht geputzt wurden, mit den ersten Sonnenstrahlen kommt dann alles ans Tageslicht. Mit den eigenen Außenflächen ist es ähnlich. Lange nicht eingecremt, raue Stellen, über den Winter hat sich da und dort ein bisschen Speck in Dellen angesammelt, die Füße sind rau: Ein Frühjahrsputz an sich selbst könnte also auch nicht schaden. Allein: Es gibt Dinge, die mit fremder Hilfe wesentlich effizienter sind. Nirgendwo in Wien bekommt man zum Beispiel eine bessere Abreibung als in "Mon Corps" im vierten Bezirk, wo die Marokkanerin Portner Bouschra Badezeremonien inszeniert. Zuerst duschen, dann wird man von oben bis unten mit Arganöl eingeschmiert.
Arabische Rituale
Nun geht es ab ins Hamam. 15 Minuten später landet man in einem mit Kerzen erleuchteten Raum auf einem steineren Tisch (kein Altar!), auf dem jede alte Hautschuppe am Körper dem traditionell harten Waschlappen Kis zum Opfer fällt. Bouchra arbeitet mit mindestens einer Assistentin und vergisst keine einzige Stelle, schrubbt, rubbelt, massiert. Auch Haarewaschen ist Teil des Programms, und nach einer Stunde fühlt man sich wie neu geboren. "Man spürt bei uns die Zeit nicht", sagt die Marokkanerin, deren Stammgäste ohne eine monatliche Abreibung gar nicht mehr sein wollen. Dass arabische Rituale gerade ein Trend zu werden scheinen, beweisen die Pflegezeremonien, die das Sofitel Vienna Stephansdom nun auch der Wiener Bevölkerung angedeihen lassen will. Wer Glück hat, sieht nachmittags im Spa nur einige wenige Hotelgäste.
Vollbäder: der glatte Wahnsinn
Vor der Körperbehandlung wird auch hier eine Session im Hamam vorgeschlagen, das Dampfbad ist dort eine Art Duschkabine - in Schwarz. Die Pflegeprodukte der Serie "Cinq Mondes" sind dufttechnisch sehr orientalisch, ein Kontrast zur ansonsten dekonstruktivistischen Architektur des Gebäudes, das für Gäste von außen bisher, was Umkleidekabinen betrifft, noch ausbaufähig wäre. "Die Massage ist gut hier", bestätigen zwei Wienerinnen, die regelmäßig zur Massage kommen. Körperpflege in der Badewanne ist natürlich auch eine Variante, um sich auf die wärmeren Jahreszeiten vorzubereiten. Die Beauty-Spezialistin Paula Begoun, die im Internet ihren Blog Paula's Choice betreibt, warnt allerdings vor Vollbädern. "Duftstoffe reizen die Haut und sensible Körperbereiche", warnt sie, mehr als zehn Minuten im Wasser seien das absolute Maximum, und zu heiß sei glatter Wahnsinn, weil es die Haut langfristig austrocknet.
Wie ein Schmetterling
Gegen Peelings und gelegentliche Fruchtsäure-Anwendungen hat sie allerdings nichts einzuwenden, tägliches Einschmieren empfiehlt sie dringend, und die Produkteauswahl diesbezüglich ist riesig (siehe unten).Sonja Fritz, die in der Wiener Naglergasse seit vielen Jahren den Kosmetiksalon Bella Vital betreibt, findet, dass gerade im Frühling auch Entschlackung ganz wichtig ist. Nach einer Einölung mit ätherischen Ölen aus ihrer Pflegeserie Sofri steht hier eine Wärmekur am Programm. Eingepackt in Plastikfolie unter zwei Heizdecken, kann man sich wie ein Schmetterling kurz vor dem Schlüpfen aus dem Kokon oder wie ein Hotdog fühlen.
Detoxen
"Viele Frauen vergessen, sich an den Unterarmen einzucremen", berichtet sie in der anschließenden Eincreme-Session, für jede Körperregion gibt es eine eigene Creme. Vollends entschlackt dann die Lymphdrainage, eine Apparatur, die den Eindruck vermittelt, man würde wie ein Michelin-Männchen aufgepumpt - indes werden Giftstoffe ausgeleitet. Das gibt einem ein gutes Gefühl. Ähnlich dem, durch klare Scheiben auf Frühlingsgrün nach draußen zu blicken. (Karin Pollack, Rondo, DER STANDARD, 07.04.2012)
Zu den Waschstraße-Tools geht's hier lang
Beliebte Beauty Oasen in Wien:
Mon Corps in 1040 Wien, Belvederegasse 33
Sofitel Spa in 1020, Praterstraße 1
Bella Vital in 1010, Naglergasse 2
In der Wiener Innenstadt haben in den vergangenen Wochen einige neue Luxusgeschäfte eröffnet
Hierzulande kann die Sommergarderobe endlich ausgeführt werden, in London wurde in den vergangenen Tagen bereits die Männermode für den kommenden Sommer gezeigt
Hohe Hacken spalten die Gemüter - müssen sie aber nicht, meint Stefania Ricci. Die Leiterin des Ferragamo-Museums in Florenz plädiert für niedrige Absätze - nur ganz flach sei unbequem
"Nie endende Klassenfahrt mit Freibier": Wie aus Modebloggern innerhalb weniger Jahre Markenmaskottchen wurden
Sonnenschutz ist keine Kür - Vor allem den über 40-Jährigen fällt es schwer, sich konsequent einzuschmieren - Karin Pollack über Lichtschutz in Cremen
Nach dieser Frau wird man sich bald umdrehen: Beim Salzburger "Jedermann" spielt Brigitte Hobmeier das berühmteste Pin-up-Girl der Theatergeschichte - Für das Rondo warf sich die Münchner Schauspielerin schon jetzt in Pose
Das Modehaus hatte schon in der Vergangenheit mit Schauspielstars zusammengearbeitet
Die AbsolventInnen des Bachelor-Lehrgangs der Modeschule Hetzendorf unter der Leitung von Ute Ploier zeigten ihre Arbeiten
In den 1970er-Jahren waren sie Zeichen des Protests und wurden von Hippies und Rockstars getragen - Dann waren sie lange uncool
Die Ausstellung "The Amazing Shoemaker - Fairy Tales and Legends about Shoes" zeigt die Geschichte um Salvatore Ferragamo
Wer denkt, dass die Waschgewohnheiten nur eine persönliche Entscheidung sind, irrt. Über Sauberkeitsriten, Dusch- und Badegewohnheiten
Die Französin wird neben einer Kollektion für Damen und Teenager auch Herrenmode entwerfen
Weg mit Dreck und Schweiß: Duschen soll nicht nur sauber machen, sondern auch tägliche Freude sein. Die Genusskomponente kommt aus der Natur. Ein Überblick über neue Produkte, die bestenfalls ökologisch sind
Der 30-Jährige ist einer der Lieblingsdesigner von Michelle Obama
Als Krönung die männliche Braut: Die StudentInnen der Modeklasse der Angewandten präsentierten ihre Kreationen
Der Rondo-Vöslauer-Modepreis geht heuer gleich an zwei Designer: An Markus Binder und Emil Beindl mit ihrer Kollektion "Demelrave"
Eine aktuelle Ausstellung widmet sich der Modefotografie und fragt: "Wie viel Fotografie verträgt die Mode?"
So etwas wie eine Originaltracht gibt es nicht: Davon ist Susanne Bisovsky überzeugt. Die österreichische Designerin betreibt mit Trachtenelementen ein gefinkeltes Spiel. Diese Schwerpunktausgabe ist mit Filmstills aus einem Bisovsky-Kurzfilm bebildert
Manchmal steckt hinter einem Mann auch wirklich eine starke Frau - Im Falle von Roberto Cavalli heißt sie Eva Düringer - Stephan Hilpold hat sie getroffen
Zur Eröffnung der Filmfestspiele mit "Der große Gatsby" schritten die Stars über einen nassen Roten Teppich
Dirndl und Lederhose erlebten in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom. Volkskundlerin Elsbeth Wallnöfer und Schauspieler Miguel Herz-Kestranek über die Geschichtsvergessenheit des Phänomens
Für Körperbehaarung vom Kopf abwärts geht der Trend ganz klar in Richtung Tabula rasa. Das war nicht immer so
Kosmetikhersteller sind dieses Frühjahr unisono auf eine Farbe gekommen: Blau - Vor allem rund um die Augen schillert es von Kobalt- bis Azurblau
Wolle ist wie Wein: Es gibt gute Jahrgänge und schlechte - Was das für Stoffproduzenten bedeutet, erklärt Paolo Zegna
Die beste Wolle kommt aus Australien - Statt auf Quantität wird auf das Verfeinern der Merinofaser gesetzt - Stephan Hilpold hat sich umgesehen
Ramen in Fettsuppe, Tonkatsu, Tsukemen, Aji Fry und natürlich das beliebte Shabu-Shabu-all-you-can-eat?
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich esse in Japan sehr gerne und finde das Essen toll, doch die Realität heutzutage ist, mal eben schnell in der Mittagspause eines der oben genannten, ähem, reichhaltigen Gerichte einzuwerfen (fast jeder Berufstätige geht zu Mittag essen). Das karge und gesunde japanische Essen ist praktisch gesehen ein schöner Mythos aus der Vergangenheit.
Wenn ich an den Gestank denke, den man als RadfahrerIN oft erdulden muss oder, wenn einer in der Straßenbahn den Arm zu Festhalten hebt, wäre ich schon soooo froh, wenn der Großteil der (überwiegend männlichen) Österreicher wenigstens ab und zu ein richtiges Bad nähme! :-) Oder jeden Tag das Hemd/T-shirt wechselte.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.