Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Harry Belafonte bei "Menschen bei Maischberger": Die Sendung gibt es hier zum Nachsehen.
Mit Publikum herausgeputzt hatte sich Menschen bei Maischberger. Und auch die Moderatorin drehte festlich auf, als stünde sie inmitten eines entscheiden Castings für Wetten, dass...?. Dies alles in Erwartung eines Seniors, dem man einen Freund zu Seite setzte, Joachim "Blacky" Fuchsberger, welcher zum Aufwärmen erzählte, wie ihn Leonard Bernstein einst auf "Fucky Blacksberger" umgetauft hatte.
Als Harry Belafonte dann Platz nahm, überkam ihn kein Grant (Maischberger: "Jubel, Beifall - gewöhnt man sich eigentlich daran?"). Er übernahm einfach gütig und gelassen die Regie - als heiserer Erzähler, der tief ins 20. Jahrhundert eintauchte. Zu schildern geruhte Belafonte, wie er in den USA auf einer Toilette von einem Polizisten mit einer Pistole bedroht wurde, da er sich erdreistet hatte, seine kleine Not an einem gesetzlich für Weiße reservierten Ort zu lindern.
Er erzählte, wie er mit Freund Sidney Poitier nach Mississippi flog, um eine bedrohte Wahlrechtsbewegung zu unterstützen, und dabei vom Ku-Klux-Klan "umsorgt" wurde ("Ich dachte, zwei Stars umzubringen würde ihnen schwerfallen - deswegen kam ich mit Poitier"). Natürlich kamen auch Alkoholismus und Spielsucht zur Sprache.
Wie es dann jedoch plötzlich nostalgisch wurde und Fuchsberger bei einer Einspielung (Belafonte singend, in der Fuchsberger-Show aus den 1980ern) zu weinen begann, erklomm der intellektuelle Entertainer den Gipfel der Güte. Belafonte sang, wiewohl durch eine verpfuschte Stimmband-OP längst der Stimme beraubt, kurz und würdevoll ("Banana Boat Song", von Fuchsberger erfleht), und vollendete so sein Talkshow-Kunstwerk. (Ljubiša Tošic, DER STANDARD, 5.4.2012)
Der Film wird seinen Weg machen. Kult. Der Wahnsinn muss ins Fernsehen
Dummerweise wirkte das Leben von Richard und Cosima Wagner in den Spielszenen mit Samuel Finzi und Pegah Ferydoni wie eine schlechte Fernsehschmonzette
Er lachte entspannt, war nicht jene gestrenge Kunstfigur, die ihren Fragegriller anwirft und sich auf den Tisch legt
Waltz macht inzwischen wohl wie jeder andere in Hollywood auch sehr viel Yoga, um für die weltweit gestellten Interviewfragen mental gerüstet zu sein
Arbeitgeberloyal fand es Andi Knoll super, in Schweden zu sein - wenn auch nur als Zaungast und atmosphärearm hinter dickem Glas
"Beine breit, Schultern gerade, Brust raus - genauer: Brust frei -, das ist die Körperhaltung der Femen-Aktivistinnen"
Edgar Böhm muss gezwungen werden, in einer Séance Kontakt mit dem Jenseits aufzunehmen, um bei Schubert ein Lied zu bestellen
Frisch Verliebte sollten keine Großkonzerne managen, keine schweren Maschinen betätigen, lieber nicht mit scharfen Messern hantieren
Der FC Bayern ist - nach traumatischen Zweitplatzierungen - endlich wieder da, wo er hingehört
Besonders zu Feiertagen werden Sender zu Repetitionsmaschinen
Die amerikanische 3-D-Animations-Serie hat Shaun das Schaf-Qualitäten
Erdrutschbehauptungen seitens des ORF und kreuzkriecherische Demut seitens der Politiker
Opulente Historienkulissen und ohnmachtsnahe Adelstöchter: Ein Tribut an den bereits verstorbenen Hollywoodstar
Während ein trauriger Messi das Match durchsaß, hielt ORF 1 mit "Plan B für die Liebe" dagegen
Mechanismen der Verdrängung: NS-Opfer sprechen am 4. Mai über das Unaussprechliche
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.