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Wien - Das Baby von Estibaliz C. wurde laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "News" von Wien nach Barcelona gebracht. Der Bub der unter doppeltem Mordverdacht stehenden Spanierin soll demnach bei den Eltern der 32-Jährigen aufwachsen. Die zuständige Behörde, die Bezirkshauptmannschaft Schwechat (NÖ), bestätigte dies: "Von uns aus gab es keine Einwände", sagte Bezirkshauptmann Wolfgang Straub.
Estibaliz C. und ihr Ehemann Roland R. sollen nach Angaben des Magazins gemeinsam beschlossen haben, dass das Kind künftig in Spanien leben soll, "an einem Ort, an dem die Öffentlichkeit nichts von den mutmaßlichen Taten seiner Mutter ahnt", wurde Verteidiger Rudolf Mayer zitiert.
"Ich weiß, dass unser Sohn bei meiner Schwiegermutter und meinem Schwiegervater bestens aufgehoben ist", sagte Roland R. dem Magazin. Er will "mindestens einmal pro Monat" seinen Sohn besuchen und ihn zudem in regelmäßigen Abständen nach Österreich bringen, "damit er nicht den Kontakt zu seiner Mami verliert". (APA, 4.4.2012)
Das Urteil ist nicht rechtskräftig - Am Schlusstag versuchte die Gutachterin das Innenleben der 34-jährigen Angeklagten zu erklären
Die Zeugenaussagen von Ex-Partnern zeichnen im Prozess um die "Kellerleichen" ein differenzierteres Bild der Angeklagten. Klare Konturen bekommt es dennoch nicht.
Völlig divergierende Aussagen über Wesensart von Mordopfer Manfred H.
Kein Blickkontakt mit Estibaliz C.
Sie habe ein psychisches Problem, gesteht Estibaliz C. - Aber die Morde an ihren Partnern seien im Affekt passiert, auch wenn sie Mordfantasien gehabt habe
Staatsanwältin fordert Einweisung von Estibaliz C. in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher - Verteidiger kritisiert Anklage
Der wohl spektakulärste Mordprozess des Jahres beginnt am Montag. Estibaliz C. steht in Wien vor Gericht, da sie zwei Lebensgefährten erschossen und anschließend einbetoniert haben soll.
Prozess vermutlich im November - Angeklagte soll auch in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden
Expertise von Gerichtspsychiaterin Kastner liegt vor - Doppelmord-Verdächtige grundsätzlich zurechnungsfähig
Überstellung Anfang kommender Woche - Zur Begutachtung durch psychiatrische Sachverständige
"Im Rahmen eines regulären Besuchs" ihres Lebensgefährten
Kind bei Lebensgefährten und Großmutter
Jugendamt und Spital verteidigen Abnahme des Neugeborenen nach der Geburt
Anwalt der Mutter brachte Beschwerde ein - Vater auf Behördenwegen - Pflegschaftsgericht entscheidet über Obsorge
Angebliche Hochzeitspläne von Estibaliz C. sind Leiterin der Justizanstalt Josefstadt nicht bekannt
Mutmaßliche Mörderin brachte Sohn zur Welt - Kind kommt zum Vater
Frau fühlte sich von Opfern unterdrückt und hintergangen - Hochzeit im Jänner 2012 geplant
Laut "News" wurden bei einem Toten massive Schädigungen der Leber und Niere festgestellt - Für Verteidiger ein "Gerücht" - Staatsanwaltschaft hat Toxikologen beigezogen
Staatsanwaltschaft bestätigte dahingehende Untersuchungen
Zeitschrift zitiert aus Polizeiakten - "Etwas Böses hat wieder einmal die Kontrolle über mich ergriffen"
Angeklagte traf vor Auslieferung noch ihre Mutter
Justizministerium sieht Gefährdung bei Ermittlungen - Bisher noch keine verwertbare Aussage von Goidsargi E. C.
Hauptverdächtige im Fall der Meidlinger Kellerleichen bezeichnet Berichterstattung in Interview als "Treibjagd"
Und dass die Eltern dieser Frau eine Gefahr für das Kind darstellen können, wird - wie immer in solchen Fällen - nicht einmal im Konditional mitdiskutiert!
Erich Fromm, Arno Gruen, Alice Miller haben eindrücklich den Zusammenhang zwischen miesen Eltern und den Folgen dargelegt - mMn Pflichtlektüre für uns alle.
der vorposter meinte wohl die eltern der frau, also die großeltern des kinders. und diesen gedanken sollte man ruhig mal zu ende denken (dürfen).
haben die großeltern denn alles richtig gemacht in der erziehung, wenn das kind zur mehrfachen mörderin geworden ist?
Stimmt, da habe ich erst wohl schlampig gelesen!
Ich vermute auch, dass bei der Frau einiges schiefgelaufen sein muss und das schon sehr früh, woran bestimmt die Eltern ihre Mitverantwortung tragen. Ja, der Gedanke ist es durchaus wert, dass man ihn zulässt, ob die Eltern von E. unbedingt ein Kind zur Erziehung bekommen sollten!
Die Hitler Grabauflösung war halt eine PR Aktion. Wegen der paar Leute im Jahr die das bsucht haben wars unnötig, und warum die über 100 jährige Zeder daran glauben mußte ist auch grotesk. Da waren ganz einfach übereifrige Wichtigtuer am Werk.
So viel Ablehnung für Gruen ist jenseitig!
In dem thread über das Grab der Eltern vom Hitler waren jedoch sicher gehäuft Nazis anzutreffen, weil er ja wirklich alle Zutaten hat, die für diese Dumpfbacken anziehend sind:
Führer, seine Eltern, Tod.
Positiv überrascht bin ich jedoch darüber, dass Frau Schmied seit etwa einem Jahr immer wieder Gruen zitiert,wie etwa hier:
http://www.bmukk.gv.at/ministeri... wissen.xml
Sie sind also auch für die Sippenhaftung. Um den Aldolf H. gehts hier übrigens einmal nicht. Der hat ja nicht aus Habgier gemordet, wie es Estibaliz C. vorgeworfen wird...Verallgemeinerungen sind auch in der Psychologie ein Irrweg. Jeder Mensch und somit auch jeder Mörder ist anders.
Nur weil die Tochter eine mutmaßliche Mörderin ist, heißt das noch lange nicht, dass die Eltern für irgendwen eine potentielle Gefahr darstellen. Die Erkenntnisse der Psychologie in allen Ehren. Aber auch diese Wissenschaft darf nicht dazu mißbraucht werden, bislang unbescholtene Menschen schon zu verurteilen, bevor sie ein Verbrechen begangen haben.
Nur weil die TOCHTER eine mutmaßliche Mörderin ist, heißt das noch lange nicht, dass die ELTERN (man beachte, dass es sich hier nicht um ein und die selbe sondern andere Personen handelt) .... . Sippenhaftung bedeutet, dass man Familienmitglieder eines Verbrechers gleich auch mitverurteilt werden. Und das, obwohl sie sich selbst noch nie etwas gesetzwidriges getan haben. Wenn man die Wissenschaft Psychologie dazu mißbraucht, genau das zu tun, finde ich das nicht in Ordnung.
Das Gegenteil ist der Fall. Wenn miese Eltern ihre Kinder terrorisieren und diese dann auf die schiefe Bahn geraten, bedauert man bei uns die Eltern. Hat damit zu tun, dass viele bei uns von ihren eigenen Eltern stockholmsyndromisiert wurden und verinnerlicht haben, dass man Eltern nicht in Frage stellen darf, weil man sonst eine geklebt bekommt.
Sie entstellen die elterlicher Urverantwortung nach seelischer Integrität ihrer Kinder als „Sippenhaftung“: Wenn Eltern eine Tochter hervorbringen, die mutmaßlich wohldurchdacht+ berechnend Menschen umbringt, dann haben die Eltern eindrucksvoll bewiesen, dass sie zum Elternsein nicht in der Lage sind; vorausgesetzt das Kindeswohl ist einem nicht vollkommen egal!
sorry, sie haben aber einen ziemlichen huscher. es ist eine abgrundtief duemmliche vereinfachung der sozialisation eines menschen, alles auf die eltern zu schieben - sowohl im positiven wie im negativen sinn. sie machen genau dieses sie machen im umkehrbild genau das, was die verherrlicher der eltern (speziell der mutter) im positiven sinne machen.
Ihr Tonfall ist abkömmlich.
Sie schließen - nachzulesenderweise - jeglichen Zusammenhang zwischen dem entmenschlichten Verhalten der Tochter und den Eltern von vornherein kategorisch aus und erklären dies weiter unten mit der malignen Natur des Menschen.
Das negative Menschenbild Freuds hat sich jedoch mit der Entdeckung der Spiegelneuronen und der einhergehenden Empathiefähigkeit dramatisch gewandelt.
Sie sollten sich damit auseinandersetzen, dass nicht alle Eltern auf dieser Welt ihre Kinder lieb haben; nicht wenige schädigen ihre Kinder sogar massiv und nachhaltig.
p.s. nur ein hinweis zu ihrer mangelnden lesefaehigkeit: ein "wenn...dann-satz" ist ein sog. konditionalsatz. ein solcher ist, was seine modalitaet betrifft, irreal, falls sie verstehen, was das bedeutet. sie finden solch einen konditionalsatz in meinem posting unten zu freud und gruen. und jetzt duerfen's noch einmal ihr kopferl anstrengen und nachdenken, was das ganze fuer den "sinn" des satzes bedeutet. aber ich bezweifle, dass sie dies kognitiv adaequat verarbeiten koennen.
ihre postings sind ebenfalls abkoemmlich.
sie sind offensichtlich nicht des lesens faehig. zumindest nicht des sinnerfassenden.
ich lehne nur ihre kategorische und alleinige schuldzuweisung ab. außerdem ist nirgends zu lesen, dass ich ausschließe, dass eltern ihre kinder nicht lieben koennten. ich gehe bloss nicht von vorneherein davon aus. sie haben ausserdem nicht verstanden, dass ich keineswegs freuds analysen anhaenge. auch da sind sie nicht faehig sinnerfassend zu lesen. aehnlich duerften sie dann wohl auch gruen gelesen haben. insofern besteht die moeglichkeit, dass dieser durchaus lesenswertes geschrieben hat, nur dass sie nicht faehig sind, dies auch nur annaehernd sinnvoll darszustellen. mittlerweile bin ich da sogar sicher.
Add Extremposition
Weder Behörden, APA+Medien noch irgendwelche Poster hegen auch nur den geringsten Zweifel, ob die Eltern einer Doppelmörderin als Adoptiveltern vielleicht doch nicht geeignet sein könnten - NICHTS!
Selbst wenn man nicht, so wie ich, fest davon überzeugt ist, dass jedes entmenschlichte Verhalten auf eine entsprechende elterliche Schädigung zurückzuführen ist, so ist es empörend, dass die Großeltern als mögliche Kausalität für zwei kaltblütige Verbrechen zur Gänze ausgeschlossen werden. Man nimmt Eltern in Schutz und sagt, daß diese NIE schädigen - auf Kosten eines schutzbedürftigen Kindes.
Ihr flegelhaftes Getue bleibt nach wie vor entbehrlich.
dass die familie die brutstaette aller neurosen ist, duerfte auf sie ganz gut zutreffen. ob das nun auf elterliche schaedigung zurueckzufuehren ist, dass sie hier anderen behauptungen in den mund legen, die diese nie getan haben, lasse ich dahingestellt. sie bestaetigen jedenfalls, dass sie offensichtlich nicht sinnerfassend lesen koennen. ich lese hier kaum postings, die diese entscheidung besonders feiern.
ad "ihr flegelhaftes getue" ... ach, dafuer koennen sie mich nicht verantwortlich machen. da muessen sie sich an meine elten wenden (oder ans salzamt).
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