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Draghi denkt laut über weitere Zinssenkung nach
Für Peter Praet gibt es noch viel Handlungsspielraum, IWF-Chefin Lagarde lobt die Notenbanker
Die Unterstützung durch die Europäische Zentralbank könne wie eine Droge wirken, sagt Bundesbank-Chef Jens Weidmann
Ratsmitglied Coeuré: EZB erwägt "alle Optionen"
Zentralbank-Chef Draghi fordert Reformen. Der Leitzins bleibt bei 0,5 Prozent
Konjunkturprognosen stehen im Mittelpunkt der EZB-Sitzung, der Leitzins dürfte auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent bleiben
Warnung, den Leuten das Sparen abzugewöhnen
Draghi: Wirtschaftliche Lage bleibt eine Herausforderung, aber Anzeichen für Stabilisierung
Die Zentralbank diskutiert ein Mittel gegen die Kreditklemme, das als Verursacher der Finanzkrise gilt
Herstellung der beiden Münzen führte seit 2002 zu Verlust von 1,4 Milliarden Euro
Die Europäische Zentralbank überlegt, risikobehaftete Kredite aus Südeuropa aufzukaufen, das missfällt so manchem
Nach Fitschen sind die Einlagen der Sparer in Deutschland - anders als beim Euro-Rettungspaket in Zypern - sicher
Wo ein Schein ausgegeben wird, ist beim Beheben nicht immer klar. Oft hat Bargeld Migrationshintergrund
Das Wirtschaftstief mache diesen Schritt notwendig, so der Chef der Nationalbank. Die EZB alleine könne die Misere aber nicht lösen
Damit der abermals gesenkte Leitzins von 0,5 Prozent bei den Firmen ankommt, erwägt die Europäische Zentralbank, Banken zu bestrafen
Die Notenbank lehnt Staatsanleihenkäufe durch die EZB ab. Es sei nicht deren Aufgabe, alle Länder im Euro zu halten
Während Zinsen für Deutschland steigen sollten, müssten jene der Krisenländer sinken, konstatiert die deutsche Bundeskanzlerin
Die Eurozone ist noch nicht über den Berg, warnt Benoît Coeuré, Direktor der Europäischen Zentralbank
Die vorläufige Vereinbarung müsse auf Ersuchen einzelner Länder noch in einigen Punkten nachverhandelt werden
er hätte symbolisch um viertel prozentpunkte rauf müssen, oder ein halbes.
der wirtschaft ist der zins egal, ob 1% oder 1,5%. ist sowieso historisch niedrig und keiner investiert früher oder mehr oder anders deswegen. sondern gar nicht.
aber gut, dann wär der dollar unter druck und das darf auf keinen fall sein, herr draghi. wir habens in der hand, ob er zuerst fällt oder wir.
aber jetzt kommt mal stufe 2: spanien.
dafür sind die schirmchen da.
danach stufe 3: italien und die eurobonds samt ostkrise.
stufe 4 ist der crash des systems.
dieser goldman-sachs vasall wird uns alle ins unglück stürzen; er ist wahrscheinlich ein hauptverantwortlicher des griechenlanddebakels ("hilfestellung" bei verschleierung des budgetdefizit). dieser drecksbankster hat den griechen seine kredite eingeredet, weil er wusste, dass die eu einspringen wird. wie konnte die ezbführung nur mit diesem finanzmafiosi besetzt werden? aber wenn man bedenkt, dass die chefin der eu-lebensmittelbehörde von monsanto kommt, darf einem eigentlich eh nix mehr wundern......
fast gekommen wäre.
http://diepresse.com/home/poli... Lobbyistin
weil die Banken das Geld in die nächste Blase stecken: Warenterminhandel = z.B. Nahrung, Wasser, Öl...
Mit Steuergeld finanizieren wir uns selbst über Bankenrettung diese Teuerung. Politik befasst sich eben lieber mit geilen Untersuchungsausschüssen anstatt mit Politik zum Wohle der BürgerInnen.
TROTZ der extrem niedrigen Zinsen und der Verleihung von Mrd. € von der EZB an die Banken, steigt die Geldmenge im €-Raum kaum.
Der hohe Ölpreis kommt noch dazu. Die EU steht am Rande einer Rezession, die in einer Kettenreaktion (geringere Steuereinnahmen, höhere Staatsschulden,...) in eine deflationäre Depression führen könnte.
Die EZB ist mit ihren Weisheiten am Ende!
Kommt der Tag der Abrechnung doch noch?
Frohe Ostern
die geldproduktion darf nicht abreissen - nehmt kredite, verpfändet hund und kinder, schulden sind die lösung aller probleme, konsumiert, kauft schwachsinn den ihr nicht braucht mit dem geld das wir euch verkaufen - ansonsten wird euch der mathematisch bedingte geldsystemkollaps beuteln.
mit freundlichsten grüßen
ihr globales federal reserve system
Das Geldsystem muss auch nicht mathematisch begründet kollabieren, solange die Realzinsen durch reale Produktivitätssteigerungen von Investitionen getragen werden - das Problem der letzten 3-4 Jahrzehnte war nur, dass sich das nicht ausging (im "Wirtschaftswunder" nach WWII ging sich das sehr wohl aus, drum hat das auch funktioniert!), mit bekannten Folgen für die Einkommens-/Vermögensverteilung und allmählich auch für den Konsum.
Niedriger Zinssatz der EZB ist eh das einzige klassische finanzpolitische Instrument, das zum Gegensteuern bleibt.
Ich vermisse übrigens Ihre Alternativvorschläge - obwohl die sicher gefragter wären, wenn sie von jemandem kommen, der ansatzweise versteht was am jetzigen System tatsächlich nicht funktioniert...
ein verzinstes geldsystem kollabiert, abhängig vom faktor "zeit", IMMER - kannst in jedem geschichtsbuch nachschlagen - gerettet wird es meist mit krieg, der die, durch den zins explodierte geldmenge wieder mit genügend wirtschaftleistung (wachstum) unterfüttert.
die alternative ist einfach:
du koppelst die geldmenge fix an die wirtschaftsleistung und schaffst den zins (automatisches wachstum) ab - die wirtschaftsleistung, also die waren und dienstleistungen sind schließlich jene sachen, die mit dem geld gekauft bzw. getauscht werden sollen.
dann kann die wirtschaft wieder den menschen dienen, und nicht dem erhalt des geldsystems, wie sie das seit 300 jahren tut.
auch eine möglichkeit, sprich der fokus auf eine stabile geldmenge (fast keine inflation, somit fast keine teuerung in seiner ureigensten definition) und eine stabile, ausgeglichene zahlungsbilanz.
aber wen interessieren schon solche nebensächlichkeiten wie wirtschaftliche leistungsfähigkeit, verschuldung und geldmenge.
heute wird über zins gedreht bis es nicht mehr geht (null), die geldmenge erhöht und das wars dann für die zentralbank.
steht alles im lehrbuch, seit generationen und wir tun als ob das alles eine blöder zufall, eine naturkatastrophe oder versagen der politik/banken wäre.
das ist alles glasklar. aber 90% der politiker, der banker und der ökonomen sind ideologisch verblendet (europa,sozialistisch,gier,korruption)
Sie haben schon recht damit, dass es eine solche Kopplung braucht - aber wie lösen Sie das Verteilungsproblem bzw. welchen Platz hat in Ihrem vagen Vorschlag der reale Kapitalertrag? Wem gehören die Güter und Dienstleistungen aus realer Produktivitätssteigerung durch Investitionen - und zu welchem Anteil?
Das Geldsystem als solches ist nicht "böse", es wird böse wenn es durch Zinsdruck eine Vermögensverteilung von arm zu reich gibt, d.h. wenn die Produktivität nicht ausreichend steigt, damit Kapitaleinkünfte ebenso gedeckt werden wie ein allgemeiner Wohlstandszuwachs.
Klar, ohne Kapitaleinkünfte, wäre jede Produktivitätssteigerung für "alle" da - wahlweise auch als Arbeitszeitverkürzung! - aber wie wird in so einem System "investiert"?
du solltest mal die "produktivitätssteigerung" hintanstellen und die "produktivitätsverteilung" genauer ansehen - ja, wir schufften wie die dodeln, aber wer erntet die früchte?
wir müssen dringend weg von einer profitorientierten wirtschaft hin zu einer bedarfsorientierten wirtschaft - womit erzielen wir unser wachstum? doch nur mehr mit wertvollen resourcen, die wir in wertlosen müll verwandeln der uns dann als begehrenswert eingeredet wird - wir sollten uns mal vorrangig darauf konzentrieren einmal die grundbedürfnisse ALLER menschen zu decken, gleichzeitig unseren umgang mit den resourcen überdenken - dafür benötigen wir aber ein geldsystem, das in seiner funktion NICHT von künstlichem wachstum abhängig ist
Unsere Produktivität wächst - wenn auch langsam - aber die arbeitende Bevölkerung profitiert dadurch nicht mehr. Kapitaleinkünfte steigen überproportional. Realwirtschaft lohnt sich nicht mehr, weil stagnierender Konsum etc.
Wir können uns sicher fragen, ob wir überhaupt so viel brauchen wie wir derzeit konsumieren, und wenn wir weniger konsumieren dann bräuchten wir gerechterweise halt auch weniger arbeiten. Das wäre ein Weg wie das System auch schrumpfen kann.
Das Verteilungsproblem entsteht aber nicht prinzipiell durch den Zins, es entsteht durch einen unangemessen hohen Zins!
Die EZB zieht an genau diesem Hebel, das Geld wäre für die Realwirtschaft da - aber das allein löst das über Jahrzehnte entstandene Verteilungsproblem nicht.
ja, ein verteilungproblem exisitert , aber wieso negierst du dann den hauptumverteilungmechanismus - nämlich den zins?
wenn ein milliardär pro jahr 50 millionen an arbeitslosenhilfe in form von zinsen kassiert muss die irgendwer erwirtschaften - und das mache all jene die arbeiten und sich gleichzeitig wundern, warum sie mit ihrer arbeit niemals auf einen grünen zweig kommen - und wenn du dann noch das kapital der konzerne und monopolisten dazunimmst, schaut der miliardär wie ein sozialhilfeempfänger aus - das ist ein simples, objektivierbares, mathematisches problem das durch nichts zu rechtfertigen ist - weder moralisch noch wirtschaftlich, und das sehr einfach abzustellen wäre
Wenn der Zinssatz eine vernünftige Höhe hat (welche hängt von der Entwicklung der Produktivität sowie vom Kapitalensatz ab), funktioniert das sehr wohl dass der Wohlstand auch in der arbeitenden Bevölkerung zunimmt.
Zinsen sind auch keine böse Erfindung des Geldsystems, Naturalzins gab es lang davor. Der funktionierte auch (geeignete Höhe vorausgesetzt), weil das verzinste Gut (Getreide) selbst produktiv war. Die realwirtschafltiche Funktionsweise des Zinses hat sich nie geändert - man müsste eher fragen warum Zins in unfairer Höhe nicht sittenwidrig ist.
Für ein Alternativsystem wird man die Realwirtschaft ins Boot holen müssen - und dafür sehe ich keine Strategien. Ich folge mal dem Link, vielleicht hat sich da ja wer Gedanken gemacht.
investitionen ermöglichen eigene mechanismen innerhalb eines nachhaltigen geldsystems - du belohnst den entzug von geld aus dem kreislauf dem es dient nicht mehr mit zinsen, sondern verbindest den entzug mit kosten - somit wird jeder der über geld verfügt mit freuden investieren, um diese kosten zu vermeiden - sein risiko kann er über gewinnbeteiligungen etc. abdecken, und zwar im gegensatz zum zins OHNE das sich dabei sein ausfallrisiko erhöht - der zins ist nämlich immer fällig, ganz egal wie die gewinne aussehen, und erhöht das ausfallrisiko.
die möglichkeiten sind unbegrenzt - es geht nur einmal darum dieses ständige "alternativlos" zu hinterfragen und neue ideen abseits unserer falschen dogmen zu finden
Ich halte das bestehende System überhaupt nicht für alternativenlos, aber ich bin der Überzeugung dass es leichter ist an seinen Schrauben so zu drehen, dass es leidlich funktioniert, als etwas völlig neues auf die Beine zu stellen. Nennen sie mich phantasielos, aber mich allein müssen sie nicht davon überzeugen, etwas neues auszuprobieren - das System schon einige Male kollabiert und man ist es dennoch nie losgeworden.
Mir ist schon klar wie einige mögliche Alternativen aussehen, darum hatte ich ja auch anklingen lassen dass mich Ihre konkreten Vorschläge interessieren. Ich muss aber auch sagen, dass ich noch nie wirklich gangbare Wege gehört habe, wie man so etwas auf nationaler bzw. globaler Ebene einführen könnte. Irgendwelche Ideen?
natürlich kann man das bestehende system nicht einreissen und von vorne beginnen - ausgangspunkt kann nur der momentane ist-zustand sein - ich halte es nicht für nachhaltig ständig an einer kaputten maschine zu schrauben die historisch belegbar noch nie funktioniert hat, und immer zu extremen verwerfungen geführt hat.
eines ist klar: ein neues system muss von unten nach oben wachsen.
wir müssen erstmal erkennen, daß wir weder von politikern, konzernen, banken und vermeintlichen experten abhängig sind, sondern die allesamt von uns.
dann beginnt man eine paralelle struktur aufzubauen - man beginnt zb. dienstleistungen unentgeltlich zu tauschen (8 fache kaufkraft) und dem bestehenden system substanz zu entziehen - wir brauchen nur ideen
momentan traue ich denen da die größte lösungskompetenz im deutschsprachigen raum zu - schau mal rein:
www.wissensmanufaktur.net
die haben ein fertiges konzept, zu dessen umsetzung aber der politische wille fehlt - es wird einfach mal zeit die alternativen ins öffentliche bewusstsein zu rücken, dann könnte ausgehend von den menschen genügend druck entstehen, um die alternativen wenigstens mal anzusprechen und darüber nachzudenken.
http://www.esowatch.com/ge/index.... dreas_Popp
http://www.esowatch.com/ge/index.... manufaktur
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