EZB bleibt bei Politik des billigen Geldes

4. April 2012, 16:11

Der Chef der Europäischen Zentralbank Mario dreht erneut nicht an der Zinschraube und belässt den Leitzins bei einem Prozent

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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24 Postings
unverantwortlich

er hätte symbolisch um viertel prozentpunkte rauf müssen, oder ein halbes.

der wirtschaft ist der zins egal, ob 1% oder 1,5%. ist sowieso historisch niedrig und keiner investiert früher oder mehr oder anders deswegen. sondern gar nicht.

aber gut, dann wär der dollar unter druck und das darf auf keinen fall sein, herr draghi. wir habens in der hand, ob er zuerst fällt oder wir.

aber jetzt kommt mal stufe 2: spanien.
dafür sind die schirmchen da.
danach stufe 3: italien und die eurobonds samt ostkrise.
stufe 4 ist der crash des systems.

mario draghi

dieser goldman-sachs vasall wird uns alle ins unglück stürzen; er ist wahrscheinlich ein hauptverantwortlicher des griechenlanddebakels ("hilfestellung" bei verschleierung des budgetdefizit). dieser drecksbankster hat den griechen seine kredite eingeredet, weil er wusste, dass die eu einspringen wird. wie konnte die ezbführung nur mit diesem finanzmafiosi besetzt werden? aber wenn man bedenkt, dass die chefin der eu-lebensmittelbehörde von monsanto kommt, darf einem eigentlich eh nix mehr wundern......

und treibt damit die Preise

weil die Banken das Geld in die nächste Blase stecken: Warenterminhandel = z.B. Nahrung, Wasser, Öl...
Mit Steuergeld finanizieren wir uns selbst über Bankenrettung diese Teuerung. Politik befasst sich eben lieber mit geilen Untersuchungsausschüssen anstatt mit Politik zum Wohle der BürgerInnen.

Die EZB-Zinspolitik hat sich ja zum Leidwesen vieler,.....

..als erfolgreich herausgestellt. Warum dann ändern?

niedrig wie in den kommenden zehn jahren auch.

ich schätze, dass der zins bald noch weiter gesenkt werden muss,

damir der crash noch weiter hinausgezögert werden kann.

Das Problem ist,

TROTZ der extrem niedrigen Zinsen und der Verleihung von Mrd. € von der EZB an die Banken, steigt die Geldmenge im €-Raum kaum.

Der hohe Ölpreis kommt noch dazu. Die EU steht am Rande einer Rezession, die in einer Kettenreaktion (geringere Steuereinnahmen, höhere Staatsschulden,...) in eine deflationäre Depression führen könnte.

Die EZB ist mit ihren Weisheiten am Ende!
Kommt der Tag der Abrechnung doch noch?

Frohe Ostern

die geldproduktion darf nicht abreissen - nehmt kredite, verpfändet hund und kinder, schulden sind die lösung aller probleme, konsumiert, kauft schwachsinn den ihr nicht braucht mit dem geld das wir euch verkaufen - ansonsten wird euch der mathematisch bedingte geldsystemkollaps beuteln.

mit freundlichsten grüßen

ihr globales federal reserve system

Das Geld des einen ist IMMER die Schuld des anderen

Das Geldsystem muss auch nicht mathematisch begründet kollabieren, solange die Realzinsen durch reale Produktivitätssteigerungen von Investitionen getragen werden - das Problem der letzten 3-4 Jahrzehnte war nur, dass sich das nicht ausging (im "Wirtschaftswunder" nach WWII ging sich das sehr wohl aus, drum hat das auch funktioniert!), mit bekannten Folgen für die Einkommens-/Vermögensverteilung und allmählich auch für den Konsum.

Niedriger Zinssatz der EZB ist eh das einzige klassische finanzpolitische Instrument, das zum Gegensteuern bleibt.

Ich vermisse übrigens Ihre Alternativvorschläge - obwohl die sicher gefragter wären, wenn sie von jemandem kommen, der ansatzweise versteht was am jetzigen System tatsächlich nicht funktioniert...

ein verzinstes geldsystem kollabiert, abhängig vom faktor "zeit", IMMER - kannst in jedem geschichtsbuch nachschlagen - gerettet wird es meist mit krieg, der die, durch den zins explodierte geldmenge wieder mit genügend wirtschaftleistung (wachstum) unterfüttert.

die alternative ist einfach:
du koppelst die geldmenge fix an die wirtschaftsleistung und schaffst den zins (automatisches wachstum) ab - die wirtschaftsleistung, also die waren und dienstleistungen sind schließlich jene sachen, die mit dem geld gekauft bzw. getauscht werden sollen.
dann kann die wirtschaft wieder den menschen dienen, und nicht dem erhalt des geldsystems, wie sie das seit 300 jahren tut.

koppeln an eine art goldstandard ist natürlich

auch eine möglichkeit, sprich der fokus auf eine stabile geldmenge (fast keine inflation, somit fast keine teuerung in seiner ureigensten definition) und eine stabile, ausgeglichene zahlungsbilanz.

aber wen interessieren schon solche nebensächlichkeiten wie wirtschaftliche leistungsfähigkeit, verschuldung und geldmenge.

heute wird über zins gedreht bis es nicht mehr geht (null), die geldmenge erhöht und das wars dann für die zentralbank.

steht alles im lehrbuch, seit generationen und wir tun als ob das alles eine blöder zufall, eine naturkatastrophe oder versagen der politik/banken wäre.

das ist alles glasklar. aber 90% der politiker, der banker und der ökonomen sind ideologisch verblendet (europa,sozialistisch,gier,korruption)

Die Kopplung von der Sie sprechen wäre auch bei einem zu jeder Zeit geeigneten Zinssatz gewährleistet.

Sie haben schon recht damit, dass es eine solche Kopplung braucht - aber wie lösen Sie das Verteilungsproblem bzw. welchen Platz hat in Ihrem vagen Vorschlag der reale Kapitalertrag? Wem gehören die Güter und Dienstleistungen aus realer Produktivitätssteigerung durch Investitionen - und zu welchem Anteil?

Das Geldsystem als solches ist nicht "böse", es wird böse wenn es durch Zinsdruck eine Vermögensverteilung von arm zu reich gibt, d.h. wenn die Produktivität nicht ausreichend steigt, damit Kapitaleinkünfte ebenso gedeckt werden wie ein allgemeiner Wohlstandszuwachs.

Klar, ohne Kapitaleinkünfte, wäre jede Produktivitätssteigerung für "alle" da - wahlweise auch als Arbeitszeitverkürzung! - aber wie wird in so einem System "investiert"?

du solltest mal die "produktivitätssteigerung" hintanstellen und die "produktivitätsverteilung" genauer ansehen - ja, wir schufften wie die dodeln, aber wer erntet die früchte?

wir müssen dringend weg von einer profitorientierten wirtschaft hin zu einer bedarfsorientierten wirtschaft - womit erzielen wir unser wachstum? doch nur mehr mit wertvollen resourcen, die wir in wertlosen müll verwandeln der uns dann als begehrenswert eingeredet wird - wir sollten uns mal vorrangig darauf konzentrieren einmal die grundbedürfnisse ALLER menschen zu decken, gleichzeitig unseren umgang mit den resourcen überdenken - dafür benötigen wir aber ein geldsystem, das in seiner funktion NICHT von künstlichem wachstum abhängig ist

Meine Aussage war doch gerade die, dass das System aktuell deshalb nicht funktioniert, weil wir ein Verteilungsproblem haben!

Unsere Produktivität wächst - wenn auch langsam - aber die arbeitende Bevölkerung profitiert dadurch nicht mehr. Kapitaleinkünfte steigen überproportional. Realwirtschaft lohnt sich nicht mehr, weil stagnierender Konsum etc.

Wir können uns sicher fragen, ob wir überhaupt so viel brauchen wie wir derzeit konsumieren, und wenn wir weniger konsumieren dann bräuchten wir gerechterweise halt auch weniger arbeiten. Das wäre ein Weg wie das System auch schrumpfen kann.

Das Verteilungsproblem entsteht aber nicht prinzipiell durch den Zins, es entsteht durch einen unangemessen hohen Zins!

Die EZB zieht an genau diesem Hebel, das Geld wäre für die Realwirtschaft da - aber das allein löst das über Jahrzehnte entstandene Verteilungsproblem nicht.

ja, ein verteilungproblem exisitert , aber wieso negierst du dann den hauptumverteilungmechanismus - nämlich den zins?

wenn ein milliardär pro jahr 50 millionen an arbeitslosenhilfe in form von zinsen kassiert muss die irgendwer erwirtschaften - und das mache all jene die arbeiten und sich gleichzeitig wundern, warum sie mit ihrer arbeit niemals auf einen grünen zweig kommen - und wenn du dann noch das kapital der konzerne und monopolisten dazunimmst, schaut der miliardär wie ein sozialhilfeempfänger aus - das ist ein simples, objektivierbares, mathematisches problem das durch nichts zu rechtfertigen ist - weder moralisch noch wirtschaftlich, und das sehr einfach abzustellen wäre

Sie gehen davon aus, dass der Zins automatisch immer dazu führt, dass NUR Kapitalgeber profitieren.

Wenn der Zinssatz eine vernünftige Höhe hat (welche hängt von der Entwicklung der Produktivität sowie vom Kapitalensatz ab), funktioniert das sehr wohl dass der Wohlstand auch in der arbeitenden Bevölkerung zunimmt.

Zinsen sind auch keine böse Erfindung des Geldsystems, Naturalzins gab es lang davor. Der funktionierte auch (geeignete Höhe vorausgesetzt), weil das verzinste Gut (Getreide) selbst produktiv war. Die realwirtschafltiche Funktionsweise des Zinses hat sich nie geändert - man müsste eher fragen warum Zins in unfairer Höhe nicht sittenwidrig ist.

Für ein Alternativsystem wird man die Realwirtschaft ins Boot holen müssen - und dafür sehe ich keine Strategien. Ich folge mal dem Link, vielleicht hat sich da ja wer Gedanken gemacht.

investitionen ermöglichen eigene mechanismen innerhalb eines nachhaltigen geldsystems - du belohnst den entzug von geld aus dem kreislauf dem es dient nicht mehr mit zinsen, sondern verbindest den entzug mit kosten - somit wird jeder der über geld verfügt mit freuden investieren, um diese kosten zu vermeiden - sein risiko kann er über gewinnbeteiligungen etc. abdecken, und zwar im gegensatz zum zins OHNE das sich dabei sein ausfallrisiko erhöht - der zins ist nämlich immer fällig, ganz egal wie die gewinne aussehen, und erhöht das ausfallrisiko.

die möglichkeiten sind unbegrenzt - es geht nur einmal darum dieses ständige "alternativlos" zu hinterfragen und neue ideen abseits unserer falschen dogmen zu finden

Jetzt werden Sie schon etwas konkreter, das ist sehr berüßenswert, wenn man bedenkt dass Ihr ursprüngliches Posting doch eher schlechtes Stammtischniveau hatte

Ich halte das bestehende System überhaupt nicht für alternativenlos, aber ich bin der Überzeugung dass es leichter ist an seinen Schrauben so zu drehen, dass es leidlich funktioniert, als etwas völlig neues auf die Beine zu stellen. Nennen sie mich phantasielos, aber mich allein müssen sie nicht davon überzeugen, etwas neues auszuprobieren - das System schon einige Male kollabiert und man ist es dennoch nie losgeworden.

Mir ist schon klar wie einige mögliche Alternativen aussehen, darum hatte ich ja auch anklingen lassen dass mich Ihre konkreten Vorschläge interessieren. Ich muss aber auch sagen, dass ich noch nie wirklich gangbare Wege gehört habe, wie man so etwas auf nationaler bzw. globaler Ebene einführen könnte. Irgendwelche Ideen?

natürlich kann man das bestehende system nicht einreissen und von vorne beginnen - ausgangspunkt kann nur der momentane ist-zustand sein - ich halte es nicht für nachhaltig ständig an einer kaputten maschine zu schrauben die historisch belegbar noch nie funktioniert hat, und immer zu extremen verwerfungen geführt hat.
eines ist klar: ein neues system muss von unten nach oben wachsen.
wir müssen erstmal erkennen, daß wir weder von politikern, konzernen, banken und vermeintlichen experten abhängig sind, sondern die allesamt von uns.
dann beginnt man eine paralelle struktur aufzubauen - man beginnt zb. dienstleistungen unentgeltlich zu tauschen (8 fache kaufkraft) und dem bestehenden system substanz zu entziehen - wir brauchen nur ideen

momentan traue ich denen da die größte lösungskompetenz im deutschsprachigen raum zu - schau mal rein:

www.wissensmanufaktur.net

die haben ein fertiges konzept, zu dessen umsetzung aber der politische wille fehlt - es wird einfach mal zeit die alternativen ins öffentliche bewusstsein zu rücken, dann könnte ausgehend von den menschen genügend druck entstehen, um die alternativen wenigstens mal anzusprechen und darüber nachzudenken.

Mag ja sein, dass Esowatch warnt.

Doch der Text disqualifiziert sich selbst. Popp wird da ins rechte Eck gestellt. Und das ist definitiv lächerlich...
Ihn selbst hören und sich dann eine Meinung bilden - das wäre fair.

Das habe ich schon, ihn gehört. Systemkritik durchsetzt von reaktionären Ansichten (z.B. Frauen an den Herd) und Verschwörungstheorien (z.B. Kennedy, 9/11, generell böhöse Politik,...)

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