Londons "Glasscherbe" ist höchstes Gebäude Europas

Ansichtssache | 4. April 2012, 11:43

Londons Skyline ist um eine Attraktion reicher: Der gläserne Wolkenkratzer "The Shard" ("Glasscherbe") bekam nach mehr als drei Jahren Bauzeit seine Spitze aufgesetzt. Mit 310 Metern ist es das höchste Gebäude Europas, bestätigte ein Sprecher der Bauträgerfirma am Dienstag.

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Der höchste Kran Großbritanniens war nötig, um dem rund 450 Millionen Pfund (540 Millionen Euro) teuren "The Shard" die Turmspitze aufzusetzen. Über 800 Stahlteile wurden dafür zuvor an die Baustelle an der London Bridge gebracht.

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Zusammengesetzt kommt die Stahlspitze auf ein Gewicht von 500 Tonnen und wird später die obersten 23 von insgesamt 95 Stockwerken bilden.

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foto: ap/dapd/lefteris pitarakis

Das pyramidenförmige Gebäude ist das neueste Markenzeichen der Londoner Skyline. Es war vorab wegen des ungewöhnlichen Designs in der Kritik gestanden. 

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Der italienische Architekt Renzo Piano will mit seiner "Glasscherbe" aus Stahl und Glas den Herzschlag der Stadt widerspiegeln: Das Glasgebäude soll Jahreszeiten und Wetter in unterschiedlichen Farbnuancen reflektieren. 72 bewohnbare Etagen, 195 Hotelzimmer und Restaurants über zwei Etagen sollen bis zur Eröffnung fertig sein.

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Seit März 2009 sind 1.300 Arbeiter mit dem Bau beschäftigt. Pünktlich zu den Olympischen Spielen und dem diamantenen Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. soll das Gebäude bis Juni mit 11.000 Glasscheiben auf über 56.000 Quadratmetern Fläche bedeckt sein.

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Den Titel als höchstes Gebäude Europas wird Londons "Glasscherbe" allerdings nicht lange halten können. Der Hermitage Plaza in Paris wird den gläsernen Wolkenkratzer voraussichtlich 2016 mit 320 Metern Höhe überholen. (APA, 4.4.2012)

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London als Klon von Pyöngyang oder umgekehrt?

Was meint ihr?
http://i.telegraph.co.uk/multimedi... 22807i.jpg

Erinnert ein wenig an den Turm in Kalifornien, immerhin, der Standfestigkeit dürfte die Form guttun...

An die hiesigen Architekturexperten von Seinerzeit: In trauerndem Andenken an das 21. Jahrhundert:

daran, wie es von euch hinter-, ver- und im Stich gelassen, der kulturellen und künstlerischen Verwüstung und Verwesung anheimfiele, der korrekt-biedermeierlichen metternich'schen Ideenzensur, die jeden moderneren architektonischen Einfall im Keim erstickt(e), weil der nicht über die Geburt, den Modellentwurf hinaus leben darf,
euer,
regelmäßig von euch gelangweilter,
Harry.

P.S. Eine Gesellschaft, die Kunst, als überbordende und progressive Kreativität erstickt, hat den Namen gar nicht verdient: weil sie sich in den Elfenbeinturm des Status Quos zurückgezogen hat: wertfreie, festgefahrene Gewohnheiten; gedankenlose Existenzen, die sich in Panik vor allem Neuen - das ja bedeuten könnte, man müßte an sich arbeiten - verschanzen.

Kaum eine Stadt ist so häßlich wie London

Prag, Avignon, Venedig, ... sind Städte mit Zukunft, weil einzigartig. Städte , auch Wien, gehören vor der Architektenlobby geschützt.

und womit begruendest du deinen topfen?

..... not forgetting Camelot.

Einzigartig?
Ja, so wie ein Museum auch.

Rettungsschirme

Offenbar hat Europa immer noch zuviel Geld, um irgendwelche sündteuren Stahl-/Beton-/Glasklötze mit einer Lebensdauer von weniger als hundert Jahren hinzustellen!
Aber solange das Stimmvieh noch ordentlich gemolken werden kann...

wo werden all die leute wohnen,

die da drinnen putzen, tee kochen, bewachen usw. werden?

Also nett.

Die Stadt London stellt sich also einen gläsernen Phallus und eine gläserne Glasscherbe mitten in die Stadt. Hat ein bisschen was borderliniges, diese Architektur :-)

Im Ernst: Mir gefällt's nicht. Aber ich denke, das ist dem Renzo auch wurscht. Ich finde die Idee und das Gebäude nicht sonderlich originell. Ganz im Gegensatz zB zum DCTower1 der gerade auf der Platte entsteht übrigens.

Sensationell, dass man ein Fassade aus Glas im 21. Jhd. noch immer als moderne Architektur feiert.

Langsam sollte sich doch herumgesprochen habe, dass das schei*e ist.

Klima- und Energietechnisch eine Katastrophe. Alleine mit dem Strom für die Klimaanlage, kann man ein Kleinstadt versorgen.

eh,

allerdings *sind* 72 bewohnbare etagen ja auch eine kleinstadt...

"Alleine mit dem Strom für die *Klimaanlage*, kann man ein Kleinstadt versorgen."

Die brauchen sonst aber auch noch Strom.

was machts aus?

also ich finde london ist bezüglich neuerer architektur eine einzige katastrophe.
während paris doch viel interessant neues hat und auch das vielgeschmähte wien find ich diesbezüglich gar nicht schlecht.

SUPER!!!!

cool wäre das ding

genau andersrum

sie meinen...

um 180 Grad gedreht? ;-)

sie meinen...

in den boden hinein? ;-)

oje, der verdeckt ja ganz den butt-plug!

schaue ein bissl

...wie das unfertige Dings in Pjöngjang aus. Na, wems gefällt....

überwältigend

hat sich eigentlich jemand vor dem bau überlegt wie sinnvoll es ist, bei explodierenden m²-kosten möglichst wenig zu bauen? warad scho gscheid gewesen da auch viel nutzfläche unterzubringen...

das gibts in UK sicher auch....

Ich Trottel hab mir das jetzt ganz angeschaut.

Des Drumm könnt auch irgendwo in einer asiatischen Metropole stehen.

Irgendwas Originelleres hätt ihnen schon einfallen können, sie betonen ja sonst ihre britischen Eigenheiten so gern.

sie meinen vielleicht...

es sollte die Form von schlechtem Essen haben?

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