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...verstrickt sich die Piratentruppe nicht im linkslinken Klassenkampfgendergeschwafel und thematisiert endlich Dinge, die wirklich wichtig sind - also all die politischen Maßnahmen die unsere Freiheit und Bürgerrechte massiv bedrohen. Und die die etablierten Parteien deshalb so gerne einführen, um sich damit unliebsame Bürger und Organisationen bequem vom Hals schaffen zu können.
Die KPÖ kann sich gerne weiter um den Klassenkampf bemühen. Am Wahlerfolg der KPÖ lässt sich gut ablesen, auf welch imposantes Interesse das Thema stößt. Und bei den Grünen mausert sich das Genderthema zum Sargnagel. Die haben ja scheinbar keine anderen Probleme mehr.
das system der ausbeutung (der sogenannten 3.welt), auf der unser lebensstandard aufgebaut ist, funktioniert ja mittlerweile nicht mehr. auch in der sogenannten "westlichen welt" können viele menschen von ihrer hände arbeit nicht mehr leben. und das genau ist das problem. wenn sie anderer meinung sind freu ich mich auf ihre argumente. diese diskussion wird uns noch lange begleiten.
hier noch ein tip zum reinlesen:http://www.br.de/fernsehen... ch100.html
Ja, die sozialen Probleme sind vielschichtig. Aber eines ist doch unbestritten: Der Erfolg Europas hängt sehr stark mit dem Erfolg der Gewerkschaften zusammen, oder? Immerhin sorgten die dafür, dass mehr verdient wurde und es daher heute Leute gibt, die "ein bisschen was" zu verlieren haben.
Oder sind die Gewerkschaften daran schuld, dass "wir" ein "System der Ausbeutung" etabliert haben?
Falls nicht, dann stellt sich mir folgende Frage: Wie konnten es sich -nach so einer Erfolgsstory- die Gewerkschaften mit den Leuten so verkacken, dass ihnen heute keiner mehr irgendwas glaubt und auch die kleinsten und ärmsten Leute lieber zur FP anstatt zur Gewerkschaft laufen?
in innsbruck ist eine listenkoppelung von piraten und kpö übrigens gescheitert, weil: die piraten a) nicht gegen privatisierung von öffentlichem eigentum eintreten, b) kein interesse haben, gegen antifeministische positionen aufzutreten und c) eine zusammenarbeit mit fpö oder "liste federspiel" nicht ausschließen wollten. so schaut's aus mit den piraten. http://www.kpoe.at/home/anze... derat.html
zum beispiel in graz, zum beispiel in linz und zum beispiel in ein paar wiener bezirken scheint es ja leute interessiert zu haben.
die piraten outen sich also als inhaltsleeres auffangbecken für die frustrieten, damit die großen parteien weiterhin ungestört werken können.
Ich sage ja nicht, dass es keinen interessiert. Aber für die 1% die es interessiert, reicht die KPÖ. Da muss nicht noch eine Partei kommen und diesen Anteil splitten.
Was in diesem Land fehlt ist eine Partei der "Mitte". Ein Platz, den zwar beide Großparteien beanspruchen, aber dabei kläglich scheitern und ihre Profile verlieren.
Wieso also mal nicht eine echte "Zentrumspartei"? Die den Durchschnittswähler vertritt. Die in beide politische Richtungen wächst. Ohne Extreme. Die für Leistungsorientierung *und* für soziale Sicherung eintritt. Die gegen Parteienfilz *und* gegen Korruption eintritt. Die für Behördentransparenz *und* für Bürgerrechte eintritt.
All das scheint sich ja bei den Großparteien auszuschließen.
Hören Sie doch bitte auf mit dieser "Partei der Mitte". Was für eine Mitte denn? Mittelmäßigkeit? Und was wäre extrem? Wäre es extrem, die Vorratsdatenspeicherung wieder einzustampfen? Wäre es extrem, einen starken Schnitt bei der Vermögensverteilung bei den oberen 10 Prozent zu machen (http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/... ex.shtml)? Wäre es extrem, die Parteien zu feuern und direkt gewählte Abgeordnete in den Nationalrat zu entsenden? Wäre es extrem, mehr, besser gesagt überhaupt, direkte Mitbestimmung einzufordern? Wäre es extrem, klar geregelte Migrationsbedingungen zu schaffen? Wäre es extrem, zu hinterfragen, warum Banken auf geschöpftes Giralgeld eigentlich Zins einheben? Was sagt der Durchschnittswähler dazu?
"Die Piraten sind die neue Mitte"
http://www.zeit.de/politik/d... e-guellner
Zitat: "Die Piraten sind eine Mini-Volkspartei in dem Sinne, dass ihre Anhänger nicht aus einer homogenen Gruppe bestehen. Das unterscheidet sie von den Grünen, die ja in ihrer ganzen Geschichte eine homogene Wählerschaft hatten, nämlich die oberen Bildungs- und Einkommensschichten. Die Wähler der Piraten kommen dagegen auch aus den unteren Schichten, da gibt es Arme und Reiche, da sind Leute mit Hauptschulabschluss und Leute mit Hochschulabschluss."
Das ist eher nichts für stramme Linksideologen. Auch wenn das die hiesigen Piraten glauben mögen...
Keine Extremposition einzunehmen bedeutet nicht Mittelmäßigkeit. Es ist nicht "extrem", einen "starken Schnitt" bei der Vermögensverteilung zu machen - bloß: Verwechseln auch Sie "Vermögen" mit "Einkommen" (aus Arbeit)? Wahrscheinlich schon. So wie der Rest Ihrer Parteifreunde. Der Rest Ihres Textes lässt darauf schließen.
sind die piraten jetzt links, rechts, oder mitte?
nachdem ich jetzt sechs kurz-beschreibungen gelesen habe, bleibt das absolut offen.
und wenn sie sagen, sie stehen da drüber, über dem links-rechts-spektrum, dann muss ich ihnen leider sagen, dann sind sie rechts. weil damit stützen sie das herrschende system, wollen nix verändern, also sind sie konservativ.
"Die Piraten"....hab ich mit sieben Jahren im Hof gespielt....nichternstzunehmen. bin gespannt, wie lange es nach der nächsten Wahl dauern wird, dass die unter den Mafiaparagraphen fallen. graben die doch den etablierten viel Basis ab...und das MUSS doch kriminell sein.
wieso erwarten die kritiker einer neuen partei, die gerade erst dabei ist sich selbst zu definieren, konzepte und lösungen? selbst wenn es ihnen "nur" gelingt all jenen die bisher aus protest gegen die etablierten systeme nicht gewählt haben die möglichkeit zu geben bei der nächsten wahl ein kreuzl zu machen, haben sie sehr viel erreicht!
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