Die Köpfe der Piraten

Ansichtssache |

Nachdem die Piratenpartei in Deutschland den Einzug in den saarländischen Landtag geschafft hat - im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt sie bereits seit Herbst 2011 -, richtet sich nun auch in Österreich die Aufmerksamkeit auf die junge Partei. Wer steckt also hinter den Piraten? derStandard.at hat sich mit den Menschen unterhalten, die in den nächsten Monaten die österreichische Politik aufmischen wollen.

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foto: pulgar

Rodrigo Jorquera, 32, ist Bundesvorstand der Piratenpartei und arbeitet als selbstständiger IT-Manager in Wien. "Ungerechtigkeit" habe er noch nie ertragen können. "Von den Bürgern wird verlangt, dass sie immer transparenter werden. Während sich die Parteien immer mehr verschließen und Entscheidungen im Hinterzimmer treffen", sagt Jorquera. "Jedes Mal, wenn in Politiksendungen Unwahrheiten gesagt wurden, habe ich mich irrsinnig aufgeregt." Bis dann seine Freundin meinte, er solle nicht nur schimpfen, sondern sich selbst engagieren. Jorquera, dessen Vater aus Pinochets Chile nach Österreich geflüchtet ist, will vor allem erreichen, dass Leute mit unterschiedlichen Interessen in der Piratenpartei Gehör finden.

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