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Ein 29-Jähriger aus dem Bezirk Braunau hat für ein Motorrad 3.200 Euro auf ein griechisches Konto überwiesen, es aber nie bekommen. Das teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich am Mittwoch in einer Presseaussendung mit. Der Mann hatte das Zweirad auf einer Internet-Plattform entdeckt. Ihm war versichert worden, dass es an eine Adresse in Bayern geliefert werde.
Kontakt nach Zahlung abgebrochen
Vor rund eineinhalb Wochen stieß der Oberösterreicher auf das Motorrad und nahm mit dem vermeintlichen Verkäufer per E-Mail Kontakt auf. Dieser antwortete ihm, dass sich das Fahrzeug nicht wie im Internet angegeben in Deutschland, sondern in Griechenland befinde. Die beiden vereinbarten eine Anzahlung von 1.600 Euro und die Überweisung des Restbetrags für den angeblichen Auslieferungstag, den 30. März. Nachdem der 29-Jährige die Gesamtsumme bezahlt hatte, brach der Kontakt ab. Auch die vermeintliche Transportfirma, mit der der Mann zuvor telefoniert hatte, war nicht mehr erreichbar. (APA, 4.4.2012)
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das passiert täglich unzählige male. sowas wäre eigentlich keine nachrichtenmeldung mehr wert.
das schema ist immer gleich: x kauf ware, verkäufer y ist im ausland und lässt ware von lieferfirma z zustellen. Y und Z sind gauner. X überweist irgendeinen Betrag. Y und Z freuen sich, X schaut durch die röhre.
Und der umgekehrte Fall: X verkauft Ware, Käufer Y ist im Ausland und lässt sich Ware über Lieferfirma zustellen, Y schickt X einen Scheck mit einem zu hohen Betrag, "um die Liefergebühr zu bezahlen", X versendet die Ware an Y, der Scheck ist nicht gedeckt und wird vom Konto von X zurückgebucht, X hat weder Ware noch Geld.
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