Internetseiten von Al-Kaida möglicherweise Opfer von Hackerangriffen

4. April 2012, 07:56

Gleich mehrere zentrale Webauftritte des Terrornetzwerks tagelang nicht erreichbar

Mehrere Internetseiten des Terrornetzwerks Al-Kaida sind offenbar Opfer von Hackerangriffen geworden. Am 23. März seien mehrere der wichtigsten Webseiten erloschen, sagte der Forscher Aaron Zelin von der Brandeis Universität im US-Bundesstaat Massachusetts am Dienstag. Betroffen seien insbesondere die Seiten Al-Fida und Shamukh al-Islam, die als Referenz für andere islamistische Online-Foren dienen. Die beiden Seiten würden Botschaften von Al-Kaida authentifizieren und seien daher besonders wichtig.

Einschränkung

Nach Angaben von Zelin war Shamukh al-Islam am Montag wieder online, doch waren die Foren noch nicht wieder aktiv. Nach Ansicht des Forschers deutete alles auf einen Cyber-Angriff hin, da die Webseiten im Voraus darauf hinweisen, wenn sie ihre Dienste etwa für Wartungsarbeiten unterbrechen. Bisher bekannte sich niemand zur Abschaltung der Webseiten. Wie James Lewis vom Center for Strategic and International Studies sagte, könnte das lange Schweigen ein Zeichen für die schwindenden Internet-Kapazitäten von Al-Kaida sein. (APA)

Einfachere Erklärung…

…Fr.Katz vom SITE-Institut hat es verabsäumt, die Provider-Rechnungen rechtzeitig zu begleichen…

http://derstandard.at/plink/130... 2/21515344
http://derstandard.at/plink/130... 9/21255070
http://derstandard.at/plink/130... 3/21128179

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.