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Rio de Janeiro - Brasiliens Staatsanwaltschaft hat nach einem neuen Öl-Leck vor der Küste eine zweite Milliardenklage gegen Chevron und Transocean eingereicht. Der Umfang der Klage gegen den Energiekonzern und das Bohrunternehmen betrage 20 Milliarden Real (etwa 8,2 Mrd Euro), teilte das Büro des Staatsanwalts am Dienstag mit.
Bei dem Fall geht es um ein Anfang März entdecktes Leck im Frade-Ölfeld. Chevron hatte anschließend die Förderung in Brasilien eingestellt. Nach einem Leck im November hatte die Staatsanwaltschaft bereits eine Klage von ebenfalls etwa elf Milliarden Dollar eingereicht.
Frade gehört zu den größten brasilianischen Ölfeldern. Die Kapazität liegt bei 80.000 Barrel Öl pro Tag. Chevron besitzt 52 Prozent des Feldes und ist der Betreiber. (APA, 4.4.2012)
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