Das Burgenland erradeln

27. April 2012, 18:55
  • Storchbeobachtung ist vom Fahrrad aus am Schönsten.
    foto: apa/robert jaeger

    Storchbeobachtung ist vom Fahrrad aus am Schönsten.

  • Die neue "Raderlebnis Burgenland"-Karte ist im Maßstab 1:250.000.
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    foto: derstandard.at/tinsobin

    Die neue "Raderlebnis Burgenland"-Karte ist im Maßstab 1:250.000.

  • Welche Radroute, welcher mit dem Fahrrad erreichbare Ort, liegt Ihnen 
besonders am Herzen? Für ein Bild (mit Kurzbeschreibung) Ihrer 
bevorzugten Radroute an fahrrad@derStandard.at erhalten Sie ein Exemplar der neuen "Raderlebnis Burgenland"-Karte.
    foto: archiv burgenland tourismus/steve.haider

    Welche Radroute, welcher mit dem Fahrrad erreichbare Ort, liegt Ihnen besonders am Herzen? Für ein Bild (mit Kurzbeschreibung) Ihrer bevorzugten Radroute an fahrrad@derStandard.at erhalten Sie ein Exemplar der neuen "Raderlebnis Burgenland"-Karte.

Die Fahrradsaison ist von den Eindrücken der LeserInnen geprägt - Schicken Sie uns ein Foto Ihrer Lieblings-Fahrradtour und gewinnen Sie die neue "Raderlebnis Burgenland"-Karte!

Störche, Salzlaken, Sonnenblumenfelder, Mangalitzaschweine, Weingärten, Kirschblüten, Ziehbrunnen - all das lässt sich im Burgenland auf zwei Rädern in ruhiger Umgebung erkunden. Für 30 Prozent der Gäste ist das Radfahren der Entscheidungsgrund für ihren Urlaub im Burgenland.

Derzeit erfasst Österreichs jüngstes Bundesland etwa 2.150 Kilometer Radwanderwege und 433 Kilometer Mountainbikenetz, verteilt auf gut 60 Radwander- und Verbindungsradwege sowie 25 Mountainbikestrecken. Rund 95 Prozent der Gemeinden sind bereits an das burgenländische Radwegenetz angeschlossen.

Sechs Millionen Euro für die Rad-Infrastruktur

Rund sechs Millionen Euro haben die Gemeinden in den letzten fünf Jahren in das Radwegenetz investiert. Im Jahr 2012 nimmt man 340.000 Euro aus dem Landesbudget für den Ausbau und die Instandhaltung des Radwege- und Mountainbikenetzes in die Hand.

Da die Verbindung von Radfahren mit Wein und Kulinarik immer mehr an Bedeutung gewinnt, soll der Radverkehr künftig verstärkt in die Ortszentren geleitet werden.

Windräder, Steppensee & Panorama

Drei neue Radwege werden heuer eröffnet: Im Rahmen der "Entdecker-Tour Donau-Neusiedler See" können Freizeitsportler auf einer Gesamtlänge von rund 70 Kilometern grenzüberschreitend in die Pedale treten und unter anderem die römischen Ausgrabungen in Petronell-Carnuntum erkunden.

Beim 51 Kilometer langen "Windradweg" im Nordburgenland, der in Weiden am See beginnt, dreht sich alles um erneuerbare Energie. Ausgehend vom Windkraft-Infocenter in Weiden/See werden die Gemeinden Zurndorf, Gattendorf, Neudorf, Parndorf und Neusiedl/See im Windkraftradweg verbunden.

Im Süden des Landes entsteht in der Region Oberwart - Bad Tatzmannsdorf ein "Panoramaweg", der die Orte Weiden/Rechnitz, Allersdorf, Allersgraben, Rauhriegel, Rumpersdorf, Oberpodgoria, Unterpodgoria, Althodis, Markt Neuhodis, Dürnbach, Zuberbach und Podler verbindet. 

Apfel-, Waldquellen- oder Uhudlerradweg

Die beiden erst genannten und zahlreiche weitere Touren - vom Apfel- über den Waldquellen- bis zum Uhudlerradweg - finden sich im neuen Radwegekarten-Sammler "Raderlebnis Burgenland". Er gliedert sich in drei Teile: Neusiedlersee, Mittelburgenland und Südburgenland.

Zu sämtlichen Radwanderwegen im Maßstab ist 1:125.000 gibt es übersichtliche Kurzbeschreibungen mit Längenangabe, Schwierigkeitsgrad und sehenswerten Orten. Auch die Verbindungsstrecken sind erklärt.

Infos zu Städten und Dörfern, Naturparks, Burgen, Schlössern, Kirchen, Aussichtspunkten, Museen, Winzern, Gasthäusern und kulturellen Stätten sowie ein Radservicebereich mit Reparatur- und Radverleih-Adressen, Radtaxi, Radfähren etc. runden die Karten ab.

Mitmachen und eine Radkarte erhalten

Ein paar Sensationen wie die weißen Esel westlich von Illmitz oder die Bartholomäus-Quelle im Zentrum von Illmitz wurden nicht berücksichtigt. Was aber auch als Motivation zum selber Entdecken verstanden werden kann.

Die dreiteilige Radkarte "Raderlebnis Burgenland" wurde 2012 publiziert und ist über den Burgenland-Tourismus erhältlich.

Verraten Sie uns Ihre Lieblingsradroute und Sie erhalten ein Radkartenset! (red, derStandard.at, 27.4.2012)

Teilnahmebedingungen:

Schicken Sie uns ein Foto mit ein paar Zeilen von Ihrer Lieblingsroute oder Ihrem Lieblingsplatz, den Sie österreichweit oder darüber hinaus erradelt haben, und Sie erhalten die "Raderlebnis Burgenland"-Karte per Post. Einsendungen unter dem Stichwort "Burgenland erradeln" an fahrrad@derstandard.at

Die TeilnehmerInnen und etwaige abgebildete Personen erklären sich einverstanden, dass das eingesandte Foto auf derStandard.at veröffentlicht wird. Die Namen der GewinnerInnen werden, wenn gewünscht, nicht veröffentlicht.

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13 Postings
Winzern

Heißt das nicht WinzerInnen?

Fotowettbewerb für Waldorfschüler...

Jeder der ein Foto schickt, "gewinnt".

Wie wär's mit einem echten Wettbewerb? Der Sieger / die Siegerin bekommt ein Jahresabo ... oder drei Wochen Urlaub auf den Bahamas? :)

@Ui Jessasna: Die meisten Touren-Radfahrer sind bescheidene Leute und Naturliebhaber. Daher können sie sich auch über kleinere Geschenke, die sich auf die nähere Umgebung beziehen, freuen, ohne dafür mit einem Drecksflugzeug irgendeine Angeber-Destination anfliegen zu müssen.

...gilt nur für Waldorfschülerinnen, denn der Aufruf zum Mitmachen wendet sich eindeutig an LESERINNEN bzw. Leserinnen, deshalb gibt es auch keinen Sieger sondern nur Siegerinnen.
So wird auch nur meine Frau mitradeln, allerdings mimmt sie unseren Hund mit, der mittrappeln wird. Das wird auch unserer Rüdin guttun ;-))))

das beispielbild mit dem schiefen seehorizont ist ja nicht gerade ein vorbild für die teilnehmer/innen

Das ist das Ost-West-Gefälle.

Erst genannt ist nicht gleich erstgenannt.

Ein paar Schilder auf nen Güterweg den die Bauern blechen

und eine Wurstsemmel Abspeise-station aufstellen - das ist das Erfolgskonzept des burgenländischen Radtourismus.

Parken sie ihre Autos mit Dachträgern in malerischen Orten, und gehen sie auf Erkundungstour. Aber vergessen sie nicht beim Billa das Jausensackerl zu kaufen und dieses auch im Auto zu verzehren. Sollten sie auf die Toilette gehen müssen so scheuen sie nicht davor zurück die Einheimischen nach ihrem Privat-WC zu fragen.

JA NATÜRLICH!

Wichtig ist das der Landeshauptmann und die Bürgermeister der Gemeinden jedes jahr einen neuen Radweg eröffnen können und so eine gratiseinschaltung im Bezirksblatt und einen Jubelbericht im Landes ORF bekommen.

Was genau erwartest du?

Alle 500m ein Rad-Hauben-lokal? Persönliche Begleitfahrzeuge mit integriertem Imbiss und WC?

blödsinn, die radtouris kehren gern mal ein auf einen guten schluck und was leckeres...

was die wc angeht: stellt halt ordentlich welche auf!

Auf "was leckeres" gehen? Klingt ned sehr g'schmackig!

daran erkennt man oft touristen .. die reden anders ;)

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