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Wien - Autofahrer müssen sich auf eine längere Fastenzeit einstellen. Erst am Dienstag haben die Preisen an den Zapfsäulen österreichsicher Tankstellen mit durchschnittlich 1,513 Euro je Liter bei Eurosuper und 1,436 Euro bei Diesel (siehe Grafik) neue Höchststände erreicht. "Es ist nicht davon auszugehen, dass die Preise bis zum Ende der Osterferien zurückgehen", sagte Thomas Woitsch vom ARBÖ dem Standard.
Dabei war schon der März der teuerste Tankmonat seit es Aufzeichnungen gibt. Selbst im Sommer 2008, als der Rohölpreis kurz auf 147 Dollar je Fass kletterte, war Sprit billiger als jetzt. Damals federte der starke Euro den Höhenflug der Preise etwas ab. Der von 1,50 je Dollar auf gut 1,30 gesunkene Eurokurs kann jetzt nicht mehr als Preisbremse herhalten.
Dennoch ist es für ARBÖ-Mann Woitsch "unverständlich, warum die Spritpreise quasi über Nacht um 2,0 bis 2,5 Cent je Liter gestiegen sind". An den Rohölmärkten könne es nicht liegen, dort seien die Preise zuletzt von 125 Dollar auf 123 Dollar je Fass gesunken.
Bei den Mineralölfirmen argumentiert man mit Angebot und Nachfrage. Zu Ostern seien Millionen zusätzliche Autos auf den Straßen unterwegs, entsprechend steige der Bedarf an Sprit.
Nur Slowenien billiger
Im Westen Österreichs werden zum Teil bereits Preise von 1,60 Euro und mehr je Liter verlangt. "Je näher man zur Grenze nach Deutschland, Italien oder die Schweiz kommt, desto teurer wird es", weiß Woitsch aufgrund von Erhebungen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass Benzin und Diesel in allen Nachbarländern Österreichs außer Slowenien noch teurer ist. Wer zusätzlich an Autobahntankstellen nachfülle, müsse mit Preiszuschlägen von bis zu 20 Cent je Liter rechnen.
Durch die hohen Rohöl- und Spritpreise fließt viel Kaufkraft ab. Davon profitieren in erster Linie die Opec-Länder. "Wenn die hohen Preise ein kurzfristiges Phänomen sind, hat das so gut wie keine Folgen - dann wird auf Erspartes zurückgegriffen", sagte Marcus Scheiblecker vom Wirtschaftsforschungsinstitut. "Wenn es aber, wie wir glauben, eine längerfristige Sache ist, dämpft das die Konjunktur. Dann steht weniger Geld für anderen Konsum zur Verfügung, die aus dem Euroraum oder heimischer Produktion kommen".
Preissprünge gibt es in ganz Europa. In Italien und Frankreich wurden teilweise schon Spritpreise von zwei Euro je Liter gesehen. (Günther Strobl, DER STANDARD, 4.4.2012)
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Bla Bla Bla ... Treibstoffpreise steigen, BRAVO! Weiter so!!!
... und in den nächsten Monaten, das selbe Spiel ...
Meine Wurstsemmel wurde teurer? Frechheit!! Hat doch nichts mit dem Benzin zu tun!!!
Die Öffi Tickets werden Preis angepasst?!?!? Frechheit!!! Hat doch nichts mit dem Benzin zu tun!!! Fahren doch mit Luft & Liebe!
Die Mieten steigen, eine bodenlose Frechheit!!!
Muss schon wieder mehr fürs heizen zahlen! So eine Frechheit!! Hat doch nichts mit dem Erdöl zu tun, hab ja Fernwärme und dort wird Luft & Liebe verheizt!
Allen ist klar, dass Autofahren teurer werden muss. Wird es tatsächlich mal teurer, kommen sofort die Populisten und fordern Steuererleichterungen (unerträgliche Diskussion in D).
Alle fordern "mehr Markt", damit die bösen Monopolisten die Preise nicht nach Belieben diktieren können, wenn aber die Nachfrage zu Ostern den Preis bestimmt, hat das natürlich gar nicht mit "Markt" zu tun...
Und das die wahren Monopol-Tankstellen an den Autobahnen staatlich geschützt 20 Cent Aufschlag verlangen dürfen, regt niemanden auf.
Das soll jemand verstehen...
Die Multis zocken uns ab wie jede Ostern und wie jeden einzelnen Tag im Jahr. Der Staat sieht zu weil er das Geld benötigt. Es wird aber den Politikern klar sein müssen, das die Mobilität der Bürger und Unternehmer in Zukunft erhalten werden muss, andernfalls s chneiden wir uns alle in das eigene Fleisch, auch in das der Autofeindlichen und der sogenannten Grünen.
Das Problem ist dass die Treibstoffkosten nur einen Bruchteil der Gesamtkosten des Autobesitzes ausmachen.
Nehmen wir z.B. einen Vielfahrer der 20.000km im Jahr fährt, mit einem nicht besonders sparsamen Auto das 10 Liter auf 100km schluckt. Wieviel mehr kostet es diesen Vielfahrer wenn er pro Liter 1,50 Euro statt 1 Euro zahlen muss? Nur 1000 Euro mehr pro Jahr. Da ist alleine die Abschreibung bei den meisten Neuwagen höher.
Und genau deshalb fahren die Leute auch weiterhin fleißig herum... es wird zwar viel gejammert, aber nichts am eigenen Verhalten geändert.
die meisten kosten verursachen beim pkw im kleinen verwendungszweck sowieso die fixkosten - mit versicherung, pickerln, vignetten, dem ablasshandel fürs parken usw. usf. kommt man kaum unter tausend euro pro jahr raus.
wer sollte angesichts ein paar nedsch für das benzin dann noch so blöde sein, weitere fast 400 eur für eine jahreskarte beim fenster rauszuwerfen ?
oder anders: nachdem man beim stehenlassen nichts spart, warum sollte man ... ?
das wahre problem ist die katastrophale preistreibungs"politik" der bestehenden und grünen bonzen, die schlicht alles falsch machen, was irgend möglich ist. stehenlassen verteuern, fahren verteuern, final am fehlenden konsum verzweifeln - das ist heutzutage ein "konzept".
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