Bank Austria ärgert sich über Volksbanken

3. April 2012, 17:15

Illegitime Marktgewinnungsmethoden verzerrten den Wettbewerb, so verschenken Volksbanken zur Wohnbaufinanzierung teure Infrarotkabinen

Wien - Der Staat musste die Volksbanken AG (ÖVAG) retten, aber der ruinöse Marktauftritt der Volksbanken geht weiter, klagt die Branche. Im "Kurier" kritisiert der Privatkundenvorstand der Bank Austria, Rainer Hauser, illegitime Marktgewinnungsmethoden, die den Wettbewerb verzerrten - konkret bei Volksbanken.

Bei Spar- und Kreditzinsen-Vergleichen zählen ja die Volksbanken oft zu den Bestbietern. Und in Tirol schenkt die Volksbank zur Wohnfinanzierung dem Kunden auch noch gleich eine Infrarotkabine im Wert von 5.390 Euro und zwei Jahren Prämie für eine Eigenheimversicherung dazu. Solche Draufgaben haben die übrige Branche in Österreich zuletzt besonders aufgebracht.

Dazu Hauser: "Wir schauen uns sehr genau an, ob mit den beigepackten Geschenken überhaupt noch Geld verdient wird". Das seien Angebote, die nur sehr begrenzt nachvollziehbar seien. "Eine Bank sollte sich über die Beratungsqualität positionieren und nicht mit Infrarotkabinen. Ich weiß ganz genau: Wenn ich diese Preise in den Markt stelle, verdiene ich nichts. Der Staat als Miteigentümer der ÖVAG hat aber die Profitabilität sicherzustellen."

Nicht legitim

Er finde diese aggressive Marktgewinnung nicht legitim, sagte Hauser in dem Zeitungsinterview. "Da stellt sich wirklich die Frage, wie stabil diese Geschäftsmodelle sind. Wir haben auch ohne diese Verzerrung viel Wettbewerb, der ist noch tougher als in Deutschland. Die Spannen in Österreich sind im Europavergleich ohnehin am niedrigsten."

Er kann auch nicht nachvollziehen, wenn die Volksbanken sagten, sie hätten mit der ÖVAG nichts zu tun. "Das ist frech, das ist ein Märchen." Die ÖVAG muss wegen massiver Probleme jetzt im April teilverstaatlicht werden.

Trotz der beklagten Wettbewerbsverzerrung glaubt Hauser nicht, dass sein Haus Klagen einreichen wird. "Ich habe so viel Vertrauen in die öffentliche Diskussion und die politische Verantwortung, dass wir den Klagsweg nicht brauchen". Aber in Deutschland habe es so ein Beispiel gegeben: Dort habe die Hamburger Sparkasse erfolgreich dagegen geklagt, dass die teilverstaatlichte Commerzbank mit Gratisangeboten und teuren Give-aways gelockt habe. (APA, 3.4.2012)

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18 Postings
Wettbewerb mit Milliardengeschenken

Früher haben sich die Banken bei Kredit- und Spareinlagenzinsen abgesprochen und wurden verurteilt.

Jetzt holen sich die "Opfer" der Finanzkrise, Staatsmilliarden, um sie als Wettbewerbsvorteil für Kundenakquise zu missbrauchen.

Glauben´s ja nicht, dass nur die Volksbank Staatshilfen nutzen und missbrauchen.

Da gibt es noch viel größere -illegale und geheime - Hilfskandidaten. Die BA hat die CA, die BAWAG die Postbank angeblich geschenkt bekommen und die ERSTE hat auch Geschenke gefordert - nicht als Auswirkung sondern vor der Finanzkrise.

Gleichgewicht des Schreckens oder der Verzerrung könnte man diese Übelkeiten taufen.

Geschädigt wurden wir alle.

und das volk ärgert sich über alle banken - und nu?

VB und BA,

beide probiert, beide unter aller Sau.

Wettbewerb bei Banken in Ö - Wers glaubt, Hr. Hauser..

Hauser verwechselt da was ...

... es ist keine Volksbank Pleite. Keine Volksbank ist darüberhinaus verpflichtet, eine ihrer Tochterfirmen - und wenn es das Spitzeninstitut ist - zu retten. Und wenn die Finanzministerin meint die ÖVAG retten zu müssen, weil das mit der unnötigen Rettung der Kommunalkredit unmittelbar zu tun hat, dann soll Herr Hauser nicht den Volksbanken böse sein.

Die von Parteien gestellten Finanzminister haben der Republik Österreich so viel Geld gekostet, dass man überlegen sollte, dieses Ministerium zwingend von Beamten leiten zu lassen. Die fühlen sich nämlich der Republik verplichtet. Zumindest ein paar ;)

Die Volksbanken mussten massiv Geld zuschießen und dem Haftungsverbund beitreten, was Bedingung des Staates war. Sich ganz aus der Verantwortung stehlen, wie es der Plan der Firmenstruktur ist, geht also nicht mehr.

Und einige der Sektorbanken haben mittlerweile gröbere Probleme die EK Vorschriften einzuhalten.

zentralsparkassa, grad die !!! die zweite

dass zb bei auslandsbuchungen der wechselkurs NIE mit dem der offiziellen euro umrechnung überein. es ist IMMER ein paar cent pro CHF, US$ usw. pro einheit zu ungunsten des kunden, selbst am SCHLECHTESTEN kurs des tages gemessen.
erklärung gibts keine, denn spesen werden noch gesondert dazuaddiert. MARKTFÜHRER kann sowas !!! irgendwie müssens das unicredit defizit ja reinkriegen. gebühren MEGAHOCH. so schauts aus HAUSER-gnua zum tuan

dann wechselns halt zur Ersten, oder einer beliebigen anderen Bank. Überall dieselben Methoden... den EZB-Referenzkurs bekommens nur, wenn sie selbst eine "geeignete Gegenpartei" sind...

ahja

weil die zentralsparkassa sch..... baut soll ICH die bank wechseln?

spannender zugang--- sinds wohl selber bei der z?

also die Z hieß dann Bank Austria, dann Bank Austria Creditanstalt, dann....

Sie scheinen schon länger vom Markt weg zu sein, hm? Und ja, wenn DIE Scheiße bauen, sollen SIE wechseln. Es ist mittlerweile die gesetzliche Pflicht einer Bank dem Kunden ALLE notwendigen Daten für einen leichteren Bankwechsel zur Verfügung zu stellen. Wer nicht wechselt, unterstützt das System. Und diese Trägheit der Österreicher ist durchaus im Kalkül enthalten.

...oder kaufen Sie immer wieder beim gleichen Fleischhauer, wenn Sie dort schon zig mal verdorbenes Fleisch bekommen haben?

sagte, dass diese Vorgehensweise kein Unikum der BA ist... vergleichens halt mal die Preise/Konditionen...

zentralsparkassa, grad die !!! die erste

grad die zentralsparkassa, deren kundenservice 1970 stehengeblieben ist, macht anderen vorhaltungen?

die haben nicht mal ein brauchbares onlinebanking.
keine ansicht von belegen möglich.
buchungen und saldo stimmen nie, es gibt bis zu 24h versatz zwischen buchungszeilen und saldo.

der schriftverkehr mit den BEAMTEN dort ist auch grenzwertig: man schreibt mit, bei einem privatkundenprodukt ist das halt so, bei einem business banking stimmen buchungen und saldo zusammen. HALLO??? was ist das denn?
also business= stimmig, residential= random?
megaspannend.
dass zb bei auslandsbuchungen der wechselkurs NIE mit dem der offiziellen euro umrechnung überein. es ist IMMER ein paar cent pro CHF, US$ usw. pro einheit zu ungunsten des kunden, %

Die Z gibt es nicht mehr.

Sie sind Kunde einer italienischen Bank! Was erwarten sie?

???

es mag uni credit gehören

der mindset in der z hat sich seit 1970 nicht geändert
keine kunden sondern parteien....

und wie ich schrieb, das onlinebanking unter jeder sau.

zum thema ezb kurs bei devisen/valuten

jede pimperl wechselstube,die sich nicht an den kurs hält, kriegt eine anzeige, bei der beamteten zentralsparkassa solls anders sein? die dürfen den kurs nachgutdünken machen?

spannend,

jedenfalls beruhigend, dass im z edv zentrum im nachtdienst genug zeit zum rotstricherln bleibt...

da gibts dann eben einen versatz von 24h von buchungen zum saldo...

und nein, zu wechseln IST KEINE LÖSUNG, das machts denen nur leichter... wie in der 0815 bank:
http://www.youtube.com/watch?v=Q... re=related

Was ist denn bitte die offizielle euro umrechnung? Meinen sie das ezb fixing?

yepp

und das stimmte in 3 jahren kein einziges mal

Geh bitte, jetzt hörts doch mal auf bei Banken von Wettbewerb zu sprechen

Banken dürfen nicht Pleite gehen und werden im Zweifel vom Staat gerettet.
Das ist weder mit Markt noch mit Wettbewerb vereinbar.

Die BA hat keine Staatshilfen bekommen und wird jetzt von sozialisitsch gestützten Instituten bedrängt. Ich kann den Ärger nachvollziehen.

große klappe - nichts dahinter

ganz schön werden die konkurrenten die finger von einer klage lassen, denn dreck am stecken findet man bei allen "kundennahen" banken in österreich - siehe auch letzte diskussion um höhere fix-aufswchläge bei krediten.
das war schon bei der kommunalkredit eine sauerei, wie sie die örtlichen banken bei kommunaldarlehen unterboten hat und jetzt zahlen alle für diese schrottfirma und schön haltens die goschn, die bankster.

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