Warren Buffett groovt für seine Zeitung

3. April 2012, 15:44
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    foto: screenshot/toronto sun

Der US-amerikanische Starinvestor Warren Buffett (81) ist bekannt für seine zukunftsweisenden Investitionen in eine Fülle von Unternehmen - von der Kreditkartenfirma American Express über Coca-Cola bis hin zur Ratingagentur Moody's. Nicht so bekannt ist seine Zeitung "Omaha World-Herald", die er mit einer Finanzspritze vor dem Ende bewahrte. Buffett, der sein erstes Geld als Zeitungsjunge verdiente, hat seine starke Verbundenheit mit dem Blatt nun in dem Lied "I Am Just a Paperboy" gezeigt. "Ich bin nur ein Zeitungsjunge, so glücklich, wie man nur sein kann. Denn das Geld, das Sie dafür bezahlen, das bekomme alles ich", sang der rüstige Alte vor der Belegschaft.

Quelle: Toronto Sun

Verkleidet als Zeitungsjunge mit Schiebermütze und spitzbübischem Lächeln warf er dabei unter großem Beifall Zeitungen in die Menge. Man habe "Ärger mit Anzeigen", man solle sich aber keine Sorgen machen, denn "ich besitze Möbelläden und Schmuckgeschäfte, dem 'Herald' wird es gut gehen", trällerte der Multimilliardär. Nach seiner Darbietung, die auf der Melodie des 1930er-Jahre-Songs "It's Only a Paper Moon" beruhte, sangen die Redakteure ein Loblied auf ihren Mäzen. Im Stile von "We are the world, we are the children" ließen sie den musikalischen Investor hochleben: "Wir sind die, die Ihnen jeden Morgen die Zeitungen bringen. Gott sei Dank, wir haben Warren Buffett."

Zum Schluss waren alle heiter und zufrieden. Und für Buffett war es sicherlich ein Höhepunkt seiner "Karriere" als Entertainer. Schließlich klampfte er bereits davor öffentlichwirksam auf der Ukulele und sang mit Mitarbeitern im Chor. (red, derStandard.at, 3.4.2012)

paper chaser

"There's class warfare, all right, but it's my class, the rich class, that's making war, and we're winning!" (Warren Buffett)

Wer nicht in den Lobgesang einstimmte,flog umgehend.)
Oder darf jetzt Artikel in Zeitungen die am äußersten Ende Alaskas erscheinen schreiben.)

Nach seiner Darbietung, die auf der Melodie des 1930er-Jahre-Songs "It's Only a Paper Moon" beruhte, sangen die Redakteure ein Loblied auf ihren Mäzen.

Hoffentlich hat er auch die Tantiemen an die Rechteverwertergesellschaften entrichtet ... sonst wird eine Klage ins Haus flattern ;-)

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