Kinect Star Wars: Das Imperium tanzt zurück

Kritiker und Fans sind vom Spiel wenig begeistert. Absurde Tanzduelle im Fokus der Kritik.

Das am Dienstag erschienene Spiel „Kinect Star Wars" ist eine Sammlung an Mini-Spielen, die im Star Wars-Universum angesiedelt sind. Man kann sich Duelle mit dem Lichtschwert liefern, bei einem Pod-Rennen teilnehmen, als Rancor herumlaufen und alles zerstören, was einem in den Weg kommt oder das Tanzbein schwingen.

Tanzduelle mit Han Solo und Co

Das letzte Spielelement schlägt den Fans der Star Wars-Reihe besonders aufs Gemüt. Dabei schlüpft man in die Rolle eines Protagonisten der Star Wars-Filme und liefert sich ein Tanzduell mit einer anderen bekannten Figur aus den Filmen von George Lucas. Die Tanzfiguren sind ebenfalls nach Star Wars-Figuren benannt.

Die User schlagen zurück

Ein YouTube-Video, das eine Tanzsequenz von Han Solo zeigt, hat mittlerweile mehr als 2.600 Dislikes und die Nutzer halten mit ihrer Kritik nicht zurück. Auch ein Video das Prinzessin Leas Tanz zu „Hollaback Girl" von Gwen Stefani zeigt, kommt nicht gut an. Allerdings ist die „Star Warsifizierung" der Texte schon wieder so absurd, dass man nur den Kopf schütteln und lächeln kann.

 

Schlechte Kritiken

Auch bei den Kritikern kommt das Spiel nicht gut weg. Eurogamer gibt nur fünf von zehn Punkten und gibt den Rat, keine Zeit mit dem Spiel zu verschwenden. Auch Gamespot gibt dem Spiel nur fünf von zehn Punkten und schreibt, das „Kinect Star Wars" zeigt, wie schwierig es ist, ein Full-Action-Game für Kinect zu machen.

 

Kein Spiel für Hardcore Gamer

„Es ist kein Spiel für Hardcore Gamer", meint Senior Product Manager Glenn Gregory zu CVG.  „Es ist ein Spiel für alle Fans von Star Wars, die ihre Liebe mit ihrer Familie teilen wollen", so Gregory weiter. Das Spiel ist für 49,90 Euro in Handel erhältlich. Es gibt auch ein Kinect Star Wars Konsolenbundle um 399 Euro. Darin enthalten ist eine Xbox 360-Konsole im R2D2-Look mit 320GB Festplatte, einem weißen Kinect Sensor und einem goldenem C3PO-Contoller. (soc, derStandard.at, 03.04.2012)

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