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Madrid - Der spanische Radprofi Alberto Contador lässt seine zweijährige Sperre durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) nicht vor der Schweizer Justiz anfechten. "Meine Anwälte sagten mir, dass ein solcher Einspruch praktisch keine Erfolgsaussichten hätte", erklärte Contador der spanischen Zeitung "El Mundo". Die Frist für einen solchen Einspruch sei am Montag abgelaufen.
"Selbst wenn die Schweizer Gerichte meinen Einspruch akzeptiert hätten, wäre die Sache wieder beim CAS gelandet", erläuterte der 29-Jährige. "Und in die Sportjustiz habe ich jedes Vertrauen verloren." Contador war vom CAS rückwirkend für zwei Jahre gesperrt worden. Grund war eine positive Dopingprobe auf Clenbuterol während seines dritten Sieges bei der Tour de France im Jahr 2010.
Nach Ablauf seiner Sperre am 6. August dieses Jahres will Contador die Vuelta und danach im September die WM in Valkenburg in den Niederlanden bestreiten. Das bestätigte er gegenüber "El Mundo". "Ich will bei den größten Wettbewerben starten", betonte Contador. "Ich will dabei sein." Die Spanien-Rundfahrt hatte der Star bereits 2008 gewonnen, als sein damaliges Astana-Team nicht bei der Tour de France zugelassen worden war. Die Vuelta 2012 beginnt am 18. August in Pamplona. (APA, 3.4.2012)
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