Juwelierräuber in Wien auf Motorrädern geflüchtet

  • Die Polizei fand die Fluchtfahrzeuge 200 Meter vom Tatort entfernt.

Drei Männer erbeuteten Schmuck - Motorräder gefunden

Wien - Auf ein Juweliergeschäft in Wien-Margareten ist am Dienstagvormittag ein bewaffneter Raubüberfall verübt worden. Drei Männer bedrohten den Geschäftsinhaber mit zwei Waffen und erbeuteten Schmuck und Uhren. Anschließend flüchteten die Täter auf zwei Motorrädern, die sie Polizeiangaben zufolge rund 200 Meter vom Tatort entfernt abstellten.

Bei dem Überfall auf den Juwelier in der Reinprechtsdorferstraße erbeuteten die drei Männer Schmuck und Uhren, sagte Polizei-Sprecher Roman Hahslinger. Die Fluchtfahrzeuge - eine Honda Africa Twin mit dem amtlichen Kennzeichen W-5ABY sowie eine Honda Transalp mit dem Kennzeichen W-7598E - wurden am Nachmittag im Innenhof eines Hauses in der Stolberggasse entdeckt. Die beiden Motorräder waren nach Polizeiangaben bereits vergangene Woche in Wien gestohlen worden.

Auf das türkische Juweliergeschäft wurde bereits im Juli 2011 ein brutaler Überfall verübt: Ein damals 19-Jähriger rammte einem damals 45-jährigen Schmuckhändler in seinem Geschäft ohne Vorwarnung ein Küchenmesser in den Rücken. Der Türke, der glaubte, einen Wirtschaftskammer-Mitarbeiter vor sich zu haben, reagierte blitzschnell und schoss dem jungen Mann in Notwehr mit seiner zugelassenen Glock-Pistole in den Arm, bevor dieser ein weiteres Mal zustechen konnte. Beim Prozess im Jänner 2012 wurde der 20-Jährige zu acht Jahren Haft verurteilt. (APA, 3.4.2012)

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